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456 Mio. US-Dollar NPV, 65,7% IRR und nur 1,4 Jahre Amortisationszeit: El Tigre liefert starke Kennzahlen. Der nächste große Hebel könnten Produktion, Cashflow und neue Bohrerfolge sein.
Liebe Leserinnen und Leser,
Silber ist längst mehr als nur das "kleine Geschwisterchen" von Gold. Das Edelmetall steht heute an der Schnittstelle gleich mehrerer gewaltiger Megatrends: steigende Investmentnachfrage, wachsende industrielle Nutzung, Elektrifizierung, Solarenergie und gleichzeitig ein Minenangebot, das mit dieser Entwicklung nur schwer Schritt halten kann. Genau diese Mischung macht Silber zu einem der spannendsten Rohstoffmärkte unserer Zeit - und eröffnet insbesondere ausgewählten Silberentwicklern enormes Neubewertungspotenzial.
Denn während große Produzenten häufig bereits mit Milliarden bewertet werden, liegt der vielleicht größte Hebel dort, wo hochwertige Lagerstätten gerade erst den entscheidenden Schritt vom Explorationsprojekt in Richtung zukünftiger Mine machen. Gelingt es einem Unternehmen, eine bedeutende Ressource nachzuweisen, die Wirtschaftlichkeit überzeugend darzustellen und anschließend die Entwicklung konsequent voranzutreiben, kann sich die Wahrnehmung des Kapitalmarktes innerhalb kurzer Zeit fundamental verändern.
Genau an diesem Punkt rückt Silver Tiger Metals (ISIN CA82831T1093 WKN A2P4YL) ins Rampenlicht.
Das Unternehmen entwickelt mit seinem El-Tigre-Projekt in Mexiko ein historisch bedeutendes Silber-Gold-System, das in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt aus dem Dornröschenschlaf geholt wurde. Aus einem klassischen Explorationsprojekt entwickelt sich zunehmend eine konkrete Minenstory - mit umfangreicher Mineralisierung, bestehender Bergbauhistorie und dem Potenzial, von einem starken Silbermarkt überproportional zu profitieren.

- Anzeige - Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende beachten - Advertorial/Werbung im Namen von Silver Tiger Metals (ISIN CA82831T1093 WKN A2P4YL)
Eine Mine zu entdecken, ist eine Sache. Eine genehmigte Mine tatsächlich zu bauen, ist die ganz andere Liga. Genau an diesem Punkt will Silver Tiger Metals mit seinem El-Tigre-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora jetzt stehen: Die Arbeiten für eine Haufenlaugungsanlage laufen, die erste Doré-Produktion ist für Dezember 2027 vorgesehen und parallel wird bereits der nächste Entwicklungsschritt vorbereitet.
Das ist die Story, die Rohstoffanleger lieben: Nicht nur Bohrlöcher, nicht nur eine wirtschaftliche Studie und nicht nur eine ferne Vision. Sondern Straßen, Bauarbeiter, Planierungsflächen, bestellte Schlüsselkomponenten und ein konkreter Produktionsfahrplan.
Aber El Tigre soll nicht bei einer Mine bleiben. Silver Tiger verfolgt einen Drei-Stufen-Plan: zuerst der Tagebau mit Haufenlaugung, danach eine potenzielle Untertagemine und schließlich neue Exploration entlang eines deutlich größeren, bislang nur teilweise erkundeten Trends.
Die El-Tigre-Story besteht aus drei starken Bausteinen
Das Projekt liegt in Sonora, rund 100 Kilometer von der Grenze zu den USA entfernt. Silver Tiger bezeichnet sich dabei vor allem operativ als mexikanisches Unternehmen: Während vier Mitarbeiter in Kanada tätig sind, arbeiten laut Management bereits mehr als 300 mexikanische Beschäftigte am Aufbau des Projekts.
