Anzeige
Mehr »
Freitag, 04.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: 766403 | ISIN: DE0007664039 | Ticker-Symbol: VOW3
Xetra
04.09.26 | 11:11
81,14 Euro
+6,26 % +4,78
1-Jahres-Chart
VOLKSWAGEN AG VZ Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
VOLKSWAGEN AG VZ 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
80,6480,7011:27
80,6680,7211:27
Dow Jones News
278 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Sanierungspläne treiben VW-Aktie

DJ MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Sanierungspläne treiben VW-Aktie

DOW JONES--Europas Börsen zeigen sich im frühen Handel am Freitag gut behauptet. Rückenwind kommt von der Wall Street, wo die Indizes deutlich zulegten. Für wieder bessere Stimmung sorgt die Entspannung an den Anleihemärkten, wenngleich die Renditen am frühen Morgen wieder leicht anziehen.

Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 26.073 Punkte, der Euro-Stoxx-50 liegt 0,1 Prozent höher. Von den Ölpreisen kommt kein neues Störfeuer, nachdem der jüngste Preisanstieg im Verlauf des Vortages bereits an Dynamik verloren hatte. Brent-Öl kostet weiter um 95 Dollar je Fass. Am Devisenmarkt ist es ruhig, der Euro wird mit rund 1,1628 Dollar gehandelt. Der Yen gibt leicht nach, nachdem er am Vortag stark aufgewertet hatte mit Spekulationen über eine Intervention zu Gunsten der japanischen Devise.

Für den jüngsten Rückgang der Renditen sorgte US-Notenbanker Christopher Waller. Er sieht erste Zeichen einer Entspannung bei der Inflation. Zugleich signalisierte er, eine Zinspause im September zu unterstützen, sollten die Inflationsdaten für August die jüngsten Fortschritte im Juni und im Juli bestätigen. Am Zinsterminmarkt ist darauf die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September auf rund 50 Prozent gesunken von Ständen nahe 70 Prozent im früheren Wochenverlauf.

Mit Blick auf die Zinsperspektiven in den USA stehen nun die US-Arbeitsmarktdaten für August am Nachmittag im Fokus, was zugleich für etwas Zurückhaltung sorgt. Die US-Notenbank hat ein Doppelmandat für Preisstabilität und Beschäftigung. Je nachdem wie die Beschäftigungsdaten ausfallen, könnten sie die Zinserwartungen beeinflussen. Erwartet wird für August ein Stellenaufbau von 53.000 und ein Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Konjunkturseitig sorgt der deutsche Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe für keinen Auftrieb. Er legte im Juli überraschend kräftig zu, was aber fast nur auf Großaufträge zurückzuführen ist. Laut der Deutschen Bank ist die Entwicklung ohne diesen Sondereffekt gegenüber dem Vormonat schwach.

Unternehmensseitig ist klar Volkswagen das Thema des Tages. Überraschend hat der Aufsichtsrat bereits am Donnerstag einem Sanierungsplan des Vorstands zugestimmt - und zwar einstimmig, also auch die Arbeitnehmerseite in dem Gremium.

Der Plan sieht unter anderem den Abbau von 50.000 Stellen bis 2030 vor, massive Investitionen und eine höhere Effizienz. Die Modellpalette soll um rund 50 Prozent ausgedünnt, die Konzernstruktur vereinfacht werden. Für einzelne Standorte sollen alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft werden. Analysten äußern sich durchweg positiv überrascht und sprechen von einem ermutigenden Zeichen. Im Handel ist von einem "Aufbruchssignal" die Rede. VW legen um 6,6 Prozent zu, Porsche SE um 3,7 und Porsche AG um 0,7 Prozent. Im Sog legen auch die Kurse anderer Autoaktien zu, BMW um 1,8, Mercedes-Benz um 1,2, Stellantis in Mailand um 2,2 und Renault in Paris ebenfalls um 2,2 Prozent.

Eine erneute Gewinnwarnung des US-Herstellers von Sportbekleidung Lululemon belastet die Aktien von Adidas und Puma: Adidas verlieren 0,6 Prozent und Puma 0,7 Prozent.

Unterdessen hat der Indexbetreiber Stoxx die Änderungen für den September-Termin in den Indizes der DAX-Familie mitgeteilt. Hugo Boss und Ströer tauschen ihre Plätze im MDAX und SDAX. OHB rücken für Cancom in den TecDAX auf. Boss und Ströer bewegen sch darauf kaum, OHB gewinnen 1,7 Prozent, Cancom 0,7 Prozent. Keine Änderung wird es dagegen zum 21. September im DAX geben. Die Lufthansa-Aktie hat es damit im dritten Anflug nicht in die erste deutsche Börsenliga geschafft. Den Kurs belastet das nicht, Lufthansa gewinnen 0,4 Prozent.

INDEX        zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50   6.386,84  +0,1    4,25    6.382,59       10,3 
Stoxx-50      5.432,32  +0,2    9,31    5.423,01       10,5 
DAX        26.072,68  +0,3   69,36    26.003,32       6,4 
MDAX       32.412,28  +0,5   155,19    27.039,42       5,9 
TecDAX       4.051,60  +0,6   24,17    3.091,28       11,8 
SDAX       18.715,83  +0,6   118,80    13.062,07       9,0 
FTSE       10.840,79  +0,1    9,27    10.831,52       9,1 
CAC        8.292,09  +0,1    5,69    8.286,40       1,7 
SMI        14.427,44  +0,2   32,67    14.394,77       8,7 
ATX        6.822,99  +0,3   22,27    6.800,72       28,1 
 
 
DEVISEN       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    Mi, 18:17 
EUR/USD       1,1626  +0,0   0,0002     1,1624      1,1592 
EUR/JPY       181,73  +0,4   0,6300      181,1     184,1200 
EUR/CHF       0,9396  +0,1   0,0009     0,9387      0,9422 
EUR/GBP       0,8583  -0,1  -0,0010     0,8593      0,8584 
USD/JPY       156,29  +0,3   0,5000     155,79     158,8100 
GBP/USD       1,3541  +0,2   0,0020     1,3521      1,3501 
USD/CNY       6,7109  -0,1  -0,0072     6,7181      6,7190 
USD/CNH       6,7094  -0,1  -0,0082     6,7176      6,7178 
AUS/USD       0,7202  +0,0   0,0003     0,7199      0,7168 
Bitcoin/USD    80.775,93  -0,9  -706,27    81.482,20    77.333,82 
 
 
ROHOEL       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex       91,12  -0,2   -0,18      91,3 
Brent/ICE       95,5  -0,0   -0,02      95,52 
 
 
Metalle       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold        4.477,41  +0,1    4,55    4.472,86 
Silber        66,92  -0,0   -0,03      66,95 
Platin       1.815,22  -0,6   -11,03    1.826,25 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 04, 2026 03:57 ET (07:57 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.