Bad Homburg (ots) -
Mit dem "Lilly Change the Course Commitment" kündigt Lilly an, bis 2040 in ressourcenarmen Regionen ebenso viele Menschen mit innovativen Arzneimitteln gegen Diabetes und Adipositas behandeln zu wollen, wie in Ländern mit hohem Einkommen. Im Mittelpunkt stehen eine bedarfsgerechte Entwicklung, schnellere Zulassungen und die Stärkung lokaler Gesundheitssysteme.
Bad Homburg, 1. Oktober 2026 - Vier von fünf Erwachsenen mit Diabetes und sieben von zehn Erwachsenen mit Adipositas leben in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs).1-4 Innovative Therapien erreichen diese Länder jedoch häufig erst Jahre nach ihrer Einführung in Ländern mit hohem Einkommen. Mit dem "Lilly Change the Course Commitment" will Lilly dazu beitragen, diese Versorgungslücke zu schließen. "Innovation zählt nur, wenn sie die Menschen erreicht, die sie benötigen. Deshalb wollen wir lokale Anforderungen frühzeitig in der Entwicklung berücksichtigen, Zulassungen beschleunigen und gemeinsam mit Partnern die Voraussetzungen für eine verlässliche Versorgung schaffen", erklärt David Ricks, Vorstandsvorsitzender und CEO von Eli Lilly and Company.
Drei Handlungsfelder für einen besseren Zugang
Die Initiative konzentriert sich auf drei Bereiche:
- Therapien für lokale Bedingungen entwickeln: Anforderungen ressourcenarmer Regionen sollen frühzeitig in klinischen Studien sowie bei Darreichungsformen und Lagerung berücksichtigt werden.
- Zulassungen beschleunigen und Zugang erweitern: Lilly will innovative Diabetes- und Adipositasmedikamente in weiteren LMICs zulassen und gemeinsam mit Behörden und Gesundheitssystemen verfügbar machen - insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Asien.
- Primärversorgung und Gesundheitssysteme stärken: Kooperationen mit globalen Gesundheitsorganisationen sollen Fachkräfte, digitale Angebote, Aufklärung, Prävention und Diagnostik unterstützen.
Über die Fortschritte des "Lilly Change the Course Commitment" will Lilly im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht und auf globalen Gesundheitsforen berichten.
Die Initiative baut auf dem Programm "Lilly 30x30" auf. Dieses sollte bis 2030 jährlich 30 Millionen Menschen in ressourcenarmen Regionen den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung ermöglichen. Nach Unternehmensangaben wurden bereits 2025 rund 40 Millionen Menschen erreicht.
Milan Dialogue: Europas Versorgung muss mit dem medizinischen Fortschritt Schritt halten
Das "Lilly Change the Course Commitment" wurde im Kontext des diesjährigen EASD (European Association for the Study of Diabetes) in Mailand angekündigt. Am Rande der EASD-Jahrestagung befasste sich der von Lilly initiierte "Milan Dialogue" mit der kardiometabolischen Versorgungssituation in Europa. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Innovationen schneller und wirksamer bei Patientinnen und Patienten ankommen können. Denn Fakt ist: Das klinische Paradigma bei Typ-2-Diabetes hat sich in den vergangenen zehn Jahren grundlegend weiterentwickelt. Die Versorgungssysteme haben mit diesem Fortschritt jedoch nicht Schritt gehalten. Trotz zwei Jahrzehnten therapeutischer Innovation hat sich der Anteil der Menschen in Europa, die ihre individuellen Behandlungsziele erreichen, nicht messbar verbessert. Die begrenzenden Faktoren liegen vor allem in der Organisation der Versorgung - etwa bei Diagnose, Behandlungsabläufen, Zuständigkeiten und konsequenter Therapieanpassung. Der "Milan Dialogue" nahm daher die Frage in den Blick, welche strukturellen Veränderungen notwendig sind, damit wissenschaftlicher Fortschritt in Europa schneller bei den Patientinnen und Patienten ankommt.
"Ob in Ländern mit begrenzten Ressourcen oder in Europa: Medizinischer Fortschritt entfaltet seinen Wert erst, wenn er die Menschen im Versorgungsalltag erreicht. Während es global vor allem darum geht, den Zugang zu innovativen Therapien zu erweitern, müssen in Europa und Deutschland die Versorgungsstrukturen und die Erstattung mit der medizinischen Entwicklung Schritt halten. Dafür braucht es strukturelle Reformen, die eine frühe, wirksame und dauerhaft abgestimmte Behandlung ermöglichen", sagt Dr. Alexander Horn, Geschäftsführer der Lilly Deutschland GmbH.
