26.02.2026 -
Kevin Warsh hat sich festgelegt. Nach seiner extrem hawkishen Rede in Jackson Hole wird es im September eine Zinserhöhung geben. Andernfalls stünde die Glaubwürdigkeit der Notenbank auf dem Spiel. An der Börse heißt es oft: "Bullenmärkte sterben nicht an Altersschwäche, sondern werden von der Fed beendet. Ist es nun wieder soweit? Die Antwort lautet: Nein. Die monetären Konditionen in den USA wären auch nach einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte noch nicht restriktiv. Das lässt sich anhand von drei zentralen makroökonomischen Säulen belegen: Rückkehr zur NeutralitätAktuell liegt der reale Leitzins knapp unter dem realen Wirtschaftswachstum. Die Geldpolitik wirkt somit leicht expansiv. Ein Zinsschritt im September hebt den kurzfristigen Realzins auf das Niveau des neutralen Wachstums. Das ist ein Übergang zur Neutralität, aber kein Abwürgen der Konjunktur. Wachsende Wirtschaft kompensiert hohe ZinsenDie Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen notiert bei rund 4,8 Prozent. Demgegenüber expandiert die US-Wirtschaft nominal mit über sechs Prozent p. a. Die fundamentale Regel bleibt intakt: Solange die langfristigen Nominalzinsen unter dem nominalen Wachstum liegen, bremsen die monetären Bedingungen den Markt nicht aus. Kreditmarkt gibt EntwarnungEine überrestriktive Geldpolitik erzeugt Finanzierungsstress bei Unternehmen. Die Daten zeigen das Gegenteil. Die Risikoaufschläge (Credit Spreads) bewegen sich sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Bereich nahe den historischen Tiefständen von 2007. Der Kreditmarkt signalisiert absolute Entwarnung. Fazit: EINE Zinserhöhung ist kein Problem, aber …Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September kann die US-Wirtschaft problemlos verkraften. Kritisch wird es erst, wenn Warsh weitere Zinsschritte für den Spätherbst in Aussicht stellt. Dieses Szenario halten wir jedoch für unwahrscheinlich. Ab Herbst dürfte der Basiseffekt der Energiepreise auf die Inflation spürbar nachlassen. Dahinter wird ein weitaus günstigeres Inflationsbild sichtbar.

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Über die MainSky Asset Management AG
Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.
Über den MainSky Macro Allocation Fund
Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.
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