Die Strategie ist erstaunlich klar. Im Zentrum stehen lediglich zwei bis drei Kilometer eines viel größeren mineralisierten Trends. Genau dort befinden sich die historische El-Tigre-Mine, die geplante Haufenlaugung und das vorgesehene Untertageprojekt. Nördlich und südlich davon kontrolliert das Unternehmen jeweils weitere rund zehn Kilometer an potenziell aussichtsreichem Gelände.
Der Plan hat drei Ebenen:
- Haufenlaugungs-Tagebau: Der unmittelbar laufende Bau soll den ersten Cashflow liefern.
- Untertagemine: Die vorhandene PEA soll zu einer PFS weiterentwickelt werden, bevor eine Bauentscheidung fällt.
- Exploration: Neue Bohrungen sollen die bislang untererkundeten Bereiche des Distrikts aufwerten.
Das Entscheidende: Diese drei Teile sind nicht voneinander abhängig wie drei lose Wetten. Sie liegen dicht beieinander, können Infrastruktur gemeinsam nutzen und sollen sich zeitlich sinnvoll ergänzen.

Quelle: Unternehmenspräsentation
Warum die Genehmigung für El Tigre so wichtig ist
Im Bergbau ist eine Genehmigung oft der Moment, in dem eine lange Projektgeschichte plötzlich greifbar wird. Silver Tiger erhielt im November 2025 die Genehmigung für das Haufenlaugungsprojekt. Nach Angaben des Managements war dies die erste Genehmigung für ein neues Haufenlaugungsprojekt in Mexiko seit 2019.
Die Bedeutung reicht weit über ein einzelnes Dokument hinaus. Vor einer Bauentscheidung liegen normalerweise Jahre der Exploration, Metallurgie, geotechnischen Arbeiten, wirtschaftlichen Studien, Umweltprüfungen und Gespräche mit lokalen Gemeinden. Silver Tiger gibt an, seit dem Erwerb des Projekts im Jahr 2017 nahezu 400 Mio. CAD für das Projekt eingeworben zu haben.
Das Management führt den Genehmigungserfolg insbesondere auf die langjährige Erfahrung des Teams in Mexiko, lokale Akzeptanz und den Fokus auf soziale und wirtschaftliche Effekte in den umliegenden Gemeinden zurück. Nach eigener Darstellung wäre El Tigre die sechste Mine, die die Unternehmensgruppe in Mexiko errichten würde.
Das ist kein Garant für einen reibungslosen Bauablauf. Aber es ist ein wichtiger Unterschied zwischen einer frühen Explorationsgesellschaft und einem Projekt, das die entscheidende regulatorische Hürde bereits genommen hat.
Haufenlaugung: Der erste Produktionsmotor von El Tigre
Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf oberflächennahe, brekziierte Mineralisierung rund um die historische hochgradige Silberader. Historische Betreiber bauten vor allem die schmalen, hochgradigen Gänge ab. Silver Tiger will zusätzlich die breiteren, oberflächennahen Mineralisierungszonen wirtschaftlich erschließen.
Dafür setzt das Unternehmen auf Haufenlaugung. Das Prinzip ist vergleichsweise einfach:
- Das Gestein wird im Tagebau gesprengt und abgebaut.
- Es wird zu einer dreistufigen Brechanlage transportiert.
- Das Material wird auf etwa drei Achtel Zoll zerkleinert.
- Über Förderbänder gelangt es auf eine abgedichtete Laugungsfläche.
- Die metallhaltige Lösung wird in einer Merrill-Crowe-Anlage weiterverarbeitet.
- Am Ende entsteht Doré, eine Gold-Silber-Legierung, die an eine Raffinerie verkauft wird.
Der Vorteil dieses Ansatzes liegt laut Management in der Kombination aus vergleichsweise niedrigem Kapitalaufwand und hoher potenzieller Rentabilität. Ein Tagebau mit Haufenlaugung ist technisch jedoch keineswegs trivial: Erzgehalt, Metallausbringung, Betriebskosten, Baufortschritt und Rohstoffpreise entscheiden darüber, ob die erwarteten Ergebnisse tatsächlich erreicht werden.
