Berlin - Die Mieten sind in vielen deutschen Großstädten kaum noch bezahlbar. In Berlin wird angesichts des angespannten Wohnungsmarkts und der steigenden Mieten über eine Enteignung großer Wohnungsbaugesellschaften diskutiert. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern" und RTL halten 73 Prozent der Deutschen eine solche Maßnahme nicht für geeignet, um Mieten zu senken. Nur eine Minderheit von 24 Prozent sieht das anders. Drei Prozent antworteten mit "weiß nicht".
Dass durch eine Enteignung großer Wohnungsbaugesellschaften hohe Mieten in Großstädten bekämpft werden könnten, glauben mehrheitlich nur die Anhänger der Linkspartei. Vor allem die Anhänger von CDU (88 Prozent) und AfD (92 Prozent) sehen in dem Vorschlag keine geeignete Lösung.
Tatsächlich wollen die Linken große Immobilienkonzerne wie Vonovia nicht enteignen, sondern "vergesellschaften". Der Unterschied: Bei einer Enteignung entzieht der Staat privates Eigentum, zum Beispiel Grundstücke für den Bau von Straßen. Bei einer Vergesellschaftung sollen hingegen große Wirtschaftsgüter wie Wohnungen dauerhaft privatem Profitstreben entzogen und in demokratisch kontrolliertes Gemeineigentum überführt werden. Nach ihrem Wahlerfolg in Berlin überlegt die Linke die Vergesellschaftung von rund 220.000 Berliner Wohnungen. Ob allerdings dieser Schritt zur Senkung von Mieten beitragen könnte, ist unter Experten umstritten. Um den herrschenden Wohnungsmangel zu beheben, braucht es Wohnungsbau im großen Stil. Nicht nur in Berlin.
Die genaue Frage lautete: "Halten Sie die Enteignung großer Wohnungsbaugesellschaften für ein geeignetes Mittel, um hohe Mieten in Großstädten zu bekämpfen?"
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte 1.009 Deutsche für den "Stern" und den Sender RTL am 24. und 25. September 2026.
Dass durch eine Enteignung großer Wohnungsbaugesellschaften hohe Mieten in Großstädten bekämpft werden könnten, glauben mehrheitlich nur die Anhänger der Linkspartei. Vor allem die Anhänger von CDU (88 Prozent) und AfD (92 Prozent) sehen in dem Vorschlag keine geeignete Lösung.
Tatsächlich wollen die Linken große Immobilienkonzerne wie Vonovia nicht enteignen, sondern "vergesellschaften". Der Unterschied: Bei einer Enteignung entzieht der Staat privates Eigentum, zum Beispiel Grundstücke für den Bau von Straßen. Bei einer Vergesellschaftung sollen hingegen große Wirtschaftsgüter wie Wohnungen dauerhaft privatem Profitstreben entzogen und in demokratisch kontrolliertes Gemeineigentum überführt werden. Nach ihrem Wahlerfolg in Berlin überlegt die Linke die Vergesellschaftung von rund 220.000 Berliner Wohnungen. Ob allerdings dieser Schritt zur Senkung von Mieten beitragen könnte, ist unter Experten umstritten. Um den herrschenden Wohnungsmangel zu beheben, braucht es Wohnungsbau im großen Stil. Nicht nur in Berlin.
Die genaue Frage lautete: "Halten Sie die Enteignung großer Wohnungsbaugesellschaften für ein geeignetes Mittel, um hohe Mieten in Großstädten zu bekämpfen?"
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte 1.009 Deutsche für den "Stern" und den Sender RTL am 24. und 25. September 2026.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
