Anzeige
Mehr »
Montag, 07.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor nächstem Schritt: Kupfer sichtbar
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A0D655 | ISIN: DE000A0D6554 | Ticker-Symbol: NDX1
Xetra
07.09.26 | 11:05
40,800 Euro
-0,22 % -0,080
1-Jahres-Chart
NORDEX SE Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
NORDEX SE 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
40,98041,06011:22
41,04041,06011:22
Dow Jones News
318 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Leichte Abgaben am US-Feiertag - Nordex gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichte Abgaben am US-Feiertag - Nordex gesucht

DOW JONES--Mit leichten Abgaben zeigen sich am Montag die europäischen Aktienmärkte. Für den DAX geht es um 0,3 Prozent nach unten auf 25.976 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,2 Prozent auf 6.381 Punkte. Mit dem US-Feiertag werde es am Nachmittag an Vorgaben fehlen. Diese seien aber angesichts der Diskussion um die US-Schuldenkrise und den Renditeanstieg derzeit extrem wichtig. Vor allem die weitere Entwicklung nach dem starken Arbeitsmarktbericht am Freitag stehe bei den US-Staatsanleihen im Fokus. Aktuell werden zehnjährige Papiere wieder über 4,78 Prozent gehandelt, eine Entspannung zeichnet sich hier nicht ab.

Der starke Arbeitsmarktbericht für August "ist die gute Nachricht, die niemand wollte", sagt Peter Graf, Chief Investment Officer bei Amova Asset Management Americas. "Er nimmt der Fed die glaubwürdigste Ausrede, die Zinsen im September nicht zu erhöhen". Volkswirte sehen Fed-Chef Kevin Warsh nun vor dem Dilemma stehen, die Zinsen erhöhen zu müssen, obwohl der US-Finanzminister gerade den Plan verkündet hatte, verstärkt über Kurzläufer finanzieren zu wollen. Eine Zinserhöhung würde damit direkt die Staatsverschuldung verteuern.

Allerdings wird im Handel klar unterstrichen, dass es angesichts der hohen Inflation eigentlich auch keine Alternative gebe. Sollte die Fed auf der Sitzung in anderthalb Wochen die Zinsen nicht erhöhen, dürfte die Glaubwürdigkeit der US-Notenbank dahin sein. Die Daten der US-Börse CME deuten darauf hin, dass Marktteilnehmer aktuell eine Wahrscheinlichkeit von knapp 60 Prozent für eine Zinserhöhung sehen.

Im Fokus stehen nun die US-Inflationsdaten am Donnerstag und Freitag. Nur deutlich schwächere Daten als erwartet könnten Warsh noch als Ausrede dienen, heißt es weiter. Mit Interesse wird auch auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gewartet, auch hier steht der Inflationsausblick im Fokus.

Der Ölpreis ist derweil wieder über 97 Dollar geklettert. Am Wochenende hatten die USA drei iranische Öltanker angegriffen, nachdem iranische Streitkräfte US-Marine-Schiffe attackiert hatten. Der Iran drohte, eine Sperrzone außerhalb der Straße von Hormus einzurichten, was das Risiko weiterer Störungen der Energieflüsse erhöht. Diskutiert werde auch über den Wahlausgang in Sachsen-Anhalt, Bedeutung für die Börse habe dieser jedoch nicht, heißt es.

Bei den Unternehmensnachrichten ragen Novartis in der Schweiz mit 3,4 Prozent Minus hervor. Sie mussten bei einer mit Spannung erwarteten Cholesterin-Studie einen Mißerfolg vermelden.

Technologie-Werte notieren auf ganzer Breite im Plus nach starken Vorlagen aus Asien. Im DAX steigen Infineon um 3,2 Prozent, zusätzlich angetrieben von einer Hochstufung auf "Buy" von MPCM. Für Suss Microtec geht es um 2,6 Prozent nach oben.

Hannover Rück hat vom Treffen der Rückversicherer von leichtem Druck auf die Preise berichtet, die Aktien fallen 1,7 Prozent.

Beim italienischen Lkw-Hersteller Iveco beginnt die Übernahmefrist für das Angebot von Tata Motors. Händler blicken darauf, wie gut es angenommen wird, da dies auch als Maßstab auf die Bewertung der anderen Branchen-Aktien ausstrahlen könne. Iveco geben um 0,1 Prozent nach, Traton notieren 0,1 Prozent höher.

Kräftige Kursbewegungen gibt es auf Umfstufungen hin. So springen Nordex um 11,2 Prozent nach oben nach einer Hochstufung auf "Buy" durch die Bank of America. Bei den Versorgern legen Eon um 1,7 Prozent zu. Sie wurden von der UBS von "Neutral" auf "Buy" nach oben genommen. Vonovia fallen dagegen um 2,2 Prozent, nachdem sie von Goldman Sachs auf "Neutral" nach "Buy" abgestuft worden sind.

=== 
Index       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  6.381,19  -0,2   -11,74    6.392,93       10,2 
Stoxx-50     5.415,37  -0,3   -16,19    5.431,56       10,1 
DAX       25.975,68  -0,3   -70,72    26.046,40       6,1 
MDAX      32.295,18  -0,2   -60,14    27.039,42       5,5 
TecDAX      4.015,44  -0,2   -7,31    3.091,28       10,9 
SDAX      18.674,16  -0,3   -59,88    13.062,07       8,7 
FTSE      10.805,60  -0,2   -25,49    10.831,09       8,8 
CAC       8.271,01  -0,1   -7,76    8.278,77       1,5 
SMI       14.220,41  -1,2  -175,53    14.395,94       7,2 
ATX       6.868,31  +0,2   10,03    6.858,28       29,0 
 
DEVISEN      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag  Do, 19.00 Uhr 
EUR/USD      1,1616  +0,0   0,0003     1,1613      1,1637 
EUR/JPY       180,8  -0,3  -0,6200     181,42     180,8000 
EUR/CHF      0,9413  +0,1   0,0009     0,9404      0,9377 
EUR/GBP      0,8586  -0,0  -0,0003     0,8589      0,8591 
USD/JPY      155,64  -0,4  -0,6000     156,24     155,3500 
GBP/USD      1,3528  +0,1   0,0007     1,3521      1,3543 
USD/CNY      6,7104  -0,0  -0,0004     6,7108      6,7181 
USD/CNH      6,7092  +0,0   0,0013     6,7079      6,7161 
AUS/USD      0,7218  +0,2   0,0016     0,7202      0,7205 
Bitcoin/USD   79.334,46  -0,7  -565,03    79.899,49    80.930,97 
 
ROHÖL       zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex      91,89  +0,5    0,41      91,48 
Brent/ICE       97  +0,8    0,72      96,28 
 
Metalle      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold       4.398,52  -0,7   -29,17    4.427,69 
Silber       65,71  -0,7   -0,48      66,19 
Platin      1.812,93  -0,4   -7,58    1.820,51 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 07, 2026 03:58 ET (07:58 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.