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40 Drohnenfirmen im Weißen Haus: Trump startet den Milliardenkampf um die "Drone Dominance"

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Rund 40 Drohnenunternehmen treffen auf Vertreter der Trump-Regierung, das Pentagon stellt Milliarden bereit und bei einem laufenden Wettbewerb könnten bis zu 60.000 Drohnensysteme beschafft werden: In Washington nimmt der Kampf um die technologische Vorherrschaft bei unbemannten Systemen gerade deutlich an Geschwindigkeit auf. Am 20. August kamen Vertreter der US-Drohnenindustrie und Regierungsvertreter zu einem ersten Treffen im Umfeld des Weißen Hauses zusammen, bei dem der Ausbau einer heimischen industriellen Basis im Mittelpunkt stand. Dahinter steht eine Erkenntnis, die spätestens durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten kaum noch zu übersehen ist: Moderne Streitkräfte brauchen nicht nur wenige hochentwickelte und teure Systeme, sondern große Mengen vergleichsweise kostengünstiger Drohnen und Abfangsysteme. Die Trump-Regierung will diese Produktionskapazitäten nun massiv ausbauen. Für etablierte Defense-Konzerne ebenso wie für kleinere Anbieter beginnt damit ein Wettlauf um einen Markt, in den Washington Milliarden lenken will. Genau in dieser Phase versucht sich auch ZenaTech (ISIN: CA98936T2083) über seine Tochter ZenaDrone mit US-Produktion, nicht-chinesischen Lieferketten und eigenen Defense-Drohnen zu positionieren.

Rund 40 Drohnenunternehmen treffen auf die Trump-Regierung

Das Treffen vom 20. August zeigt, wie hoch das Thema inzwischen auf der politischen Agenda steht. Nach Angaben von Breaking Defense nahmen Vertreter von rund 40 Drohnenunternehmen teil. Zu den Regierungsvertretern gehörte unter anderem Emil Michael, der als Under Secretary of Defense for Research and Engineering zu den wichtigsten Technologieverantwortlichen des Pentagon zählt. Im Zentrum stand die Frage, wie die USA ihre industrielle Drohnenbasis schneller ausbauen können. Michael stellte dabei weitere Finanzierungsmaßnahmen in Aussicht und verwies auf einen kurz zuvor angekündigten bedingten Kredit über bis zu 820 Millionen US-Dollar für Performance Drone Works. Das Unternehmen soll damit seine Produktionskapazitäten für unbemannte Systeme ausbauen. Für Anleger ist vor allem die Größenordnung interessant. Washington versucht nicht mehr nur über einzelne Entwicklungsprogramme neue Technologien zu fördern, sondern will offenbar auch Produktionskapazitäten und Lieferketten deutlich schneller skalieren.

Bis zu 60.000 Drohnen - und das ist nur ein Programm

Noch deutlicher wird die Dimension beim Pentagon-Programm "Drone Dominance". Dafür sind über zwei Jahre rund eine Milliarde US-Dollar vorgesehen. Ziel ist es, kleine unbemannte Angriffssysteme in deutlich größeren Stückzahlen verfügbar zu machen. Beim derzeit laufenden zweiten Wettbewerb sollen erfolgreiche Anbieter die Chance erhalten, um einen Teil von bis zu 60.000 geplanten Plattformen zu konkurrieren. Bereits zuvor hatte das Pentagon Dutzende Unternehmen in einem Auswahlverfahren gegeneinander antreten lassen. Die Botschaft ist deutlich: Die USA wollen Drohnen nicht mehr ausschließlich nach der Logik klassischer, langwieriger Rüstungsprogramme beschaffen. Schnellere Entwicklungszyklen, höhere Stückzahlen und niedrigere Kosten werden wichtiger. Genau dadurch könnten sich grundsätzlich auch Chancen für jüngere Defense-Unternehmen eröffnen. Allerdings sollte die Zahl von 60.000 nicht als bereits erteilter Auftrag verstanden werden. Sie beschreibt das mögliche Beschaffungsvolumen des Programms, um das qualifizierte Anbieter konkurrieren können.

