DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VOLKSWAGEN - Europas größter Autohersteller rechnet intern mit einem deutlich härteren Krisenszenario als bislang bekannt. Sollte der Konzern 2030 nur noch rund acht Millionen Fahrzeuge verkaufen, müsste VW nach Informationen des Handelsblatts sein operatives Ergebnis um mehr als 40 Milliarden Euro verbessern, rund ein Drittel mehr, als der bisherige Sparkurs vorsieht. Das Handelsblatt berichtet unter Berufung auf einen Informanten von bis zu 42 Milliarden Euro Ergebnisverbesserung. Im Aufsichtsratsbeschluss ist eine "Risikosensitivität" mit acht Millionen Einheiten und jährlich sinkenden Preisen erwähnt, allerdings ohne finanzielle Auswirkungen zu nennen. Bislang plant VW mit neun Millionen Fahrzeugen und einer Zielmarge von 9 Prozent. VW wollte die internen Szenarien und Zahlen nicht kommentieren. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Nach der Einigung im VW-Aufsichtsrat auf einen schärferen Sparkurs drängt die Arbeitnehmerseite auf Gespräche mit dem Management. Dazu beschloss die Tarifkommission der IG Metall laut Süddeutscher Zeitung einstimmig, eine Klausel aus dem Zukunftstarifvertrag von Ende 2024 in Anspruch zu nehmen. In dem Gespräch will die Gewerkschaft die Einhaltung der Zukunftszusagen überprüfen. Im Zentrum stehen sollen Investitionen in neue Modelle, Zukunftsprodukte und Produktionsverfahren. Volkswagen begrüßte den Schritt und erklärte, für Gespräche zur Verfügung zu stehen. (Süddeutsche Zeitung)
- Alle Angaben ohne Gewähr.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/kla/cbr
(END) Dow Jones Newswires
September 14, 2026 00:39 ET (04:39 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.