Der Zeitplan: Erstes Doré vor Weihnachten 2027
Silver Tiger hat einen konkreten Meilenstein genannt: Die erste Doré-Produktion aus Gold und Silber soll vor Weihnachten 2027 erfolgen. Nach Aussage des Managements liegt das Bauprojekt derzeit im Zeitplan.
Damit aus dieser Ankündigung Realität wird, müssen die Arbeiten auf dem Berg weiter mit hoher Geschwindigkeit voranschreiten. Das Unternehmen verweist auf einen Bauleiterstab mit umfangreicher Erfahrung im mexikanischen Bergbau, drei Schichten täglich und rund 300 Personen auf dem Projektgelände. Zusätzlich wurde KCA als EPCM-Partner eingebunden, um Engineering, Beschaffung und Bauausführung für die Haufenlaugung zu unterstützen.

Der Bauplan bündelt die zahlreichen Arbeitsschritte auf ein klares Ziel: die erste Doré-Produktion im Dezember 2027 Quelle: Unternehmenspräsentation
Die Schlüsselkomponenten mit langen Lieferzeiten - darunter Brecher und Merrill-Crowe-Anlage - seien laut Silver Tiger bereits bestellt. Jetzt geht es um die harte Arbeit vor Ort: Erdbewegungen, Beton, Plattformen, Wasser- und Prozessbereiche sowie die Montage der Anlagen.
Der Zeitplan kann sich naturgemäß durch Bau-, Liefer-, Genehmigungs-, Wetter- oder Finanzierungsrisiken verschieben. Das Management schließt eine frühere Fertigstellung nicht aus, betont aber ausdrücklich, dass Dezember 2027 die offiziell kommunizierte Zielmarke bleibt.
Auf dem Berg entsteht bereits die Infrastruktur für einen kommerziellen Betrieb
Die Größenordnung der Bauarbeiten wird auf den Projektbildern sichtbar. Erschlossen werden unter anderem die Fläche für die Brechanlage, Infrastrukturplattformen, Teich- und Prozessbereiche sowie Wohn- und Werkstattkapazitäten.
Besonders wichtig ist die Logistik. Silver Tiger hat nach eigenen Angaben eine rund 46 Kilometer lange, ganzjährig befahrbare Zufahrtsstraße von der vierspurigen Autobahn bei Colonia Morelos bis zum El-Tigre-Projekt gebaut. Für eine künftige kommerzielle Mine ist diese Straße weit mehr als ein Nebenprojekt: Sie ermöglicht den verlässlichen Transport von Personal, Maschinen, Treibstoff, Ersatzteilen und Material.

Die ganzjährig nutzbare Zufahrtsstraße soll die künftige Mine mit der regionalen Verkehrsinfrastruktur verbinden. Quelle: Unternehmenspräsentation
Auf dem Gelände entsteht außerdem ein dauerhaft nutzbares Camp für etwa 350 Personen. Es soll das Übergangslager der Bauphase ergänzen und später die Betriebsmannschaft aufnehmen. In einer Mine ist diese Infrastruktur keine Nebensache. Sie ist die Grundlage dafür, dass ein Projekt nicht nur gebaut, sondern anschließend sicher und kontinuierlich betrieben werden kann.
Die Wirtschaftlichkeit der Haufenlaugung: Was die Modellrechnung aussagt
Silver Tiger hebt die Wirtschaftlichkeit des ersten Bauabschnitts besonders hervor. Auf Basis der im Gespräch verwendeten Spotpreisannahmen nennt das Management für das Haufenlaugungsprojekt einen Kapitalwert nach Steuern von nahezu 800 Mio. US-Dollar, eine interne Verzinsung von 92 Prozent und eine Amortisationszeit von etwas mehr als einem Jahr.
Geplant ist zunächst eine Minenlaufzeit von zehn Jahren. In diesem Zeitraum erwartet das Unternehmen im Modell durchschnittlich rund 100 Mio. US-Dollar Netto-Cashflow nach Steuern pro Jahr. Die Anlage soll etwa 15.000 Tonnen Gestein pro Tag verarbeiten.
