24.09.2026 -
Vor dem Treffen zwischen den Präsidenten der zwei größten Volkswirtschaften halten sich die Märkte noch erstaunlich zurück. Genau in dieser Skepsis aber liegt eine handfeste Chance: Da die Erwartungen der Investoren extrem niedrig sind, ist die Hürde für eine positive Überraschung denkbar gering. Ein konstruktiver Ausgang des Gipfels könnte an den Märkten als spürbarer Katalysator wirken. Warum die Zeichen auf eine pragmatische Deeskalation hindeuten:Trumps Zwischenwahl-Kalkül Wenige Wochen vor den Kongresswahlen im November steht Trump unter erheblichem innenpolitischen Druck. Höhere Öl- und Treibstoffpreise, die durch den Iran-Krieg angeheizt werden, sind im Wahlkampf pures Gift. Trump hat daher ein starkes Eigeninteresse an einer Beruhigung der Lage. Er will sich als pragmatischer "Macher" und "Dealmaker" auf der Weltbühne präsentieren anstatt als unberechenbarer Treiber neuer Konflikte.Der diplomatische Hebel im Iran-Konflikt Trump hat Xi bereits für Chinas militärische Neutralität im Iran-Krieg gedankt. Da Peking unter den blockierten Handelswegen in der Straße von Hormus selbst wirtschaftlich leidet, gibt es eine klare Schnittmenge. Gelingt es Trump, Chinas inoffizielle Ölimporte aus dem Iran über Zollanreize zu drosseln, könnte dies den Druck auf Teheran erhöhen, die Energiepreise stabilisieren und die Märkte massiv entlasten.Verlängerung des Zoll-Waffenstillstands Ein zentrales Ziel Pekings ist die Verlängerung des am 10. November auslaufenden Abkommens sowie Zollsenkungen auf nicht-sensitive Güter. Dass die USA neue Strafzölle auf Überkapazitäten bis jetzt zurückgehalten haben, zeigt die Verhandlungsbereitschaft beider Seiten in diesem Punkt.Mögliche Quick-Wins bei Energie & Technologie Erwartet wird ein Vorstoß zur Wiederbelebung des US-Flüssiggas-Handels (LNG) mit China im Wert von rund sechs Milliarden Dollar pro Jahr. Auch erste Fortschritte bei der KI-Governance oder das bloße Ausbleiben neuer Halbleiter-Exportkontrollen würden dem Tech-Sektor den nötigen Rückenwind geben.Fazit: Niemand erwartet eine sofortige Lösung aller strukturellen Probleme. Doch der gegenseitige politische Wille zur Schadensbegrenzung und Stabilisierung ist so hoch wie lange nicht mehr. Wenn der Gipfel den Grundstein für geordnete Handelsbeziehungen legt, könnte das am Aktienmarkt für eine deutliche Erleichterungsrallye sorgen.
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Über die MainSky Asset Management AG
Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.
Über den MainSky Macro Allocation Fund
Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.
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