Wien (www.anleihencheck.de) - Die in dieser Woche veröffentlichten PMI-Schnellschätzungen für September für den Euroraum und die USA sorgten für positive Überraschungen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).In der Eurozone habe die Dienstleistungskomponente deutlich zulegen können (von 51,6 auf 53 Punkte), während das verarbeitende Gewerbe mit 52,7 Punkten solide geblieben sei. In den USA hätten sowohl der Dienstleistungssektor als auch das verarbeitende Gewerbe kräftig zugelegt (von 56,5 auf 58,7 Punkte bzw. von 53,9 auf 57 Punkte). Vor diesem Hintergrund sei der Composite PMI für die Eurozone von 52 auf 53,1 Punkte gestiegen, während sein Pendant jenseits des Atlantiks sogar von 56 auf 58,4 Punkte zugelegt habe. Der maßgebliche Treiber für diese positive Entwicklung sei in beiden Volkswirtschaften eine solide Entwicklung der Neuaufträge gewesen. Während in der Eurozone insbesondere die Exportaufträge (inkl. inner-europäischer Handel) stark seien, seien es in den USA eher nationale Aufträge, welche die Konjunktur antreiben würden. Zeitgleich würden die PMIs allerdings auf einen anhaltenden Preisdruck hindeuten, die Dynamik von Input- und Outputpreisen bleibe deutlich erhöht, und auch die Lieferzeiten würden aktuell zunehmen. Die PMI-Schnellschätzungen würden also nahelegen, dass die zuletzt beobachtbare ökonomische Resilienz wohl auch im dritten Quartal weiterhin angehalten habe, dass die Inflationsrisiken aber weiterhin klar erhöht bleiben würden. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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