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Kornelius Purps (antea): EZB entspannt, Fed wird ein Thriller

04.09.2026 -

"KI" rückt ins zweite Glied, "Z&Z" bestimmen vorerst das Geschehen. Zentralbanken & Zinsen könnten in den kommenden Wochen mehr Schlagzeilen produzieren als das ganze Thema rund um die Künstliche Intelligenz. Die Marktzinsen sind vielerorts auf Mehrjahreshochs gestiegen. Und in den kommenden zwei Wochen werden sowohl die EZB als auch die Fed ihre Leitzinsentscheidungen bekanntgeben. Entsprechend werde ich heute einen genaueren Blick auf den historischen Zusammenhang zwischen den Leitzinsen und den Marktzinsen werfen - verbunden mit der Frage, ob es den Zentralbanken gelingen könnte, mit Leitzinsanhebungen den Anstieg der Marktzinsen einzubremsen.

Als Marktzins dient in meinen Betrachtungen die Rendite für Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit ("10J-Rendite"). Diese beeinflusst maßgeblich die Höhe der Zinsen für Hypotheken und langfristige Unternehmenskredite. Beim Blick auf das große Bild über mehr als 25 Jahre könnten wir es uns leicht machen: Fallen die Leitzinsen, dann fallen auch die Marktzinsen, und umgekehrt.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

© 2026 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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