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Kornelius Purps (antea): EZB entspannt, Fed wird ein Thriller

04.09.2026 -

"KI" rückt ins zweite Glied, "Z&Z" bestimmen vorerst das Geschehen. Zentralbanken & Zinsen könnten in den kommenden Wochen mehr Schlagzeilen produzieren als das ganze Thema rund um die Künstliche Intelligenz. Die Marktzinsen sind vielerorts auf Mehrjahreshochs gestiegen. Und in den kommenden zwei Wochen werden sowohl die EZB als auch die Fed ihre Leitzinsentscheidungen bekanntgeben. Entsprechend werde ich heute einen genaueren Blick auf den historischen Zusammenhang zwischen den Leitzinsen und den Marktzinsen werfen - verbunden mit der Frage, ob es den Zentralbanken gelingen könnte, mit Leitzinsanhebungen den Anstieg der Marktzinsen einzubremsen.

Als Marktzins dient in meinen Betrachtungen die Rendite für Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit ("10J-Rendite"). Diese beeinflusst maßgeblich die Höhe der Zinsen für Hypotheken und langfristige Unternehmenskredite. Beim Blick auf das große Bild über mehr als 25 Jahre könnten wir es uns leicht machen: Fallen die Leitzinsen, dann fallen auch die Marktzinsen, und umgekehrt.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

© 2026 Asset Standard
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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