Hamburg (ots) -
- 40 stationäre und teilstationäre Behandlungsplätze zur gemeinsamen Behandlung psychisch erkrankter Eltern und Kinder
- Angebot erweitert: Erstmals werden auch Grundschulkinder bis zehn Jahre stationär und teilstationär behandelt
- Sozialbehörde finanzierte den Neubau mit 13,44 Millionen Euro
Mit einer feierlichen Eröffnung hat das Asklepios Klinikum Harburg heute das Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus offiziell in Betrieb genommen. Das Angebot ist im deutschen Versorgungssystem einzigartig, weil es familienorientierte stationäre und teilstationäre Psychiatrie für Eltern mit Kindern von 0-10 Jahren unter einem Dach vereint - inklusive gemeinsamer Unterbringung sowie multiprofessioneller gemeinsamer Abteilungsleitung durch die Erwachsenenpsychiatrie und die Kinder- und Jugendc. Auf mehr als 3.300 Quadratmetern stehen künftig 30 stationäre und zehn teilstationäre Behandlungsplätze für psychisch erkrankte Eltern und ihre psychisch erkrankten Kinder unter einem Dach zur Verfügung. So können bis zu 20 Familien gleichzeitig therapiert werden. Das seit 2018 bestehende Behandlungsangebot wird damit in einem eigens dafür errichteten Gebäude deutlich erweitert. Erstmals können neben Säuglingen sowie Klein- und Vorschulkindern auch Grundschulkinder bis zehn Jahre gemeinsam mit einem Elternteil behandelt werden.
Die Hamburger Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration hat den Neubau mit insgesamt 13,44 Millionen Euro finanziert.
Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer sagte bei der Eröffnung: "Mit dem neuen Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus schaffen wir ein bundesweit herausragendes Angebot für Familien, die durch die psychische Erkrankung eines Elternteils oder eines Kindes vor besonderen Herausforderungen stehen. Die deutliche Erweiterung der Kapazitäten und die modernen therapeutischen Möglichkeiten verbessern die Versorgung nachhaltig und stärken Hamburg als Gesundheitsstandort. Nun können noch mehr Familien von diesem wichtigen Angebot profitieren."
Titia Olivia große Broermann, Gesellschafterin der Asklepios Kliniken, sagte: "Ich danke der Freien und Hansestadt Hamburg für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die wichtige Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projekts. Mein besonderer Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Therapiehauses, die sich jeden Tag mit großem Engagement für die Familien einsetzen. Denn wenn ein psychisch erkrankter Mensch die richtige Unterstützung erhält, kann das für eine ganze Familie Entlastung bedeuten und neue Perspektiven eröffnen. Allen, die dazu beitragen, gebührt mein großer Respekt und mein herzlicher Dank."
"Mit der Eröffnung des neuen Therapiehauses setzen wir einen weiteren Meilenstein für die psychiatrische Versorgung von Kindern und ihren Eltern", sagte Joachim Gemmel, Chief Executive Officer (CEO) der Asklepios Kliniken. "Entscheidend ist, dass Familien nicht getrennt, sondern gemeinsam und fachübergreifend behandelt werden. Unterstützt von der Freien und Hansestadt Hamburg ist es gelungen, mit diesem wichtigen Zukunftsprojekt, ein modernes Umfeld für Patientinnen und Patienten sowie für unsere Mitarbeitenden zu schaffen."
Das Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus verfügt über drei Stationen mit Platz für jeweils fünf Familien: Zwei Stationen behandeln Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren, eine weitere Station ist auf Familien mit Grundschulkindern im Alter von 7 bis 10 Jahren ausgerichtet. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagesklinik für fünf Familien mit Kindern von 0 bis 10 Jahren. Das Therapiehaus steht unter gemeinsamer Leitung der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Erwachsenenpsychiatrie. Ein multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegefachkräften, Pädagoginnen und Pädagogen, Spezialtherapeutinnen und
-therapeuten sowie dem Sozialdienst arbeitet dabei eng zusammen.
