Anzeige / Werbung
Mehr als 332 Millionen Menschen weltweit leben mit Depressionen. Besonders problematisch: Rund ein Drittel der Betroffenen spricht auf Antidepressiva allein nicht ausreichend an. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich nicht nur eine der großen medizinischen Herausforderungen unserer Zeit. Es entsteht auch ein neuer Markt für Therapien, die dort ansetzen sollen, wo etablierte Behandlungen an ihre Grenzen stoßen.
2026 könnte für diesen Markt zu einem Wendepunkt werden.
Johnson & Johnson (ISIN: US4781601046) zeigt bereits, welches kommerzielle Potenzial neuartige psychiatrische Therapien entwickeln können. Der Konzern erzielte im zweiten Quartal mit seinem Esketamin-Nasenspray Spravato weltweit 584 Millionen US-Dollar Umsatz - operativ 40 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Analysten von Jefferies halten laut BioSpace langfristig sogar Spitzenumsätze von mehr als fünf Milliarden US-Dollar für möglich.
Gleichzeitig rückt eine neue Generation psychedelisch inspirierter Medikamente näher an den Markt. Und Big Pharma beginnt, dafür Milliardenbeträge auf den Tisch zu legen.
Eli Lilly zahlt bis zu 3,8 Milliarden US-Dollar
Im Juli vereinbarte Eli Lilly (ISIN: US5324571083) die Übernahme von AtaiBeckley. Der Kaufpreis beträgt zunächst rund 2,8 Milliarden US-Dollar; bei Erreichen bestimmter Entwicklungs- und Zulassungsziele können weitere rund eine Milliarde US-Dollar hinzukommen.
Das wichtigste Programm von AtaiBeckley ist BPL-003, eine intranasal verabreichte synthetische Form von 5-MeO-DMT zur Behandlung therapieresistenter Depressionen. Das Programm hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA bereits den Breakthrough-Therapy-Status erhalten und Phase-3-Aktivitäten begonnen.
Damit erhält der Psychedelika-Sektor ein Signal, das sich nur schwer ignorieren lässt: Einer der größten Pharmakonzerne der Welt bewertet die nächste Generation psychiatrischer Therapien inzwischen hoch genug, um Milliardenkapital einzusetzen.
Der nächste Kandidat nähert sich dem Markt
Auch Compass Pathways (ISIN: GB00BNLRKXXX) kommt mit seinem Psilocybin-basierten Kandidaten COMP360 voran. Das Unternehmen meldete 2026 Phase-3-Daten bei therapieresistenter Depression und arbeitet an einer rollierenden Einreichung bei der FDA.
Damit verändert sich die entscheidende Frage.
Jahrelang ging es im Psychedelika-Sektor hauptsächlich darum, ob solche Therapien klinisch funktionieren und regulatorisch akzeptiert werden können. Sollte die nächste Generation tatsächlich zugelassen werden, lautet die Frage zunehmend: Wo sollen diese Patienten eigentlich behandelt werden?
Denn anders als bei einer Tablette, die ein Patient zu Hause einnimmt, benötigen viele dieser Behandlungsmodelle spezialisierte Ärzte, überwachte Behandlungssitzungen, geeignete Räumlichkeiten und umfangreiche Vorbereitung und Nachbetreuung.
Der Engpass könnte deshalb nicht nur das Medikament sein - sondern die Behandlungsinfrastruktur.
Australien ist bereits einen Schritt weiter
Genau hier wird Australien interessant. Das Land hat bereits einen regulierten Zugang für MDMA-unterstützte Therapie bei PTSD und Psilocybin-unterstützte Therapie bei therapieresistenter Depression geschaffen und nimmt damit international eine besondere Stellung ein.
Auch die potenzielle Patientengruppe ist groß. Nach den von Emyria zitierten australischen Statistiken leiden etwa 1,1 Millionen Erwachsene in Australien an einer schweren Depression, während rund 1,5 Millionen Erwachsene von PTSD betroffen sind.
Das macht Australien zu einer Art frühem Praxistest für eine Frage, mit der sich möglicherweise bald auch andere Gesundheitssysteme beschäftigen müssen: Wie lässt sich psychedelisch unterstützte Therapie außerhalb klinischer Studien tatsächlich skalieren?
Emyria setzt auf die Infrastruktur
Hier kommt Emyria Limited (ISIN: AU0000073645) ins Spiel.
Statt ausschließlich auf die Entwicklung eines einzelnen psychedelischen Wirkstoffs zu setzen, baut das Unternehmen ein Netzwerk spezialisierter Behandlungszentren für PTSD und therapieresistente Depression auf. Die Strategie verbindet damit Therapie, klinische Infrastruktur und reale Patientendaten.
Laut Unternehmenspräsentation umfasst das geplante Modell Standorte in Perth, Brisbane, Melbourne und Sydney. Bei voller geplanter Verfügbarkeit käme das Netzwerk auf 18 Behandlungsplätze und bis zu 90 Behandlungstage pro Woche.
