Hamburg (ots) -
- Mit 85.000 Todesfällen pro Jahr die dritthäufigste Todesursache
- Umfangreiches Programm zur Früherkennung bei Asklepios
- Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag
In Deutschland liegt die Zahl der sepsisbedingten Todesfälle um bis zu 20 Prozent höher als in vergleichbaren Ländern. Deshalb wurden die Leitlinien aktualisiert und Anfang des Jahres begann eine verpflichtende Datenerhebung in deutschen Krankenhäusern. Asklepios geht noch weiter: Diesen Monat wurde ein umfangreiches Schulungsprogramm für alle Kliniken mit Notaufnahmen ausgerollt. Ziel: Noch effektivere Früherkennung und Bekämpfung der Sepsis durch medizinische Qualitätssicherung, um die Patientensicherheit zu erhöhen.
"Eine Sepsis ist die schwerste Verlaufsform einer Infektion, macht anfangs oft nur unspezifische Symptome. Umso wichtiger ist es, sie gerade in der Notaufnahme früh zu erkennen", sagt Privatdozentin Dr. Sara Sheikhzadeh, Medizinischer Vorstand der Asklepios Gruppe. Asklepios schult daher bereits seit 2020 im Präventionsformat S.A.V.E. (Sicher arbeiten - Vertrauen erhalten) unter Leitung von Nicola Scharf, Konzernbereich Recht, Versicherungen & Compliance, in Kooperation mit dem Institut für Notfallmedizin (IfN) unter der Ärztlichen Leitung von Dr. Jochen Thiele die frühzeitige Erkennung der Sepsis in Notaufnahmen. Seit 2026 sind diese Schulungen auch auf die Teilkonzerne Rhön und Mediclin ausgeweitet.
Zusätzlich gibt es seit 2025 eine neue Projektgruppe unter Federführung des zentralen Qualitätsmanagements mit zahlreichen Fachexpert:innen aus den Bereichen Intensivmedizin und Hygiene. Dabei wurde ein umfangreiches interaktives Schulungsangebot entwickelt, um eine maximale Durchdringung zu erreichen. Ergänzt wird es durch Pocket Cards und Algorithmen zum Aushängen. Asklepios setzt darüber hinaus auf modernste Technik: Bettseitige Spot-Monitore sind so konfiguriert, dass frühzeitig ein Sepsis-Risiko erkannt werden kann. Im Krankenhausinformationssystem (KIS) wird mit einer modernen KI-unterstützten Technik gearbeitet, die ebenfalls frühzeitig ein Sepsis-Risiko erkennt. Seit Jahren gibt es bei Asklepios zusätzlich eine ausgewiesene Fachexpertise im Bereich Antibiotic Stewardship. Das zeigt auch die mittlerweile in 11. Auflage erschienene Asklepios Antibiotika-Fibel.
Auch der Gemeinsame Bundesausschuss führt Qualitätssicherungsverfahren ein
Das vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossene Qualitätssicherungsverfahren begrüßt PD Dr. Sheikhzadeh: "Das ist aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt, um die Erkennung und Behandlung der Sepsis verbindlicher zu messen. Das Ziel muss sein, die Zahl vermeidbarer Todesfälle deutlich zu senken."
Von den jährlich 230.000 Erkrankten in Deutschland sterben nach Angaben der Kampagne DeutschlandErkenntSepsis 85.000, also alle 6 Minuten ein Mensch, von denen wiederum nach Schätzungen 15.000 bis 20.000 Todesfälle vermeidbar wären. Viele Überlebende leiden an den Spätfolgen.
Eine Sepsis wird in der Öffentlichkeit häufig mit dem Begriff "Blutvergiftung" gleichgesetzt. Tatsächlich ist eine Sepsis die schwerste Verlaufsform einer Infektion. Besonders gefährlich ist der sogenannte septische Schock, bei dem der Blutdruck massiv abfällt und Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Dieser kann im schlimmsten Fall zum Multiorganversagen und zum Tod führen.