"Mit dem neuen Therapiehaus können wir unser bewährtes Konzept nun unter optimalen räumlichen Bedingungen verwirklichen und noch mehr Familien individuell begleiten", sagte Dr. med. Sabine Ott-Jacobs, Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei der Eröffnung. "Die neuen Möglichkeiten schaffen den passenden Rahmen für eine moderne, familienorientierte Behandlung und eröffnen nun auch Familien mit älteren Kindern neue Perspektiven."
Auch PD Dr. med. Daniel Schöttle, Chefarzt der Erwachsenenpsychiatrie, betonte die Bedeutung des Neubaus: "Mit der Inbetriebnahme des Therapiehauses stärken wir die enge Zusammenarbeit zwischen Erwachsenen- und Kinder- und Jugendpsychiatrie weiter. Familien erhalten eine Behandlung aus einer Hand, während wir unseren Mitarbeitenden zugleich ein hochmodernes Arbeitsumfeld bieten. Das ist ein großer Gewinn - sowohl für unsere Patientinnen und Patienten als auch für den Klinikstandort Harburg."
Gut für Hamburg
Mit dem Neubau des Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehauses stärkt das Asklepios Klinikum Hamburg das medizinische Leistungsportfolio der Asklepios Kliniken in Hamburg. Das Asklepios Klinikum Harburg gehört zu den sieben Kliniken, davon vier Krankenhäuser der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt. Dazu kommen vielfältige ambulante fachärztliche und therapeutische Angebote in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), psychiatrischen und psychosomatischen Institutsambulanzen sowie Therapiezentren. Patient:innen profitieren bei psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Asklepios Kliniken und der standortübergreifenden Zusammenarbeit der Kliniken Nord-Ochsenzoll, Psychiatrie Wandsbek, Harburg und Rissen. Bereits seit mehr als 20 Jahren (https://gutfuerhamburg.asklepios.com/chronik/live/asklepios_chronik_20_jahre_akhh_2024/index.html) ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.
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Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing
Rübenkamp 226
22307 Hamburg
Tel.: (0 40) 18 18-82 66 36
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- 40 stationäre und teilstationäre Behandlungsplätze zur gemeinsamen Behandlung psychisch erkrankter Eltern und Kinder
- Angebot erweitert: Erstmals werden auch Grundschulkinder bis zehn Jahre stationär und teilstationär behandelt
- Sozialbehörde finanzierte den Neubau mit 13,44 Millionen Euro
Mit einer feierlichen Eröffnung hat das Asklepios Klinikum Harburg heute das Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus offiziell in Betrieb genommen. Das Angebot ist im deutschen Versorgungssystem einzigartig, weil es familienorientierte stationäre und teilstationäre Psychiatrie für Eltern mit Kindern von 0-10 Jahren unter einem Dach vereint - inklusive gemeinsamer Unterbringung sowie multiprofessioneller gemeinsamer Abteilungsleitung durch die Erwachsenenpsychiatrie und die Kinder- und Jugendc. Auf mehr als 3.300 Quadratmetern stehen künftig 30 stationäre und zehn teilstationäre Behandlungsplätze für psychisch erkrankte Eltern und ihre psychisch erkrankten Kinder unter einem Dach zur Verfügung. So können bis zu 20 Familien gleichzeitig therapiert werden. Das seit 2018 bestehende Behandlungsangebot wird damit in einem eigens dafür errichteten Gebäude deutlich erweitert. Erstmals können neben Säuglingen sowie Klein- und Vorschulkindern auch Grundschulkinder bis zehn Jahre gemeinsam mit einem Elternteil behandelt werden.
Die Hamburger Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration hat den Neubau mit insgesamt 13,44 Millionen Euro finanziert.
Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer sagte bei der Eröffnung: "Mit dem neuen Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus schaffen wir ein bundesweit herausragendes Angebot für Familien, die durch die psychische Erkrankung eines Elternteils oder eines Kindes vor besonderen Herausforderungen stehen. Die deutliche Erweiterung der Kapazitäten und die modernen therapeutischen Möglichkeiten verbessern die Versorgung nachhaltig und stärken Hamburg als Gesundheitsstandort. Nun können noch mehr Familien von diesem wichtigen Angebot profitieren."
