Frankfurt/Main - Der Dax ist am Montagmorgen verhalten in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.425 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
"Die Weltbörsen starten insgesamt schwächer in die neue Handelswoche", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Der Dax hat es sich in einer recht engen Handelsspanne zwischen 25.200 und 25.600 Punkten eingerichtet. Die Unzufriedenheit der Anleger über die ausbleibenden Fortschritte in der Frage des Irankonflikts ist spürbar. Neue Impulse zu Wochenbeginn fehlen: Die beginnende Woche wird mit wichtigen Quartalszahlen aus dem KI-Sektor am Mittwoch, dem Quartalsende und den deutschen Inflationszahlen am selben Tag wohl zweigeteilt sein. Anpassungen der Depots vor dem Quartalsende können dabei auf Einzelaktienebene Kursbewegungen auslösen, die nur wenig mit Nachrichten zu tun haben."
"Die Zwischenwahlen könnten in diesem Jahr die aus saisonalen Gesichtspunkten üblicherweise zu erwartende Phase der Unsicherheit von Anfang Oktober bis Anfang November verlängern. Denn die Ungewissheit wächst nicht nur darüber, ob die Republikaner eine oder sogar beide Kammern des Kongresses verlieren werden, sondern auch darüber, wie sich die US-Regierung in der für die Wähler wichtigen Frage der Energiepreise und damit des Irankonflikts positionieren wird. Das iranische Angebot zeigt jedoch, dass weiterhin vermittelt wird. Die diplomatischen Kanäle sind nicht verschlossen. Das ist ein gutes Signal."
"Trotzdem fehlt dem Ölmarkt eine klare Richtung. Auf die Wiederinbetriebnahme der Ost-West-Pipeline durch Saudi-Arabien folgten neue Huthi-Angriffe. Am Ende bleibt ein nervöses Auf und Ab, und der Druck auf die Anleihekurse sowie die Inflationserwartungen dürfte bei Ölpreisen von über 100 Dollar bestehen bleiben", sagte Stanzl.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1376 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8790 Euro zu haben.
Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.160 US-Dollar gezahlt (-2,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,56 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 106,90 US-Dollar, das waren 2,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
"Die Weltbörsen starten insgesamt schwächer in die neue Handelswoche", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Der Dax hat es sich in einer recht engen Handelsspanne zwischen 25.200 und 25.600 Punkten eingerichtet. Die Unzufriedenheit der Anleger über die ausbleibenden Fortschritte in der Frage des Irankonflikts ist spürbar. Neue Impulse zu Wochenbeginn fehlen: Die beginnende Woche wird mit wichtigen Quartalszahlen aus dem KI-Sektor am Mittwoch, dem Quartalsende und den deutschen Inflationszahlen am selben Tag wohl zweigeteilt sein. Anpassungen der Depots vor dem Quartalsende können dabei auf Einzelaktienebene Kursbewegungen auslösen, die nur wenig mit Nachrichten zu tun haben."
"Die Zwischenwahlen könnten in diesem Jahr die aus saisonalen Gesichtspunkten üblicherweise zu erwartende Phase der Unsicherheit von Anfang Oktober bis Anfang November verlängern. Denn die Ungewissheit wächst nicht nur darüber, ob die Republikaner eine oder sogar beide Kammern des Kongresses verlieren werden, sondern auch darüber, wie sich die US-Regierung in der für die Wähler wichtigen Frage der Energiepreise und damit des Irankonflikts positionieren wird. Das iranische Angebot zeigt jedoch, dass weiterhin vermittelt wird. Die diplomatischen Kanäle sind nicht verschlossen. Das ist ein gutes Signal."
"Trotzdem fehlt dem Ölmarkt eine klare Richtung. Auf die Wiederinbetriebnahme der Ost-West-Pipeline durch Saudi-Arabien folgten neue Huthi-Angriffe. Am Ende bleibt ein nervöses Auf und Ab, und der Druck auf die Anleihekurse sowie die Inflationserwartungen dürfte bei Ölpreisen von über 100 Dollar bestehen bleiben", sagte Stanzl.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1376 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8790 Euro zu haben.
Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.160 US-Dollar gezahlt (-2,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,56 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 106,90 US-Dollar, das waren 2,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
