Berlin - UN-Generalsekretär Antonio Guterres sieht die Wahlergebnisse der AfD in der mangelnden Fähigkeit demokratischer Kräfte, sich an eine veränderte Welt anzupassen. "Die traditionellen demokratischen Kräfte hatten Mühe, sich auf die neue Zeit einzustellen und die Menschen wirksam zu erreichen, wenn es um deren Sorgen geht", sagte Guterres dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Und diese Sorgen haben sich zuletzt dramatisch verändert." Die Menschen würden es weitgehend satthaben, dass das System einfach so weitermache wie bisher.
Demokratische Kräfte hätten sich dabei oft schwergetan, sich an eine veränderte Welt anzupassen, so der UN-Generalsekretär. Dadurch sei eine gewisse Leerstelle entstanden, in die die extreme Rechte vorstoße. Zugleich gebe es sachliche Gründe, fügte Guterres hinzu. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die Sorgen um die Sicherheit, die Schwierigkeit, Migrationspolitik vernünftig zu gestalten - all das liefere mitunter Vorwände, die der extremen Rechten in die Hände spielten.
Um dem entgegenzuwirken, müssten sich die demokratischen Kräfte auch auf die neue Art des Austausches einlassen, forderte Guterres. Er halte es für äußerst wichtig, die neuen Kommunikationsformen zu berücksichtigen und zu bedenken, wie tief die Technologie in unsere Gesellschaften eingedrungen sei. Die demokratischen Kräfte müssten sich darum bemühen, den Austausch mit der Zivilgesellschaft wiederherzustellen und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen - und so den demagogischen Versuchen populistischer Kräfte etwas entgegenzusetzen.
Sorgen um die deutsche Demokratie mache er sich jedoch nicht, so der UN-General. "Ich vertraue den Deutschen. Und ich bin überzeugt, dass die Deutschen ihren großartigen Beitrag für Europa und für die Demokratie in Europa auch weiterhin leisten werden", sagte Guterres.
Demokratische Kräfte hätten sich dabei oft schwergetan, sich an eine veränderte Welt anzupassen, so der UN-Generalsekretär. Dadurch sei eine gewisse Leerstelle entstanden, in die die extreme Rechte vorstoße. Zugleich gebe es sachliche Gründe, fügte Guterres hinzu. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die Sorgen um die Sicherheit, die Schwierigkeit, Migrationspolitik vernünftig zu gestalten - all das liefere mitunter Vorwände, die der extremen Rechten in die Hände spielten.
Um dem entgegenzuwirken, müssten sich die demokratischen Kräfte auch auf die neue Art des Austausches einlassen, forderte Guterres. Er halte es für äußerst wichtig, die neuen Kommunikationsformen zu berücksichtigen und zu bedenken, wie tief die Technologie in unsere Gesellschaften eingedrungen sei. Die demokratischen Kräfte müssten sich darum bemühen, den Austausch mit der Zivilgesellschaft wiederherzustellen und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen - und so den demagogischen Versuchen populistischer Kräfte etwas entgegenzusetzen.
Sorgen um die deutsche Demokratie mache er sich jedoch nicht, so der UN-General. "Ich vertraue den Deutschen. Und ich bin überzeugt, dass die Deutschen ihren großartigen Beitrag für Europa und für die Demokratie in Europa auch weiterhin leisten werden", sagte Guterres.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