Die Ergebnisse des "Milan Dialogue" sollen in die weitere Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, Fachgesellschaften und Akteuren der Versorgung in Europa einfließen.
Referenzen
1. Low- and middle-income countries (LMICs) are defined by the World Bank based on gross national income (GNI) per capita. For the current fiscal year, low-income economies are those with 2025 GNI per capita of $1,175 or less; lower-middle-income, $1,176-$4,635; upper-middle-income, $4,636-$14,375; high-income, above $14,375. World Bank Country and Lending Groups. Accessed Sept. 2026. https://datahelpdesk.worldbank.org/knowledgebase/articles/906519-world-bank-country-and-lending-groups
2. International Diabetes Federation. Global Diabetes Report 2000-2050. IDF Diabetes Atlas. Accessed Sept. 1, 2026. https://diabetesatlas.org/data-by-location/global/
3. Ahmed SK, Mohammed RA. Obesity: prevalence, causes, consequences, management, preventive strategies and future research directions. Metabol Open. 2025;27:100375. doi:10.1016/j.metop.2025.100375
4. Phelps NH, Singleton RK, Zhou B, et al. Worldwide trends in underweight and obesity from 1990 to 2022: a pooled analysis of 3663 population-representative studies with 222 million children, adolescents, and adults. The Lancet. 2024;403(10431):1027-1050. doi:10.1016/S0140-6736(23)02750-2
Über Lilly
Lilly verbindet Fürsorge mit Forschergeist, um Medikamente zu entwickeln, die das Leben von Menschen verbessern. Seit 150 Jahren leisten wir Pionierarbeit, erzielen wissenschaftliche Durchbrüche und haben Therapieoptionen für einige der schwierigsten Gesundheitsprobleme gefunden. Heute helfen unsere Medikamente Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.
Mit Erkenntnissen aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie und Genetik treiben unsere Wissenschaftler:innen neue Entdeckungen voran, um einige der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Welt zu lösen. So arbeiten sie daran, die Behandlung von Diabetes immer weiter zu optimieren, Adipositas zu behandeln und deren gravierende Langzeitfolgen einzudämmen, den Kampf gegen Alzheimer-Krankheit voranzubringen, Lösungen für folgenschwere Störungen des Immunsystems zu finden und schwer zu behandelnde Krebsarten in beherrschbare Krankheiten zu verwandeln.
Bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer gesünderen Welt geht es uns vor allem um eines: das Leben von Millionen Menschen zu verbessern. Das bedeutet auch, dass wir klinische Studien durchführen, die die Vielfalt unserer Welt abbilden. Und wir setzen uns dafür ein, dass unsere Medikamente weltweit zugänglich und bezahlbar sind.
Weitere Informationen über Lilly Deutschland finden Sie hier:
www.lilly.com/de
www.linkedin.com/showcase/lilly-deutschland
Pressekontakt:
Lilly Deutschland GmbH
Werner-Reimers-Straße 2-4
61352 Bad Homburg
www.lilly.com/de
Ariane Althoff/Mario Nagel
Telefon: +49 6172 273-2738
E-Mail: pressestelle@lilly.com
Im Fall einer Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.
Original-Content von: Lilly Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/19840/6363281
Mit dem "Lilly Change the Course Commitment" kündigt Lilly an, bis 2040 in ressourcenarmen Regionen ebenso viele Menschen mit innovativen Arzneimitteln gegen Diabetes und Adipositas behandeln zu wollen, wie in Ländern mit hohem Einkommen. Im Mittelpunkt stehen eine bedarfsgerechte Entwicklung, schnellere Zulassungen und die Stärkung lokaler Gesundheitssysteme.
Bad Homburg, 1. Oktober 2026 - Vier von fünf Erwachsenen mit Diabetes und sieben von zehn Erwachsenen mit Adipositas leben in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs).1-4 Innovative Therapien erreichen diese Länder jedoch häufig erst Jahre nach ihrer Einführung in Ländern mit hohem Einkommen. Mit dem "Lilly Change the Course Commitment" will Lilly dazu beitragen, diese Versorgungslücke zu schließen. "Innovation zählt nur, wenn sie die Menschen erreicht, die sie benötigen. Deshalb wollen wir lokale Anforderungen frühzeitig in der Entwicklung berücksichtigen, Zulassungen beschleunigen und gemeinsam mit Partnern die Voraussetzungen für eine verlässliche Versorgung schaffen", erklärt David Ricks, Vorstandsvorsitzender und CEO von Eli Lilly and Company.
