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Technischer Durchbruch: Atlas Salt - Deutsches Labor ebnet Weg für erstes Bohrprogramm auf Black Bay

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Atlas Salt entdeckt für Black Bay zusätzlichen Wert: Einfache Magnettrennung senkt Eisen auf bis zu 0,01% - nun soll das erste Bohrprogramm das Potenzial in der Tiefe testen.

Für Atlas Salt (TSXV: SALT; Frankfurt: 9D00) rückt ein spannender "Hidden Champion" des eigenen Portfolios in den Fokus. Das Nephelinsyenit-Projekt Black Bay im südlichen Labrador hat durch Testreihen der deutschen Dorfner Anzaplan GmbH ein starkes technisches Upgrade erhalten. Die Ergebnisse beweisen: Der wichtigste Störstoff Eisenoxid lässt sich mit einer extrem simplen, trockenen Magnettrennung fast vollständig eliminieren. Das ebnet den Weg für eine hochprofitable industrielle Nutzung - und liefert die perfekte Steilvorlage für das allererste Bohrprogramm der Projektgeschichte.

Durchbruch bei der Aufbereitung: Simple Magnetik statt teurer Chemie

Für die metallurgischen Tests hatte Atlas Salt rund 105 Kilogramm Nephelinsyenit nach Deutschland geschickt. Das Material stammte aus einer 3,5 Tonnen umfassenden Großprobe, die bereits 2017 an Oberflächenaufschlüssen entnommen wurde.

Die Ausgangsanalyse zeigte zwar hervorragende typische Bestandteile (58,3 Gewichtsprozent Siliziumdioxid, 22,6 Prozent Aluminiumoxid, 9,82 Prozent Natriumoxid und 4,72 Prozent Kaliumoxid), aber auch einen Haken: Der Anteil an Eisenoxid lag bei 2,84 Prozent. In der Glas- und Keramikindustrie ist Eisen ein unerwünschter Störstoff, da er Verfärbungen verursacht und die optische Qualität mindert.

Die Labordaten von Anzaplan beseitigen dieses Risiko nun eindrucksvoll. CEO Nolan Peterson betonte, ein einfacher magnetischer Kreislauf habe den Eisenwert auf rund ein Zehntel der maximal akzeptierten industriellen Grenzwerte gedrückt.

Die Ergebnisse des Bench-Scale-Programms auf einen Blick:

Massive Eisenreduktion: Der Fe2O3-Wert fiel im groben Produkt auf exzellente 0,01 Gewichtsprozent und im feinen Produkt auf 0,03 Prozent.

Hohe Ausbringungsrate: In einem optimierten Trockentest lag die stufenbezogene Massenausbringung bei starken 90,0 Prozent.

Verzicht auf teure Verfahren: Die grobe Fraktion lässt sich rein trocken mit Bandmagnetscheidern behandeln. Aufwendige Flotation oder Säurebehandlungen entfallen komplett.

Ideale Schmelzeigenschaften: Aluminiumoxidwerte über 23 Prozent und ein Gesamtalkaligehalt von 15 Prozent ermöglichen Industriekunden niedrigere Schmelztemperaturen und damit einen stark reduzierten Energieverbrauch.

Hohe Helligkeit: Aus dem kombinierten Produkt gemahlene Füllstoffqualitäten erreichten Helligkeitswerte von 84,6 und 87,4 Prozent (Industriestandard: 85 Prozent), wobei die Ölabsorption unterhalb des üblichen Industriebereichs lag.

Trotz dieser starken chemischen Kennwerte, die typische Industriespezifikationen klar erfüllen, agiert das Management transparent: Black Bay bleibt ein Explorationsprojekt in einem frühen Stadium ohne aktuelle Mineralressource oder Wirtschaftlichkeitsstudie. Die Labortests basieren auf einer Oberflächenprobe und das Great Atlantic Salt Project bleibt weiterhin der primäre Fokus von Atlas Salt. Vor weiteren Design-Schritten empfiehlt Anzaplan ohnehin zusätzliche Variabilitätstests, Schwermineral-Analysen und Marktstudien.

Bohrstart im vierten Quartal: Black Bay wird erstmals in der Tiefe getestet

Genau diese fehlenden Daten sollen nun geliefert werden. Die Black-Bay-Claims wurden historisch noch nie gebohrt, alle bisherigen Daten stammen ausschließlich von der Oberfläche. Das ändert sich jetzt: Atlas Salt hat die Explorationsgenehmigung für ein bis zu 1.500 Meter umfassendes Diamantbohrprogramm erhalten.

Ein Bohrunternehmen ist bereits beauftragt und die Erschließung des Standorts läuft. Der Startschuss soll noch im vierten Quartal 2026 fallen. Ziel ist es, zu beweisen, dass sich die hervorragenden Oberflächengehalte und die vorteilhafte Mineralogie in die Tiefe fortsetzen. Die Bohrkerne werden anschließend im firmeneigenen Zentrum in St. George's (Neufundland) geloggt, um frisches Material für die geforderten Kundenqualifikationstests zu gewinnen.

Für Investoren wichtig: Das Bohrprogramm belastet das Kernbudget nicht. Es ist durch eine im Mai 2026 abgeschlossene Flow-Through-Privatplatzierung über 1,25 Millionen Dollar sowie durch Mittel aus dem Junior Exploration Assistance 2026 Program der Provinz Neufundland und Labrador vollständig durchfinanziert.

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