Frankfurt/Main - Der Dax ist am Dienstag nach einem zurückhaltenden Start in den Handelstag bis zum Mittag ins Plus geklettert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.515 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
Zu den größten Gewinnern zählten derweil die Aktien von Infineon, Siemens Energy und Siemens. Am unteren Ende der Kursliste fanden sich dagegen Bayer, Fresenius Medical Care und Rheinmetall wieder.
Nach einigen Gewinnmitnahmen kurz nach der Handelseröffnung habe sich der Dax wieder in seine Komfortzone zurückgekämpft, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die Anleger setzen mit deutschen Standardwerten auf eine mögliche Deeskalation im Nahen Osten und die damit verbundenen positiven Folgen für Inflation und Weltkonjunktur."
"Im Fokus stehen dabei insbesondere die wenigen Technologie- und KI-Gewinner im deutschen Leitindex. Trotz der zuletzt aufgekommenen Zweifel an Wachstum, Investitionen und Bewertungen bleibt die KI-Story für viele Investoren attraktiv. Die ersten Risse sind sichtbar, aber die Story ist noch lange nicht gebrochen. Solange die Anleger an die langfristigen Wachstumsperspektiven glauben, werden Rücksetzer bei den entsprechenden Aktien weiterhin auch als Kaufgelegenheiten gesehen."
"Von der europäischen Konjunkturseite kommen gemischte Signale. Das Industrievertrauen erholt sich weiter von seinen Tiefständen, während die Stimmung im Dienstleistungssektor hinter den Erwartungen zurückbleibt. Unter dem Strich reicht das aus, um die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung am Leben zu halten. Die Konjunktur liefert derzeit noch keine überzeugende Wachstumsstory, aber zumindest genügend Argumente, um die Erholungsthese nicht wieder zu verwerfen."
"Der FTSE 100 zeigt einmal mehr seinen besonderen Charakter im europäischen Vergleich. Während steigende Energiepreise für viele Aktienmärkte ein Inflationsproblem darstellen, kann der rohstofflastige britische Leitindex über seine Energieunternehmen sogar davon profitieren. Die britischen Kredit- und Hypothekendaten liefern unterdessen ein gemischtes Bild. Die Vergabe von Verbraucherkrediten lag über den Erwartungen, während die Zahl der Hypothekenzulassungen zurückging. Das Hypothekenkreditvolumen übertraf dagegen die Erwartungen der Marktteilnehmer. Damit bleibt auch hier das Bild zwischen weiterhin vorhandenem Konsum und den Belastungen durch hohe Finanzierungskosten uneinheitlich."
"Insgesamt hat sich der FTSE im September erstaunlich robust präsentiert. Seine besondere Branchenstruktur zahlt sich in der aktuellen Marktphase aus. Während andere Indizes unter den herbstlichen Börsenstürmen leiden, kann sich der FTSE dank seiner defensiven und rohstofflastigen Ausrichtung bislang vergleichsweise gut im Wind halten", sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1342 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8817 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.150 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,64 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 104,90 US-Dollar, das waren 34 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Zu den größten Gewinnern zählten derweil die Aktien von Infineon, Siemens Energy und Siemens. Am unteren Ende der Kursliste fanden sich dagegen Bayer, Fresenius Medical Care und Rheinmetall wieder.
Nach einigen Gewinnmitnahmen kurz nach der Handelseröffnung habe sich der Dax wieder in seine Komfortzone zurückgekämpft, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die Anleger setzen mit deutschen Standardwerten auf eine mögliche Deeskalation im Nahen Osten und die damit verbundenen positiven Folgen für Inflation und Weltkonjunktur."
"Im Fokus stehen dabei insbesondere die wenigen Technologie- und KI-Gewinner im deutschen Leitindex. Trotz der zuletzt aufgekommenen Zweifel an Wachstum, Investitionen und Bewertungen bleibt die KI-Story für viele Investoren attraktiv. Die ersten Risse sind sichtbar, aber die Story ist noch lange nicht gebrochen. Solange die Anleger an die langfristigen Wachstumsperspektiven glauben, werden Rücksetzer bei den entsprechenden Aktien weiterhin auch als Kaufgelegenheiten gesehen."
"Von der europäischen Konjunkturseite kommen gemischte Signale. Das Industrievertrauen erholt sich weiter von seinen Tiefständen, während die Stimmung im Dienstleistungssektor hinter den Erwartungen zurückbleibt. Unter dem Strich reicht das aus, um die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung am Leben zu halten. Die Konjunktur liefert derzeit noch keine überzeugende Wachstumsstory, aber zumindest genügend Argumente, um die Erholungsthese nicht wieder zu verwerfen."
"Der FTSE 100 zeigt einmal mehr seinen besonderen Charakter im europäischen Vergleich. Während steigende Energiepreise für viele Aktienmärkte ein Inflationsproblem darstellen, kann der rohstofflastige britische Leitindex über seine Energieunternehmen sogar davon profitieren. Die britischen Kredit- und Hypothekendaten liefern unterdessen ein gemischtes Bild. Die Vergabe von Verbraucherkrediten lag über den Erwartungen, während die Zahl der Hypothekenzulassungen zurückging. Das Hypothekenkreditvolumen übertraf dagegen die Erwartungen der Marktteilnehmer. Damit bleibt auch hier das Bild zwischen weiterhin vorhandenem Konsum und den Belastungen durch hohe Finanzierungskosten uneinheitlich."
"Insgesamt hat sich der FTSE im September erstaunlich robust präsentiert. Seine besondere Branchenstruktur zahlt sich in der aktuellen Marktphase aus. Während andere Indizes unter den herbstlichen Börsenstürmen leiden, kann sich der FTSE dank seiner defensiven und rohstofflastigen Ausrichtung bislang vergleichsweise gut im Wind halten", sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1342 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8817 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.150 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,64 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 104,90 US-Dollar, das waren 34 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