Titia Olivia große Broermann, Gesellschafterin der Asklepios Kliniken, sagte: "Ich danke der Freien und Hansestadt Hamburg für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die wichtige Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projekts. Mein besonderer Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Therapiehauses, die sich jeden Tag mit großem Engagement für die Familien einsetzen. Denn wenn ein psychisch erkrankter Mensch die richtige Unterstützung erhält, kann das für eine ganze Familie Entlastung bedeuten und neue Perspektiven eröffnen. Allen, die dazu beitragen, gebührt mein großer Respekt und mein herzlicher Dank."
"Mit der Eröffnung des neuen Therapiehauses setzen wir einen weiteren Meilenstein für die psychiatrische Versorgung von Kindern und ihren Eltern", sagte Joachim Gemmel, Chief Executive Officer (CEO) der Asklepios Kliniken. "Entscheidend ist, dass Familien nicht getrennt, sondern gemeinsam und fachübergreifend behandelt werden. Unterstützt von der Freien und Hansestadt Hamburg ist es gelungen, mit diesem wichtigen Zukunftsprojekt, ein modernes Umfeld für Patientinnen und Patienten sowie für unsere Mitarbeitenden zu schaffen."
Das Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus verfügt über drei Stationen mit Platz für jeweils fünf Familien: Zwei Stationen behandeln Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren, eine weitere Station ist auf Familien mit Grundschulkindern im Alter von 7 bis 10 Jahren ausgerichtet. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagesklinik für fünf Familien mit Kindern von 0 bis 10 Jahren. Das Therapiehaus steht unter gemeinsamer Leitung der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Erwachsenenpsychiatrie. Ein multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegefachkräften, Pädagoginnen und Pädagogen, Spezialtherapeutinnen und
-therapeuten sowie dem Sozialdienst arbeitet dabei eng zusammen.
"Mit dem neuen Therapiehaus können wir unser bewährtes Konzept nun unter optimalen räumlichen Bedingungen verwirklichen und noch mehr Familien individuell begleiten", sagte Dr. med. Sabine Ott-Jacobs, Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei der Eröffnung. "Die neuen Möglichkeiten schaffen den passenden Rahmen für eine moderne, familienorientierte Behandlung und eröffnen nun auch Familien mit älteren Kindern neue Perspektiven."
Auch PD Dr. med. Daniel Schöttle, Chefarzt der Erwachsenenpsychiatrie, betonte die Bedeutung des Neubaus: "Mit der Inbetriebnahme des Therapiehauses stärken wir die enge Zusammenarbeit zwischen Erwachsenen- und Kinder- und Jugendpsychiatrie weiter. Familien erhalten eine Behandlung aus einer Hand, während wir unseren Mitarbeitenden zugleich ein hochmodernes Arbeitsumfeld bieten. Das ist ein großer Gewinn - sowohl für unsere Patientinnen und Patienten als auch für den Klinikstandort Harburg."
Gut für Hamburg
Mit dem Neubau des Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehauses stärkt das Asklepios Klinikum Hamburg das medizinische Leistungsportfolio der Asklepios Kliniken in Hamburg. Das Asklepios Klinikum Harburg gehört zu den sieben Kliniken, davon vier Krankenhäuser der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt. Dazu kommen vielfältige ambulante fachärztliche und therapeutische Angebote in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), psychiatrischen und psychosomatischen Institutsambulanzen sowie Therapiezentren. Patient:innen profitieren bei psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Asklepios Kliniken und der standortübergreifenden Zusammenarbeit der Kliniken Nord-Ochsenzoll, Psychiatrie Wandsbek, Harburg und Rissen. Bereits seit mehr als 20 Jahren (https://gutfuerhamburg.asklepios.com/chronik/live/asklepios_chronik_20_jahre_akhh_2024/index.html) ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.
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