Berlin - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat offenbar bei der Kabinettsklausur in Neuhardenberg darauf gedrungen, Russland schnell öffentlich als Urheber des Anschlagsversuchs auf den Flughafen Leipzig/Halle zu benennen.
Dem "Spiegel" zufolge war Merz zum Zeitpunkt des Treffens in der vergangenen Woche überzeugt, dass die Indizienkette dafür ausreichend sei. Entscheidend dazu beigetragen hat demnach, dass sich in der ersten Augusthälfte ein ausländischer Nachrichtendienst mit einem brisanten Hinweis in Berlin gemeldet hatte. Demnach ließen sich mehrere an dem Angriff beteiligte Personen russischen Geheimdiensten zuordnen.
Jedoch bremsten Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) zunächst. Dobrindt verwies darauf, dass man die laufenden Ermittlungen nicht gefährden dürfe, indem die Regierung Russland öffentlich des Angriffs bezichtigt. Wadephul wendete ein, dass sein Haus Vorbereitungen treffen müsse für den Fall, dass Moskau deutsche Sanktionen mit Gegenmaßnahmen beantworten würde: Deutsche Diplomaten müssten vorgewarnt, Dokumente und Daten in Sicherheit gebracht werden.
Eine öffentliche Zuschreibung der Attacke noch in der Woche der Klausurtagung erwies sich als nicht möglich. Merz' Sicherheitsberater Günter Sautter stimmte in den Folgetagen mit den Staatssekretären der Ressorts für Inneres und Auswärtiges den Wortlaut der Erklärung ab, die Dobrindt und Wadephul am Dienstag im Innenministerium verlasen, heißt es.
Dem "Spiegel" zufolge war Merz zum Zeitpunkt des Treffens in der vergangenen Woche überzeugt, dass die Indizienkette dafür ausreichend sei. Entscheidend dazu beigetragen hat demnach, dass sich in der ersten Augusthälfte ein ausländischer Nachrichtendienst mit einem brisanten Hinweis in Berlin gemeldet hatte. Demnach ließen sich mehrere an dem Angriff beteiligte Personen russischen Geheimdiensten zuordnen.
Jedoch bremsten Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) zunächst. Dobrindt verwies darauf, dass man die laufenden Ermittlungen nicht gefährden dürfe, indem die Regierung Russland öffentlich des Angriffs bezichtigt. Wadephul wendete ein, dass sein Haus Vorbereitungen treffen müsse für den Fall, dass Moskau deutsche Sanktionen mit Gegenmaßnahmen beantworten würde: Deutsche Diplomaten müssten vorgewarnt, Dokumente und Daten in Sicherheit gebracht werden.
Eine öffentliche Zuschreibung der Attacke noch in der Woche der Klausurtagung erwies sich als nicht möglich. Merz' Sicherheitsberater Günter Sautter stimmte in den Folgetagen mit den Staatssekretären der Ressorts für Inneres und Auswärtiges den Wortlaut der Erklärung ab, die Dobrindt und Wadephul am Dienstag im Innenministerium verlasen, heißt es.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