Iran zeigt, warum günstige Abfangdrohnen plötzlich so wichtig sind

Wie dringend die Suche nach neuen Systemen geworden ist, zeigte sich in diesem Jahr auch im Nahen Osten. Iranische Drohnen und andere vergleichsweise günstige Angriffssysteme stellen westliche Streitkräfte vor ein grundlegendes Kostenproblem: Wird ein billiger Angreifer mit einer wesentlich teureren Rakete bekämpft, kann selbst eine erfolgreiche Verteidigung langfristig wirtschaftlich schwer durchzuhalten sein. Reuters berichtete im April, dass die USA nach iranischen Angriffen verstärkt auf ukrainische Counter-Drone-Technologie zurückgriffen. Ukrainische Systeme wurden demnach auch an einem wichtigen amerikanischen Stützpunkt in Saudi-Arabien eingesetzt. Bereits zuvor hatten die USA und Katar Gespräche über ukrainische Abfangdrohnen als kostengünstigere Antwort auf iranische Shahed-Drohnen geführt. Der strategische Trend ist damit größer als ein einzelner Konflikt: Militärs suchen nach Abfangsystemen, deren Kosten besser zu den vergleichsweise günstigen Bedrohungen passen.

Genau hier arbeitet ZenaDrone an einem eigenen System

Für ZenaTech wird diese Entwicklung interessant, weil die Tochter ZenaDrone selbst an einer Counter-UAS-Plattform arbeitet. Der Interceptor P-1 ist als autonomes Abfangsystem konzipiert, das feindliche Drohnen erkennen, verfolgen und physisch abfangen soll. Nach Unternehmensangaben soll dabei ein vergleichsweise kostengünstiger Ansatz verfolgt werden. ZenaDrone plant das System insbesondere für Anwendungen im Bereich Militär, Heimatschutz und Schutz kritischer Infrastruktur. Die Verbindung zur aktuellen Entwicklung ist damit nachvollziehbar: Washington sucht nach skalierbaren, kostengünstigeren Drohnen- und Counter-Drohnen-Systemen, während ZenaDrone versucht, genau in diesem Bereich ein eigenes Produkt aufzubauen. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Interceptor P-1 bereits Teil des Drone-Dominance-Programms ist oder einen Auftrag des Pentagon erhalten hat. Dafür gibt es derzeit keinen belastbaren Hinweis. Entscheidend ist vielmehr, dass sich der adressierte Markt politisch und militärisch gerade stark entwickelt.

Der eigentliche Milliardenkampf geht weit über 60.000 Drohnen hinaus

"Drone Dominance" ist zudem nur ein Teil der amerikanischen Autonomie-Offensive. Parallel verfolgt das Pentagon weitere Programme, mit denen autonome Systeme schneller in die Streitkräfte integriert werden sollen. Breaking Defense berichtete zuletzt über Planungen von knapp 55 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der sogenannten Drone and Autonomous Warfare Group, kurz DAWG. Die Initiative soll Investitionen und Beschaffung rund um autonome Systeme bündeln und beschleunigen. Gleichzeitig hat das Weiße Haus im August eine neue nationale Wissenschafts- und Technologiestrategie vorgestellt, in der künstliche Intelligenz, autonome Systeme und neue militärische Technologien eine zentrale Rolle spielen. Damit zeigt sich ein struktureller Trend: Drohnen werden nicht mehr als einzelne Spezialgeräte betrachtet, sondern zunehmend als Teil einer neuen militärischen Infrastruktur aus autonomen Plattformen, Sensoren, Software, KI und vernetzten Systemen.

