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MÄRKTE ASIEN/Etwas fester - Zurückhaltung vor Nvidia-Zahlen

DJ MÄRKTE ASIEN/Etwas fester - Zurückhaltung vor Nvidia-Zahlen

DOW JONES--Am Dienstag hat sich an den Börsen in Ostasien und Australien eine leicht positive Tendenz durchgesetzt. Händler berichteten jedoch von Zurückhaltung vor den Quartalszahlen von Nvidia, die am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA veröffentlicht werden. Von den Zahlen und vor allem dem Ausblick des Konzerns erhoffen sich Anleger Aufschluss darüber, ob die Nachfrage die massiven Investitionen in den KI-Ausbau rechtfertigt.

Daneben lastete weiter der Iran-Krieg auf der Stimmung. US-Finanzminister Scott Bessent hat neue Maßnahmen angekündigt, mit denen das iranische Regime isoliert werden soll. China, der wichtigste Handelspartner des Irans, dürfte sich dem Druck der USA aber nicht beugen, vermutete Joseph Capurso von der Commonwealth Bank of Australia. Die US-Kampagne gegen den Iran könnte daher vor dem nächsten US-chinesischen Gipfeltreffen im September den "Burgfrieden" im Handelsstreit zwischen den USA und China gefährden, fügte er hinzu.

In Tokio gewann der Nikkei-225-Index 0,5 Prozent, der breiter gefasste Topix rückte um ebenfalls 0,5 Prozent vor. Der Hang-Seng-Index in Hongkong notierte im späten Handel kaum verändert, während der Composite-Index in Shanghai gut behauptet schloss. Im südkoreanischen Seoul erholte sich der Kospi etwas von den deutlichen Vortagesverlusten und legte um 0,7 Prozent zu. Die Chip-Schwergewichte SK Hynix (+0,4%) und Samsung Electronics (unv.) stabilisierten sich nach dem Ausverkauf vom Montag. Hyundai Motor legten um 1,7 Prozent zu. Der Autobauer hat sich nach einem langen Tarifstreit mit den Gewerkschaften geeinigt.

Der australische Aktienmarkt beendete den Handel 0,7 Prozent im Plus. Dort verbesserte sich die Aktie des Einzelhändlers Coles nach Vorlage von Geschäftszahlen um 4,9 Prozent. Ebenfalls nach Zahlenvorlage zeigten sich Woodside Energy 1,4 Prozent tiefer.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.164,60  +0,7    +5,2      08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.197,04  +0,5   +20,2      08:00 
Kospi (Seoul)       6.742,74  +0,7   +60,0      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.519,58  +0,0    -0,4      10:00 
Shanghai-Composite     3.888,73  +0,2    -2,0      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.712,91  +0,6   +22,9      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.501,67  -0,4   -24,8      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.736,33  -0,0    +3,3      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00  Mo, 9:25 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1656  -0,1   1,1662     1,1673  -0,8 
EUR/JPY           185,74  +0,1   185,54     185,76  +1,0 
EUR/GBP           0,8547  -0,1   0,8554     0,8554  -1,9 
USD/JPY           159,34  +0,2   159,08     159,10  +1,7 
USD/KRW          1.385,40  +0,2  1.382,89    1.383,15  -3,8 
USD/CNY           6,7235  +0,0   6,7219     6,7230  -3,9 
USD/CNH           6,7232  +0,0   6,7204     6,7235  -3,6 
USD/HKD           7,8378  +0,0   7,8362     7,8380  +0,7 
AUD/USD           0,7144  -0,1   0,7149     0,7164  +7,1 
NZD/USD           0,5952  -0,1   0,5959     0,5970  +3,4 
BTC/USD          80.715,89  +2,3 78.922,69    77.683,45  -8,0 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           84,14  -1,0   -0,87      85,01 
Brent/ICE           91,29  -1,0   -0,88      92,17 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.639,69  -0,2   -11,58    4.651,27 
Silber            68,40  -0,8   -0,54      68,94 
Platin           1.856,68  -1,0   -19,32    1.876,00 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

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August 25, 2026 03:29 ET (07:29 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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