Auch wirtschaftlich zeigt sich, warum die Infrastruktur relevant werden könnte. Emyria kalkuliert für eine vollständige PTSD-Behandlung mit einem Umsatz von rund 33.000 australischen Dollar pro Patient, bei therapieresistenter Depression mit etwa 22.000 australischen Dollar. Das sind Unternehmensannahmen und keine garantierten Erlöse; Auslastung, Kostenerstattung und Skalierung bleiben entscheidende Variablen.
Erste Daten aus der realen Versorgung
Besonders interessant ist, dass Emyria bereits Daten aus seiner PTSD-Behandlung sammelt. Nach Unternehmensangaben erfüllten rund 67 Prozent der ausgewerteten Patienten die Kriterien einer PTSD-Diagnose nicht mehr, während etwa 76 Prozent eine klinisch signifikante Verbesserung zeigten. Die Präsentation berichtet zudem über Verbesserungen, die noch zwölf Monate nach Ende der aktiven Behandlung beobachtet wurden.
Beim Programm für therapieresistente Depressionen sind die Daten noch deutlich früher. Für eine erste Kohorte von zehn Patienten meldete Emyria statistisch signifikante Verbesserungen unter anderem bei Depressionssymptomen, Lebensqualität und Alltagsfunktion. Eine so kleine Patientenzahl erlaubt allerdings noch keine weitreichenden Schlussfolgerungen.
Vom Biotech-Thema zum Gesundheitsmarkt?
Das vielleicht wichtigste Signal für Anleger kommt deshalb derzeit gar nicht von einem Small Cap.
Spravato entwickelt sich für Johnson & Johnson zu einem bedeutenden Produkt. Compass nähert sich mit Psilocybin dem möglichen Markteintritt. Und Eli Lilly ist bereit, für AtaiBeckley bis zu 3,8 Milliarden US-Dollar zu zahlen.
Das deutet darauf hin, dass der Wettbewerb um neue psychiatrische Therapien eine neue Phase erreicht.
Emyria bleibt dabei eine spekulative Small-Cap-Position. Der Aufbau eines Kliniknetzes kostet Kapital, die Erstattung komplexer Therapien ist entscheidend und frühe Behandlungsergebnisse müssen sich bei größeren Patientenzahlen bestätigen.
Doch bei mehr als 332 Millionen Menschen mit Depressionen weltweit könnte die entscheidende Investmentfrage der kommenden Jahre nicht nur lauten, welches Unternehmen das nächste Medikament entwickelt.
Sondern auch: Wer baut die Infrastruktur, über die diese neue Generation von Therapien überhaupt zu den Patienten gelangt?

Webinar "Vom fortschrittlichen Forschungstrend zum Milliardenmarkt: Das Investitionspotenzial von Exosomen"
Dienstag, 01. September, 17.00 - 18.00 Uhr
Biotechnologie zählt zu den spannendsten Zukunftsfeldern an den Kapitalmärkten. Neue Therapieansätze und technologische Fortschritte eröffnen attraktive Perspektiven. In unserem Webinar beleuchten wir zunächst zentrale Entwicklungen und Wachstumstreiber im Biotechnologiesektor.
Anschließend rückt NurExone in den Fokus - ein biopharmazeutisches Unternehmen, das regenerative Therapien auf Basis von Exosomen entwickelt.
Für Anlegerinnen und Anleger, die den Biotechnologiesektor besser verstehen und mögliche Investmentchancen fundiert einordnen möchten.
Jetzt anmelden und neue Perspektiven auf Biotech und Exosomen gewinnen. Hier klicken ?
-
Quellen:
Lassen Sie sich in den Verteiler für Emyria oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler Emyria" oder "Nebenwerte".
Emyria Ltd / ISIN: AU0000073645
https://emyria.com
Disclaimer/Risikohinweis
Interessenkonflikte: Mit Emyria existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations
handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Emyria. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Emyria können sich im Besitz von
Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.
Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen
umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Emyria einsehen: https://emyria.com/
Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht
gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.
Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n)
Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.
Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein
direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung Emyria vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen
zu lassen.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten",
"erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder
Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die
der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.
Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder
Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der
Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen,
die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das
Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben
ist.
Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich Ebert Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu
Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu
Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations,
Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access,
Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.
The post 332 Millionen Menschen leiden an Depressionen - jetzt beginnt Big Pharma das Milliardenrennen um neue Therapien appeared first on Small- and MicroCap Equity.
Enthaltene Werte: US4781601046,US5324571083,AU0000073645
Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. ABC New Media hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss und vor Veröffentlichung der Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Autoren wie z.B. Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen. Infolgedessen können die Inhalte der Beiträge auch nicht von Anlageinteressen von ABC New Media und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen gehören nicht der Redaktion von ABC New Media an. Ihre Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinungen und Auffassungen von ABC New Media und deren Mitarbeiter wider. (Ausführlicher Disclaimer)