ZenaTech versucht seine Hausaufgaben in den USA zu machen

Für ZenaTech kommt diese Entwicklung zu einem interessanten Zeitpunkt. ZenaDrone baut seit geraumer Zeit seine Präsenz in den USA aus und hatte bereits 2025 angekündigt, einen Teil der kommerziellen Produktion nach Arizona zu verlagern. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, die Abhängigkeit von chinesischen Komponenten zu reduzieren. Über Spider Vision Sensors in Taiwan entwickelt beziehungsweise produziert die Unternehmensgruppe unter anderem Leiterplatten und weitere elektronische Komponenten. Erst am 11. August meldete ZenaTech, dass eigene Leiterplatten in die ZenaDrone 1000 und IQ Nano integriert und im Flug getestet werden. Hinter der vertikalen Integration steckt auch die Vorbereitung auf Anforderungen des amerikanischen Regierungs- und Verteidigungsmarktes. ZenaDrone arbeitet an NDAA-konformen Lieferketten und verfolgt Prozesse mit Blick auf Blue UAS. Gerade nachdem die Trump-Regierung zuletzt zusätzlich Zölle von bis zu 100 Prozent auf bestimmte importierte Drohnen beschlossen hat, gewinnt die Herkunft von Produkten und Komponenten weiter an strategischer Bedeutung.

Vom Weißen Haus führt für ZenaTech noch kein direkter Weg

Gerade bei einer solchen Story ist allerdings eine klare Trennung wichtig. Es gibt derzeit keinen belastbaren Hinweis darauf, dass ZenaTech zu den rund 40 Unternehmen gehörte, die am Treffen im Umfeld des Weißen Hauses teilnahmen. Ebenso gibt es keinen Beleg dafür, dass ZenaDrone bereits einen Auftrag aus dem Drone-Dominance-Programm erhalten hat. Der Zusammenhang ist struktureller Natur: Washington schafft neue Finanzierungsmöglichkeiten, erhöht geplante Beschaffungsmengen und versucht, eine größere heimische Drohnenindustrie aufzubauen. ZenaTech wiederum richtet Teile seiner Strategie genau auf diesen Markt aus. Ob sich beide Entwicklungen irgendwann tatsächlich in einem Regierungs- oder Pentagon-Auftrag treffen, bleibt offen. Für Anleger ist deshalb nicht die bloße Größe der angekündigten Programme entscheidend, sondern die Frage, ob ZenaDrone die technischen, regulatorischen und kommerziellen Voraussetzungen erfüllt, um an ihnen teilhaben zu können.

US-Produktion und Blue UAS werden damit noch wichtiger

Die nächsten Meilensteine gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung. Eine Drohne kann technisch leistungsfähig sein - für amerikanische Defense-Aufträge reicht das allein nicht. Lieferketten, Cybersicherheit, Komponentenherkunft und regulatorische Anforderungen spielen eine immer größere Rolle. ZenaDrone versucht deshalb, mehrere Plattformen für den Zugang zum US-Regierungsmarkt vorzubereiten. Dazu zählen neben der ZenaDrone 1000 und kleineren Systemen auch die Arbeit an eigenen Komponenten und die geplante Skalierung amerikanischer Produktionskapazitäten. Sollte ZenaDrone bei Blue UAS und weiteren Anforderungen Fortschritte erzielen, könnte sich damit grundsätzlich der Kreis potenzieller Kunden erweitern. Bis dahin bleiben die entsprechenden Programme allerdings vor allem eine Marktchance und kein gesicherter Umsatz.

Die Börsenstory bleibt spekulativ

Das ist gerade bei ZenaTech wichtig. Das Unternehmen wächst zwar stark, investiert aber gleichzeitig aggressiv. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz von rund 1,13 Millionen auf 8,40 Millionen kanadische Dollar. Rund 7,81 Millionen kanadische Dollar entfielen auf das Drone-as-a-Service-(DaaS)-Segment, dessen Wachstum wesentlich durch übernommene Vermessungsunternehmen getragen wurde. Gleichzeitig verzeichnete ZenaTech einen Nettoverlust von rund 26,55 Millionen kanadischen Dollar. Neben dem Aufbau des Defense-Geschäfts investiert das Unternehmen in Übernahmen, DaaS-Standorte, Software, Produktion und neue Drohnenplattformen. Für Anleger bedeutet das: Ein boomender US-Drohnenmarkt allein reicht nicht. ZenaTech muss zeigen, dass die vielen technologischen und strategischen Initiativen tatsächlich zu Aufträgen, organischem Umsatzwachstum und langfristig besseren wirtschaftlichen Ergebnissen führen.