Das klingt spektakulär. Und genau deshalb müssen diese Zahlen richtig eingeordnet werden: Kapitalwert, interne Verzinsung und Cashflow sind keine erzielten Erträge, sondern Ergebnisse einer technischen und wirtschaftlichen Modellrechnung. Sie hängen unter anderem an Gold- und Silberpreisen, Metallausbringung, Kosten, Abbauplanung, Wechselkursen und der erfolgreichen Umsetzung des Projekts.
Doch die Richtung ist klar: Wenn die Haufenlaugung wie geplant realisiert wird und die wirtschaftlichen Annahmen tragfähig bleiben, wäre sie der finanzielle Anker für den nächsten Schritt.
Die zweite Tür: Eine potenzielle Untertagemine mit 15 Jahren Laufzeit
Unterhalb und rund um die historische El-Tigre-Mine liegt der zweite große Projektteil. Dort will Silver Tiger hochgradigere Silbermineralisierung im Untertagebau erschließen. Die historische Ader wurde früher mit außergewöhnlich hohen Silbergehalten abgebaut; das Unternehmen verweist auf historische Abbaugrade von rund 2,5 Kilogramm Silber je Tonne.
Für das Untertageprojekt liegt aktuell eine Preliminary Economic Assessment, kurz PEA, vor. Eine PEA ist eine frühe wirtschaftliche Bewertung und keine Machbarkeitsstudie. Deshalb steht jetzt der nächste wichtige Schritt an: die Weiterentwicklung zur Pre-Feasibility Study, kurz PFS.
Das Management nennt für die Untertagemine folgende Eckdaten aus der PEA:
- Geplante Durchsatzrate von 800 Tonnen pro Tag.
- Genehmigung für diese Durchsatzrate bereits vorhanden.
- Kapitalaufwand von unter 100 Mio. US-Dollar laut PEA.
- Geplante Laufzeit von 15 Jahren.
- Kapitalwert nach Steuern von rund 800 Mio. US-Dollar bei den genannten Spotpreisannahmen.
- Durchschnittlicher Netto-Cashflow nach Steuern von etwa 80 Mio. US-Dollar pro Jahr.
Ein besonders spannender Punkt: Silver Tiger gibt an, eine Mühle mit einer Kapazität von 800 Tonnen pro Tag bereits erworben und zum Projekt gebracht zu haben. Damit ist ein wesentlicher Baustein für eine spätere Entwicklung nicht mehr nur eine Zahl im Modell.
Warum die Kombination aus Tagebau und Untertagebau so kraftvoll sein könnte
Silver Tiger darf die wirtschaftlichen Kennzahlen beider Projekte regulatorisch nicht zu einer gemeinsamen Studie verschmelzen. Doch die Logik hinter dem Entwicklungsplan lässt sich trotzdem verstehen.
Der Tagebau mit Haufenlaugung soll zuerst gebaut werden und frühzeitig Doré sowie Cashflow liefern. Danach könnte die Untertagemine folgen, sobald die PEA zur PFS weiterentwickelt und eine Bauentscheidung getroffen wurde. Als mögliche Orientierung nannte das Management eine Aufnahme der Untertageproduktion gegen Ende 2028 oder im Jahr 2029 - ausdrücklich als denkbaren Ablauf, nicht als verbindlichen Produktionsstart.
Legt man die getrennt ausgewiesenen Modellrechnungen nebeneinander, ergibt sich bei den im Gespräch genannten Metallpreisannahmen ein potenzieller Kapitalwert von rund 1,6 Mrd. US-Dollar. Der durchschnittliche kombinierte Netto-Cashflow nach Steuern läge rechnerisch bei etwa 180 Mio. US-Dollar jährlich.
Das ist die große Vision: Erst ein profitabler oberflächennaher Betrieb. Dann die hochgradigere Untertagemine. Und beide sollen von derselben regionalen Erfahrung, den bestehenden Zufahrten, dem Camp und der Nähe der Mineralisierung profitieren.
