Berlin - Umweltminister Carsten Schneider (SPD) will die Wiedervernässung von Mooren vorantreiben und das Gesetz zur natürlichen Infrastruktur schnellstmöglich umsetzen. Das klinge für einige vielleicht etwas romantisch, es sei aber überlebenswichtig, sagte Schneider der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).
Im Hohen Venn hätten entwässerte Moore auch im Inneren gebrannt, erklärte er. Ist Torf einmal ausgetrocknet, könne das zu Schwelbränden führen, die kaum zu löschen seien und Monate andauern könnten.
Für das Wiedervernässungsprogramm stünden in den nächsten Jahren 1,7 Milliarden Euro bereit. "Wir wollen es gemeinsam mit den Landwirten umsetzen. Mit dem Gesetz zur natürlichen Infrastruktur möchte ich solchen Vorhaben zudem ein überragendes öffentliches Interesse geben, damit sie schneller vorankommen", erläuterte der Minister. Auf die Frage nach dem Zeitplan für dieses Gesetz sagte er: "So schnell wie möglich. Denn dieser Sommer hat gezeigt, dass wir groß denken müssen, um unser Land zu wappnen gegen den Klimawandel."
Das Ziel sei, größere zusammenhängende Lebensräume zu schaffen, ähnlich wie beim Grünen Band. "Wenn wir bei größeren Bauprojekten nur nebenan ein paar Bäume pflanzen, reicht das nicht aus. Wir müssen die Natur als unsere Verbündete begreifen, zum Beispiel als natürlicher Wasserspeicher. Das ist mindestens so wichtig wie die technische Infrastruktur. Ich bin überzeugt, dieser Bewusstseinswandel wird kommen", sagte der SPD-Politiker weiter.
Rund 90 Prozent der Moore in Deutschland wurden entwässert. 7,5 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen stammen aus der Zersetzung von Moorböden durch Entwässerungsmaßnahmen und Torfnutzung. Nasse Moore gelten hingegen als effektivste Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume.
Im Hohen Venn hätten entwässerte Moore auch im Inneren gebrannt, erklärte er. Ist Torf einmal ausgetrocknet, könne das zu Schwelbränden führen, die kaum zu löschen seien und Monate andauern könnten.
Für das Wiedervernässungsprogramm stünden in den nächsten Jahren 1,7 Milliarden Euro bereit. "Wir wollen es gemeinsam mit den Landwirten umsetzen. Mit dem Gesetz zur natürlichen Infrastruktur möchte ich solchen Vorhaben zudem ein überragendes öffentliches Interesse geben, damit sie schneller vorankommen", erläuterte der Minister. Auf die Frage nach dem Zeitplan für dieses Gesetz sagte er: "So schnell wie möglich. Denn dieser Sommer hat gezeigt, dass wir groß denken müssen, um unser Land zu wappnen gegen den Klimawandel."
Das Ziel sei, größere zusammenhängende Lebensräume zu schaffen, ähnlich wie beim Grünen Band. "Wenn wir bei größeren Bauprojekten nur nebenan ein paar Bäume pflanzen, reicht das nicht aus. Wir müssen die Natur als unsere Verbündete begreifen, zum Beispiel als natürlicher Wasserspeicher. Das ist mindestens so wichtig wie die technische Infrastruktur. Ich bin überzeugt, dieser Bewusstseinswandel wird kommen", sagte der SPD-Politiker weiter.
Rund 90 Prozent der Moore in Deutschland wurden entwässert. 7,5 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen stammen aus der Zersetzung von Moorböden durch Entwässerungsmaßnahmen und Torfnutzung. Nasse Moore gelten hingegen als effektivste Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
