DJ Aktien Schweiz mit Abgaben - Novartis belasten
DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat am Montag etwas deutlicher nachgegeben als die übrigen europäischen Börsen. Vor allem deutliche Verluste der schwer gewichteten Novartis belasteten. Insgesamt drückten erneut gestiegene Ölpreise auf die Börsenstimmung, nachdem das US-Militär drei iranische Öltanker angegriffen hatte. Zuvor hatte der Iran US-Marineschiffe attackiert. Der Iran drohte, eine Sperrzone außerhalb der Straße von Hormus einzurichten. Solide Daten vom heimischen Arbeitsmarkt setzten keine Akzente. Der SMI verlor 0,8 Prozent auf 14.279 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber.
Novartis büßten 3,2 Prozent ein. Der Pharmakonzern meldete bei einer mit Spannung erwarteten Cholesterin-Studie einen Misserfolg. Die Konsensschätzungen für Novartis hätten für das Jahr 2030 einen Umsatz von 1 Milliarde Dollar mit dem Medikament namens Pelacarsen beinhaltet, so die Analysten von JP Morgan (JPM). Infolgedessen dürften die Aktien des Arzneimittelherstellers nachgeben, urteilten die Experten. Die bevorstehenden Studienergebnisse für Del-Desiran, eine experimentelle Behandlung der genetischen neuromuskulären Erkrankung myotone Dystrophie Typ 1, dürften laut JPM positiv ausfallen. Diese könnten es Novartis ermöglichen, die durch die Pelacarsen-Ergebnisse verursachte Aktienschwäche mehr als auszugleichen. Vontobel senkte in der Folge das Kursziel. Im Pharmasektor verloren Roche 1,0 Prozent, die Generikatitel von Sandoz vor dem Kapitalmarkttag am Dienstag 0,2 Prozent.
Swiss Re gaben 3,6 Prozent nach. Der Rückversicherer warnte auf dem Branchentreffen in Monte Carlo vor wachsenden Kosten durch Naturkatastrophen - der deutsche Wettbewerber Hannover Rück äußerte sich ähnlich. Technologiewerte notierten auf ganzer Breite im Plus nach starken Vorlagen aus Asien. VAT stiegen um 2,8 Prozent, AMS Osram um 5,3 Prozent und Komax um 2,3 Prozent.
Für Burkhalter ging es nach Zahlenausweis um 1,8 Prozent höher. Daneben machten Analysten Kurse: Arbonia sprangen um 11,3 Prozent nach oben, die UBS hatte ihr Votum auf "Kaufen" angehoben. Schindler sanken dagegen um 2,7 Prozent, Goldman Sachs hatte die Einstufung auf "Verkaufen" gesenkt.
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September 07, 2026 11:50 ET (15:50 GMT)
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