Exploration: Das Potenzial beginnt erst jenseits des zentralen Korridors
Jetzt kommt der Teil, der die Geschichte von El Tigre noch größer machen könnte. Die bisherige Entwicklungsarbeit konzentrierte sich auf einen zentralen Abschnitt von zwei bis drei Kilometern. Doch die Liegenschaft erstreckt sich entlang eines deutlich längeren Trends.
Im Norden befindet sich die historische North-Tigre-Mine, eine kleinere ehemalige US-Operation mit eigener Mühle und Untertagebauen. Im Süden liegen weitere historische Minen. Silver Tiger hatte die Exploration zeitweise zurückgefahren, um die Bohrkapazitäten auf Metallurgie, Geotechnik und die Vorbereitung des Minenbaus zu konzentrieren.
Nun wird wieder offensiver exploriert. Für den nördlichen Bereich wurden nach Angaben des Managements etwa 40 bis 50 Bohrungen niedergebracht. Die ersten Analyseergebnisse werden für den Herbst erwartet.

Die Karte verdeutlicht, dass der bisher entwickelte Kern nur einen kleinen Teil des gesamten mineralisierten Trends abdeckt. Quelle: Unternehmenspräsentation
Das Management erwartet dabei nicht nur schmale, hochgradige Silberabschnitte, die für eine Untertagemine interessant sein könnten. Mindestens genauso wichtig sind breite, niedriggradigere Zonen in Oberflächennähe. Genau solche mineralisierten Bereiche bilden die Grundlage für eine wirtschaftliche Haufenlaugung.
Anders gesagt: Ein einzelner Meter mit mehreren Kilogramm Silber je Tonne kann für den Untertagebau faszinierend sein. Aber ein breiter Abschnitt von 100 oder 200 Metern mit Goldmineralisierung kann für einen großvolumigen Tagebau ebenfalls enorm wertvoll werden.
North Tigre: Nur 700 Meter von der geplanten Mühle entfernt
Die Exploration im Norden ist besonders interessant, weil sie nicht weit entfernt von der geplanten Infrastruktur stattfindet. North Tigre liegt laut Management nur rund 700 Meter von dem Standort entfernt, an dem später eine Untertagemühle stehen könnte.
In der PEA ist für den Bereich Section 24 bereits eine Ressource von rund vier Millionen Tonnen mit etwa 0,44 Kilogramm Silber je Tonne enthalten. Darüber hinaus nennt das Unternehmen etwa drei Millionen Tonnen mit rund 0,35 Kilogramm Silber je Tonne in einem weiteren Bereich, der noch durch zusätzliche Bohrungen aufgewertet werden könnte.
Falls die künftigen Bohrungen zusätzliche wirtschaftliche Mineralisierung bestätigen, wäre die Nähe zur geplanten Mühle ein potenzieller strategischer Vorteil. Neue Tonnen müssten nicht erst über große Distanzen zu einer separaten Anlage transportiert werden. Doch auch hier gilt: Erst künftige Bohrergebnisse und technische Studien können zeigen, ob und wie diese Zonen in eine Minenplanung passen.
Die nächsten Katalysatoren: Baufortschritt, PFS und Bohrergebnisse
Die kommenden Monate dürften für Silver Tiger aus drei Gründen besonders spannend werden. Die Geschichte ist nicht auf einen einzigen Nachrichtenimpuls angewiesen. Sie hat gleich mehrere operative Katalysatoren.
- Regelmäßige Bau-Updates: Der Fortschritt bei Erdarbeiten, Infrastruktur und Anlageninstallation wird zeigen, ob der Weg zur ersten Doré-Produktion im Dezember 2027 intakt bleibt.
- Weiterentwicklung von PEA zu PFS: Die Untertagemine muss technisch und wirtschaftlich detaillierter ausgearbeitet werden, bevor eine belastbare Bauentscheidung möglich ist.