Pressekontakt:
https://www.asklepios.com/konzern/unternehmen/aktuell/pressekontakt/
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- Mit 85.000 Todesfällen pro Jahr die dritthäufigste Todesursache
- Umfangreiches Programm zur Früherkennung bei Asklepios
- Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag
In Deutschland liegt die Zahl der sepsisbedingten Todesfälle um bis zu 20 Prozent höher als in vergleichbaren Ländern. Deshalb wurden die Leitlinien aktualisiert und Anfang des Jahres begann eine verpflichtende Datenerhebung in deutschen Krankenhäusern. Asklepios geht noch weiter: Diesen Monat wurde ein umfangreiches Schulungsprogramm für alle Kliniken mit Notaufnahmen ausgerollt. Ziel: Noch effektivere Früherkennung und Bekämpfung der Sepsis durch medizinische Qualitätssicherung, um die Patientensicherheit zu erhöhen.
"Eine Sepsis ist die schwerste Verlaufsform einer Infektion, macht anfangs oft nur unspezifische Symptome. Umso wichtiger ist es, sie gerade in der Notaufnahme früh zu erkennen", sagt Privatdozentin Dr. Sara Sheikhzadeh, Medizinischer Vorstand der Asklepios Gruppe. Asklepios schult daher bereits seit 2020 im Präventionsformat S.A.V.E. (Sicher arbeiten - Vertrauen erhalten) unter Leitung von Nicola Scharf, Konzernbereich Recht, Versicherungen & Compliance, in Kooperation mit dem Institut für Notfallmedizin (IfN) unter der Ärztlichen Leitung von Dr. Jochen Thiele die frühzeitige Erkennung der Sepsis in Notaufnahmen. Seit 2026 sind diese Schulungen auch auf die Teilkonzerne Rhön und Mediclin ausgeweitet.
Zusätzlich gibt es seit 2025 eine neue Projektgruppe unter Federführung des zentralen Qualitätsmanagements mit zahlreichen Fachexpert:innen aus den Bereichen Intensivmedizin und Hygiene. Dabei wurde ein umfangreiches interaktives Schulungsangebot entwickelt, um eine maximale Durchdringung zu erreichen. Ergänzt wird es durch Pocket Cards und Algorithmen zum Aushängen. Asklepios setzt darüber hinaus auf modernste Technik: Bettseitige Spot-Monitore sind so konfiguriert, dass frühzeitig ein Sepsis-Risiko erkannt werden kann. Im Krankenhausinformationssystem (KIS) wird mit einer modernen KI-unterstützten Technik gearbeitet, die ebenfalls frühzeitig ein Sepsis-Risiko erkennt. Seit Jahren gibt es bei Asklepios zusätzlich eine ausgewiesene Fachexpertise im Bereich Antibiotic Stewardship. Das zeigt auch die mittlerweile in 11. Auflage erschienene Asklepios Antibiotika-Fibel.
Auch der Gemeinsame Bundesausschuss führt Qualitätssicherungsverfahren ein
Das vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossene Qualitätssicherungsverfahren begrüßt PD Dr. Sheikhzadeh: "Das ist aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt, um die Erkennung und Behandlung der Sepsis verbindlicher zu messen. Das Ziel muss sein, die Zahl vermeidbarer Todesfälle deutlich zu senken."
Von den jährlich 230.000 Erkrankten in Deutschland sterben nach Angaben der Kampagne DeutschlandErkenntSepsis 85.000, also alle 6 Minuten ein Mensch, von denen wiederum nach Schätzungen 15.000 bis 20.000 Todesfälle vermeidbar wären. Viele Überlebende leiden an den Spätfolgen.
Eine Sepsis wird in der Öffentlichkeit häufig mit dem Begriff "Blutvergiftung" gleichgesetzt. Tatsächlich ist eine Sepsis die schwerste Verlaufsform einer Infektion. Besonders gefährlich ist der sogenannte septische Schock, bei dem der Blutdruck massiv abfällt und Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Dieser kann im schlimmsten Fall zum Multiorganversagen und zum Tod führen.
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