Wiesbaden - Die Importpreise sind im August 2026 um 8,3 Prozent höher als im August 2025 gewesen. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Dezember 2022 (+9,6 Prozent gegenüber Dezember 2021).
Im Juli 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +6,8 Prozent gelegen, im Juni 2026 bei +6,1 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, stiegen die Einfuhrpreise im August 2026 gegenüber Juli 2026 um 1,0 Prozent.
Die Exportpreise waren im August 2026 um 4,7 Prozent höher als im August 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Februar 2023 (+6,6 Prozent gegenüber Februar 2022). Im Juli 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +4,2 Prozent gelegen, im Juni 2026 bei +3,5 Prozent. Gegenüber Juli 2026 stiegen die Ausfuhrpreise im August 2026 um 0,4 Prozent.
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im August 2026 gegenüber August 2025 hatte erneut der Anstieg der Preise für Energie mit +43,0 Prozent (+7,5 Prozent gegenüber Juli 2026) und für Vorleistungsgüter mit +11,0 Prozent (+0,6 Prozent gegenüber Juli 2026).
Besonders stark wirkte sich der Krieg im Nahen Osten weiterhin auf die Energiepreise aus. Gegenüber August 2025 stiegen die Importpreise für elektrischen Strom (+63,9 Prozent), Mineralölerzeugnisse (+63,3 Prozent), Erdgas (+41,9 Prozent), Erdöl (+32,0 Prozent) und Steinkohle (+18,3 Prozent) deutlich. Bei den Mineralölerzeugnissen verteuerten sich insbesondere Schmier- und andere Öle (+105,1 Prozent), Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+80,9 Prozent), Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin (+77,7 Prozent) und Motorenbenzin (+52,1 Prozent).
Im Vergleich zum Vormonat Juli 2026 war insbesondere elektrischer Strom teurer (+20,2 Prozent), Erdgas kostete 9,8 Prozent mehr, Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 7,0 Prozent. Hier musste vor allem für importierten Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+11,3 Prozent) mehr bezahlt werden als einen Monat zuvor. Erdöl verteuerte sich im Vormonatsvergleich um 5,2 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Steinkohle um 1,6 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent (+0,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 6,5 Prozent über dem Stand von August 2025 (+0,7 Prozent gegenüber Juli 2026).
Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +29,1 Prozent deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Kupfer und Halbzeug daraus mit +38,1 Prozent, Edelmetalle und deren Halbzeug mit +28,6 Prozent und Aluminium und Halbzeug daraus mit +22,3 Prozent. Auch die Preissteigerungen bei importierten Kunststoffen in Primärformen (+17,2 Prozent) und elektronischen Bauelementen (+16,1 Prozent) hatten einen wesentlichen Einfluss auf die Preisentwicklung bei den Vorleistungsgütern.
Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 3,7 Prozent gegenüber August 2025 und um 0,3 Prozent gegenüber Juli 2026.
Importierte landwirtschaftliche Güter waren im August 2026 im Durchschnitt 2,4 Prozent billiger als im Vorjahresmonat, verteuerten sich aber gegenüber Juli 2026 um 1,1 Prozent.
Die Preise für lebende Schweine lagen 32,9 Prozent unter denen von August 2025 (-0,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Rohkakao war gegenüber dem Vorjahresmonat mit -27,7 Prozent ebenfalls deutlich preiswerter als im Vorjahr, verteuerte sich aber gegenüber Juli 2026 um 7,2 Prozent. Weniger als im August 2025 kostete mit -11,3 Prozent auch importierter Rohkaffee (-3,6 Prozent gegenüber Juli 2026).
Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im August 2026 um 0,5 Prozent preiswerter als im Vorjahr (-0,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Während die Preise für Gebrauchsgüter 1,2 Prozent über denen von August 2025 lagen (-0,3 Prozent gegenüber Juli 2026), waren Verbrauchsgüter im Vorjahresvergleich 0,9 Prozent billiger (-0,4 Prozent gegenüber Juli 2026). Für Nahrungsmittel insgesamt musste 7,4 Prozent weniger bezahlt werden als im August 2025 (-0,5 Prozent gegenüber Juli 2026). Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-44,7 Prozent), Frucht- und Gemüsesäften (-27,5 Prozent) sowie bei Schweinefleisch (-18,5 Prozent).
Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 7,0 Prozent über denen von August 2025 und 0,3 Prozent über denen von Juli 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 2,5 Prozent über dem von August 2025 (+0,1 Prozent gegenüber Juli 2026). Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 Prozent der ausgeführten Waren ab.
Auch bei den Ausfuhrpreisen waren weiterhin die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 44,1 Prozent über denen von August 2025 und um 7,7 Prozent über denen von Juli 2026. Vor allem Mineralölerzeugnisse waren mit +53,6 Prozent deutlich teurer als im August 2025 (+4,3 Prozent gegenüber Juli 2026), darunter insbesondere Flugturbinentreibstoff aus Kerosin, der zu 78,6 Prozent höheren Preisen exportiert wurde als im Vorjahr (+8,2 Prozent gegenüber Juli 2026). Motorenbenzin war 50,5 Prozent teurer als im August 2025 (+3,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Die Preise für Erdgasexporte waren 29,3 Prozent höher als im August 2025. Gegenüber Juli 2026 stiegen sie um 9,4 Prozent.
Exportierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter, Exportanteil zusammen rund 21 Prozent) waren 0,6 Prozent teurer als im August 2025. Die Preise für Gebrauchsgüter lagen um 2,0 Prozent über denen des Vorjahresmonats (+0,3 Prozent gegenüber Juli 2026), die Preise für Verbrauchsgüter waren 0,3 Prozent höher (-0,1 Prozent gegenüber Juli 2026).
Auch landwirtschaftliche Güter wurden 0,6 Prozent teurer exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber Juli 2026 stiegen die Preise hier um 4,2 Prozent, so die Statistiker.
Im Juli 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +6,8 Prozent gelegen, im Juni 2026 bei +6,1 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, stiegen die Einfuhrpreise im August 2026 gegenüber Juli 2026 um 1,0 Prozent.
Die Exportpreise waren im August 2026 um 4,7 Prozent höher als im August 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Februar 2023 (+6,6 Prozent gegenüber Februar 2022). Im Juli 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +4,2 Prozent gelegen, im Juni 2026 bei +3,5 Prozent. Gegenüber Juli 2026 stiegen die Ausfuhrpreise im August 2026 um 0,4 Prozent.
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im August 2026 gegenüber August 2025 hatte erneut der Anstieg der Preise für Energie mit +43,0 Prozent (+7,5 Prozent gegenüber Juli 2026) und für Vorleistungsgüter mit +11,0 Prozent (+0,6 Prozent gegenüber Juli 2026).
Besonders stark wirkte sich der Krieg im Nahen Osten weiterhin auf die Energiepreise aus. Gegenüber August 2025 stiegen die Importpreise für elektrischen Strom (+63,9 Prozent), Mineralölerzeugnisse (+63,3 Prozent), Erdgas (+41,9 Prozent), Erdöl (+32,0 Prozent) und Steinkohle (+18,3 Prozent) deutlich. Bei den Mineralölerzeugnissen verteuerten sich insbesondere Schmier- und andere Öle (+105,1 Prozent), Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+80,9 Prozent), Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin (+77,7 Prozent) und Motorenbenzin (+52,1 Prozent).
Im Vergleich zum Vormonat Juli 2026 war insbesondere elektrischer Strom teurer (+20,2 Prozent), Erdgas kostete 9,8 Prozent mehr, Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 7,0 Prozent. Hier musste vor allem für importierten Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+11,3 Prozent) mehr bezahlt werden als einen Monat zuvor. Erdöl verteuerte sich im Vormonatsvergleich um 5,2 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Steinkohle um 1,6 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent (+0,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 6,5 Prozent über dem Stand von August 2025 (+0,7 Prozent gegenüber Juli 2026).
Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +29,1 Prozent deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Kupfer und Halbzeug daraus mit +38,1 Prozent, Edelmetalle und deren Halbzeug mit +28,6 Prozent und Aluminium und Halbzeug daraus mit +22,3 Prozent. Auch die Preissteigerungen bei importierten Kunststoffen in Primärformen (+17,2 Prozent) und elektronischen Bauelementen (+16,1 Prozent) hatten einen wesentlichen Einfluss auf die Preisentwicklung bei den Vorleistungsgütern.
Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 3,7 Prozent gegenüber August 2025 und um 0,3 Prozent gegenüber Juli 2026.
Importierte landwirtschaftliche Güter waren im August 2026 im Durchschnitt 2,4 Prozent billiger als im Vorjahresmonat, verteuerten sich aber gegenüber Juli 2026 um 1,1 Prozent.
Die Preise für lebende Schweine lagen 32,9 Prozent unter denen von August 2025 (-0,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Rohkakao war gegenüber dem Vorjahresmonat mit -27,7 Prozent ebenfalls deutlich preiswerter als im Vorjahr, verteuerte sich aber gegenüber Juli 2026 um 7,2 Prozent. Weniger als im August 2025 kostete mit -11,3 Prozent auch importierter Rohkaffee (-3,6 Prozent gegenüber Juli 2026).
Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im August 2026 um 0,5 Prozent preiswerter als im Vorjahr (-0,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Während die Preise für Gebrauchsgüter 1,2 Prozent über denen von August 2025 lagen (-0,3 Prozent gegenüber Juli 2026), waren Verbrauchsgüter im Vorjahresvergleich 0,9 Prozent billiger (-0,4 Prozent gegenüber Juli 2026). Für Nahrungsmittel insgesamt musste 7,4 Prozent weniger bezahlt werden als im August 2025 (-0,5 Prozent gegenüber Juli 2026). Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-44,7 Prozent), Frucht- und Gemüsesäften (-27,5 Prozent) sowie bei Schweinefleisch (-18,5 Prozent).
Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 7,0 Prozent über denen von August 2025 und 0,3 Prozent über denen von Juli 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 2,5 Prozent über dem von August 2025 (+0,1 Prozent gegenüber Juli 2026). Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 Prozent der ausgeführten Waren ab.
Auch bei den Ausfuhrpreisen waren weiterhin die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 44,1 Prozent über denen von August 2025 und um 7,7 Prozent über denen von Juli 2026. Vor allem Mineralölerzeugnisse waren mit +53,6 Prozent deutlich teurer als im August 2025 (+4,3 Prozent gegenüber Juli 2026), darunter insbesondere Flugturbinentreibstoff aus Kerosin, der zu 78,6 Prozent höheren Preisen exportiert wurde als im Vorjahr (+8,2 Prozent gegenüber Juli 2026). Motorenbenzin war 50,5 Prozent teurer als im August 2025 (+3,3 Prozent gegenüber Juli 2026). Die Preise für Erdgasexporte waren 29,3 Prozent höher als im August 2025. Gegenüber Juli 2026 stiegen sie um 9,4 Prozent.
Exportierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter, Exportanteil zusammen rund 21 Prozent) waren 0,6 Prozent teurer als im August 2025. Die Preise für Gebrauchsgüter lagen um 2,0 Prozent über denen des Vorjahresmonats (+0,3 Prozent gegenüber Juli 2026), die Preise für Verbrauchsgüter waren 0,3 Prozent höher (-0,1 Prozent gegenüber Juli 2026).
Auch landwirtschaftliche Güter wurden 0,6 Prozent teurer exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber Juli 2026 stiegen die Preise hier um 4,2 Prozent, so die Statistiker.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