- Neue Explorationsergebnisse: Bohrdaten aus North Tigre und später aus weiteren Bereichen könnten zeigen, ob der Distrikt über den bisherigen Minenkern hinaus deutlich wächst.
Genau diese Abfolge macht El Tigre so interessant: Die Mine im Bau liefert den unmittelbaren Fokus. Das Untertageprojekt bietet die zweite Wachstumsstufe. Die Exploration eröffnet die Chance, dass aus einem starken Projekt langfristig ein größerer Distrikt wird.
Finanzierung und Risiken: Was Anleger unbedingt einordnen müssen
Ein Minenbau benötigt Kapital. Silver Tiger verfügte laut Management zum Zeitpunkt des Gesprächs über rund 90 Mio. US-Dollar an Barmitteln und sieht sich damit bis weit ins Folgejahr finanziert. Für die Fertigstellung der Haufenlaugung, den Fortschritt beim Untertageprojekt und weitere Exploration dürfte jedoch zusätzliches Kapital nötig sein.
Im Fokus steht laut Management derzeit eine mögliche Fremdfinanzierung. Konkrete Konditionen oder Vereinbarungen wurden nicht genannt. Entscheidend wird sein, zu welchen Konditionen weiteres Kapital aufgenommen wird und welche Auswirkungen dies auf Verschuldung, Verwässerung und Projektökonomie haben könnte.
Rohstoffaktien, vor allem Entwickler und künftige Produzenten, bleiben spekulative Investments. Zu den zentralen Risiken gehören:
- Verzögerungen oder Kostenüberschreitungen während des Baus.
- Schwankende Gold- und Silberpreise.
- Abweichungen zwischen modellierten und tatsächlich erzielten Metallausbringungen.
- Zusätzlicher Finanzierungsbedarf und mögliche Verwässerung.
- Geologische, technische, operative und regulatorische Risiken.
- Die Tatsache, dass die Untertagemine bislang nur auf einer PEA basiert und erst noch zur PFS weiterentwickelt werden muss.
Aber: Der Schritt von der Projektidee zum genehmigten und im Bau befindlichen Betrieb ist im Rohstoffsektor ein gewaltiger Werttreiber. Genau darauf setzt Silver Tiger jetzt. Wenn der Zeitplan hält, steht Ende 2027 nicht nur ein weiteres Explorationsversprechen im Raum. Dann könnte erstmals ein Doré-Barren aus El Tigre in den Händen des Managements liegen.
456 Mio. US-Dollar Projektwert - und nur 86,8 Mio. US-Dollar Startkapital!
Die aktualisierte Pre-Feasibility Study für die Stockwork Zone liefert genau jene Zahlen, die bei Anlegern für Aufmerksamkeit sorgen dürften. Auf Basis von 38 US-Dollar je Unze Silber und 3.200 US-Dollar je Unze Gold kommt das El-Tigre-Projekt auf einen beeindruckenden Nachsteuer-NPV von 456 Mio. US-Dollar und eine außergewöhnlich starke Nachsteuer-IRR von 65,7%.

Quelle: Unternehmenspräsentation
Noch spektakulärer ist die geplante Amortisationszeit von lediglich 1,4 Jahren. Dem steht ein anfänglicher Kapitalbedarf von gerade einmal 86,8 Mio. US-Dollar gegenüber. Anders ausgedrückt: Silver Tiger Metals will mit einem vergleichsweise überschaubaren Startinvestment einen Projektwert schaffen, der ein Vielfaches davon beträgt. Über die geplante zehnjährige Minenlaufzeit sollen rund 43 Mio. Unzen Silberäquivalent produziert werden, während der undiskontierte Nachsteuer-Cashflow auf rund 625 Mio. US-Dollar anwachsen könnte. Gleichzeitig liegen die erwarteten AISC bei lediglich etwa 14,50 US-Dollar je Silberäquivalent-Unze. Sollte sich das aktuelle starke Edelmetallumfeld fortsetzen, könnte genau hier der gewaltige Hebel liegen: niedrige Kosten, schneller Kapitalrückfluss und ein Projektwert, der das notwendige Startkapital um ein Mehrfaches übersteigt.
