Berlin - Nach dem US-Prozess gegen Meta haben Verbraucherschützer auch für Deutschland strengere Social-Media-Regeln gefordert. Schutzmaßnahmen wie Zeitlimits, nächtliche Sperren oder deaktivierte Benachrichtigungen könnten den Nutzungsdruck von Minderjährigen verringern, sagte die Chefin des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Ramona Pop, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). Sie blickte dabei auf den in den USA abgeschlossenen Vergleich, der dem Instagram- und Facebook-Konzern unter anderem Änderungen seiner Apps für Kinder und Jugendliche vorschreibt.
Pop erklärte aber auch, dass das noch lange nicht ausreiche, um junge Menschen wirksam zu schützen. Das eigentliche Problem blieben Geschäftsmodelle und Algorithmen, die darauf ausgelegt seien, Aufmerksamkeit möglichst lange zu binden. Kinder und Jugendliche bräuchten keine bloßen Nutzungsgrenzen, sondern Plattformen, die von vornherein sicher seien. Die Verantwortung könne und dürfe nicht allein bei den Eltern liegen.
Plattformen müssten deshalb so gestaltet sein, dass junge Menschen geschützt sind, ohne sie von digitaler Teilhabe auszuschließen. Risikoreiche Funktionen sollten erst freigeschaltet werden, wenn Nutzer ihre Volljährigkeit nachgewiesen haben, so Pop.
Pop erklärte aber auch, dass das noch lange nicht ausreiche, um junge Menschen wirksam zu schützen. Das eigentliche Problem blieben Geschäftsmodelle und Algorithmen, die darauf ausgelegt seien, Aufmerksamkeit möglichst lange zu binden. Kinder und Jugendliche bräuchten keine bloßen Nutzungsgrenzen, sondern Plattformen, die von vornherein sicher seien. Die Verantwortung könne und dürfe nicht allein bei den Eltern liegen.
Plattformen müssten deshalb so gestaltet sein, dass junge Menschen geschützt sind, ohne sie von digitaler Teilhabe auszuschließen. Risikoreiche Funktionen sollten erst freigeschaltet werden, wenn Nutzer ihre Volljährigkeit nachgewiesen haben, so Pop.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