Fazit: Washington setzt auf Volumen - nun rückt die Vergabe der Aufträge in den Fokus

Die neue amerikanische Drohnenstrategie könnte die Defense-Branche nachhaltig verändern. Rund 40 Unternehmen treffen auf Vertreter der Trump-Regierung, ein einzelner Hersteller erhält Aussicht auf bis zu 820 Millionen US-Dollar Finanzierung und im Drone-Dominance-Programm könnten bis zu 60.000 Plattformen beschafft werden. Gleichzeitig zeigen die Erfahrungen mit iranischen Drohnen, warum kostengünstige Angriffs- und Abfangsysteme für moderne Streitkräfte strategisch immer wichtiger werden. Für ZenaTech (ISIN: CA98936T2083) entsteht damit ein Marktumfeld, das grundsätzlich zur eigenen Strategie passt: US-Produktion, nicht-chinesische Komponenten, Blue-UAS-Ambitionen und mit dem Interceptor P-1 ein eigenes Counter-UAS-Konzept. Die entscheidende Investmentfrage beginnt allerdings genau dort, wo die großen politischen Zahlen enden: Kann ZenaDrone aus dieser Positionierung tatsächlich einen Platz in Amerikas neuer Drohnen-Lieferkette erobern? Die nächsten Zertifizierungs-, Produktions- und vor allem Auftragsmeldungen dürften darauf wesentlich bessere Antworten liefern als jede Milliardenankündigung aus Washington.


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Lassen Sie sich in den Verteiler für Zena Tech oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler Zena Tech" und/oder "Nebenwerte".

Zena Tech
Land: Canada, Toronto
ISIN: CA98936T2083
WKN: A40HQQ
https://www.zenatech.com

Quellen

Breaking Defense - Drone companies, Trump admin leaders meet for first White House 'Drone Dominance' meeting
https://breakingdefense.com/2026/08/drone-companies-trump-admin-leaders-meet-for-first-white-house-done-dominance-meeting/

Breaking Defense - New White House strategy clarifies military tech priorities: Undersea, outer space and AI
https://breakingdefense.com/2026/08/new-white-house-strategy-clarifies-military-tech-priorities-undersea-outer-space-and-ai/

Defense News - How startups are reshaping the Pentagon's drone industry
https://www.defensenews.com/news/your-military/2026/07/21/how-startups-are-reshaping-the-pentagons-drone-industry/

Reuters - US turns to Ukrainian counter-drone tech after Iran attacks, sources say
https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/us-turns-ukrainian-counter-drone-tech-after-iran-attacks-sources-say-2026-04-22/

ZenaTech - ZenaTech's ZenaDrone Begins In-House PCB Flight Testing, Advancing Vertical Integration Strategy Toward NDAA-Compliant Blue UAS Certification and Expanded Defense Opportunities
https://www.zenatech.com/zenatechs-zenadrone-begins-in-house-pcb-flight-testing-advancing-vertical-integration-strategy-toward-ndaa-compliant-blue-uas-certification-and-expanded-defense-opportunities/

ZenaTech - ZenaTech Anticipates Competitive Advantage for ZenaDrone as U.S. Imposes Tariffs of up to 100% on Imported Drones and Components
https://www.zenatech.com/zenatech-anticipates-competitive-advantage-for-zenadrone-as-u-s-imposes-tariffs-of-up-to-100-on-imported-drones-and-components/

ZenaTech - ZenaTech's ZenaDrone Advances Interceptor P1 Autonomous Counter-UAS Drone for Defense Applications
https://www.zenatech.com/zenatechs-zenadrone-advances-interceptor-p1-autonomous-counter-uas-drone-for-defense-applications/

ZenaTech - ZenaDrone Expands Domestic Manufacturing for US Commercial Customers and US Defense Without Needing to Increase Prices
https://www.zenatech.com/zenadrone-expands-domestic-manufacturing-for-us-commercial-customers-and-us-defense-without-needing-to-increase-prices/

SEC - ZenaTech, Inc. Management Discussion and Analysis - Three Months Ended March 31, 2026
https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1997403/000137647426000412/zt_ex99z2.htm

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