Fazit: Aus dem Silber-Explorer wird eine echte Minenstory
Silver Tiger Metals steht aus unserer Sicht an einem Punkt, an dem aus jahrelanger Exploration und Projektentwicklung etwas sehr viel Greifbareres entstehen könnte: eine produzierende Silber-Gold-Mine mit erheblichem Cashflow-Potenzial. El Tigre ist genehmigt, der Bau des ersten Produktionsabschnitts läuft und die erste Doré-Produktion wird für Dezember 2027 angestrebt. Gleichzeitig besitzt das Unternehmen mit der geplanten Untertagemine und der weiteren Exploration entlang des deutlich größeren mineralisierten Trends gleich mehrere zusätzliche Wachstumsebenen.
Besonders spannend wird die Geschichte beim Blick auf die Projektökonomie. Bereits die aktualisierte PFS für die Stockwork Zone weist einen Nachsteuer-NPV von 456 Mio. US-Dollar, eine IRR von 65,7% und eine Amortisationszeit von nur 1,4 Jahren aus. Dem steht ein anfänglicher Kapitalbedarf von lediglich 86,8 Mio. US-Dollar gegenüber. Die geplanten AISC von rund 14,50 US-Dollar je Silberäquivalent-Unze verdeutlichen zusätzlich, welchen operativen Hebel ein starkes Silber- und Goldpreisumfeld entfalten könnte.
Und genau hier liegt für Anleger der entscheidende Punkt: Silver Tiger wird an der Börse derzeit mit rund 654 Mio. CAD bewertet. Das ist zwar längst keine klassische Microcap-Bewertung mehr, erscheint jedoch im Verhältnis zu der langfristigen Vision bemerkenswert: Neben dem bereits im Bau befindlichen Tagebau steht eine potenzielle Untertagemine mit einer geplanten Laufzeit von 15 Jahren im Raum. Im Artikel ergeben die getrennten Modellrechnungen bei den dort zugrunde gelegten Metallpreisen zusammen einen potenziellen Kapitalwert von rund 1,6 Mrd. US-Dollar und einen rechnerischen durchschnittlichen Netto-Cashflow nach Steuern von etwa 180 Mio. US-Dollar jährlich. Wichtig bleibt allerdings: Diese Werte stammen aus getrennten wirtschaftlichen Modellrechnungen und dürfen nicht wie ein bereits realisierter Unternehmenswert behandelt werden.
Damit könnte sich Silver Tiger Metals zunehmend von einem klassischen Silber-Explorer zu einem zukünftigen Produzenten wandeln - und genau dieser Übergang ist im Rohstoffsektor häufig die Phase, in der eine Aktie vom Kapitalmarkt vollkommen neu bewertet wird. Hält der Bauzeitplan, gelingt die Finanzierung zu vernünftigen Konditionen und liefert die Exploration zusätzliche Treffer, könnte El Tigre weit mehr werden als nur eine einzelne Mine: Es könnte sich zu einem ganzen Silber-Gold-Distrikt mit jahrzehntelangem Entwicklungspotenzial entwickeln.
Für spekulativ orientierte Rohstoffanleger ist Silver Tiger Metals deshalb eine Aktie, die man jetzt ganz genau beobachten sollte. Denn während der Markt heute bereits einen Teil des Erfolgs eingepreist hat, könnten Produktionsbeginn, Cashflow, die Weiterentwicklung der Untertagemine und neue Explorationserfolge die nächste Bewertungsstufe einläuten. Sollte Silver Tiger seine ambitionierten Pläne tatsächlich umsetzen, könnte die heutige Marktkapitalisierung rückblickend noch immer wie eine frühe Bewertung einer wesentlich größeren Silberstory erscheinen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments - und verbleiben mit besten, aber wie immer spekulativen Grüßen, Ihre Redaktion von Mining Investor.

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