Drei Handlungsfelder für einen besseren Zugang
Die Initiative konzentriert sich auf drei Bereiche:
- Therapien für lokale Bedingungen entwickeln: Anforderungen ressourcenarmer Regionen sollen frühzeitig in klinischen Studien sowie bei Darreichungsformen und Lagerung berücksichtigt werden.
- Zulassungen beschleunigen und Zugang erweitern: Lilly will innovative Diabetes- und Adipositasmedikamente in weiteren LMICs zulassen und gemeinsam mit Behörden und Gesundheitssystemen verfügbar machen - insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Asien.
- Primärversorgung und Gesundheitssysteme stärken: Kooperationen mit globalen Gesundheitsorganisationen sollen Fachkräfte, digitale Angebote, Aufklärung, Prävention und Diagnostik unterstützen.
Über die Fortschritte des "Lilly Change the Course Commitment" will Lilly im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht und auf globalen Gesundheitsforen berichten.
Die Initiative baut auf dem Programm "Lilly 30x30" auf. Dieses sollte bis 2030 jährlich 30 Millionen Menschen in ressourcenarmen Regionen den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung ermöglichen. Nach Unternehmensangaben wurden bereits 2025 rund 40 Millionen Menschen erreicht.
Milan Dialogue: Europas Versorgung muss mit dem medizinischen Fortschritt Schritt halten
Das "Lilly Change the Course Commitment" wurde im Kontext des diesjährigen EASD (European Association for the Study of Diabetes) in Mailand angekündigt. Am Rande der EASD-Jahrestagung befasste sich der von Lilly initiierte "Milan Dialogue" mit der kardiometabolischen Versorgungssituation in Europa. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Innovationen schneller und wirksamer bei Patientinnen und Patienten ankommen können. Denn Fakt ist: Das klinische Paradigma bei Typ-2-Diabetes hat sich in den vergangenen zehn Jahren grundlegend weiterentwickelt. Die Versorgungssysteme haben mit diesem Fortschritt jedoch nicht Schritt gehalten. Trotz zwei Jahrzehnten therapeutischer Innovation hat sich der Anteil der Menschen in Europa, die ihre individuellen Behandlungsziele erreichen, nicht messbar verbessert. Die begrenzenden Faktoren liegen vor allem in der Organisation der Versorgung - etwa bei Diagnose, Behandlungsabläufen, Zuständigkeiten und konsequenter Therapieanpassung. Der "Milan Dialogue" nahm daher die Frage in den Blick, welche strukturellen Veränderungen notwendig sind, damit wissenschaftlicher Fortschritt in Europa schneller bei den Patientinnen und Patienten ankommt.
"Ob in Ländern mit begrenzten Ressourcen oder in Europa: Medizinischer Fortschritt entfaltet seinen Wert erst, wenn er die Menschen im Versorgungsalltag erreicht. Während es global vor allem darum geht, den Zugang zu innovativen Therapien zu erweitern, müssen in Europa und Deutschland die Versorgungsstrukturen und die Erstattung mit der medizinischen Entwicklung Schritt halten. Dafür braucht es strukturelle Reformen, die eine frühe, wirksame und dauerhaft abgestimmte Behandlung ermöglichen", sagt Dr. Alexander Horn, Geschäftsführer der Lilly Deutschland GmbH.
Die Ergebnisse des "Milan Dialogue" sollen in die weitere Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, Fachgesellschaften und Akteuren der Versorgung in Europa einfließen.
Referenzen
1. Low- and middle-income countries (LMICs) are defined by the World Bank based on gross national income (GNI) per capita. For the current fiscal year, low-income economies are those with 2025 GNI per capita of $1,175 or less; lower-middle-income, $1,176-$4,635; upper-middle-income, $4,636-$14,375; high-income, above $14,375. World Bank Country and Lending Groups. Accessed Sept. 2026. https://datahelpdesk.worldbank.org/knowledgebase/articles/906519-world-bank-country-and-lending-groups
2. International Diabetes Federation. Global Diabetes Report 2000-2050. IDF Diabetes Atlas. Accessed Sept. 1, 2026. https://diabetesatlas.org/data-by-location/global/
3. Ahmed SK, Mohammed RA. Obesity: prevalence, causes, consequences, management, preventive strategies and future research directions. Metabol Open. 2025;27:100375. doi:10.1016/j.metop.2025.100375
4. Phelps NH, Singleton RK, Zhou B, et al. Worldwide trends in underweight and obesity from 1990 to 2022: a pooled analysis of 3663 population-representative studies with 222 million children, adolescents, and adults. The Lancet. 2024;403(10431):1027-1050. doi:10.1016/S0140-6736(23)02750-2
Über Lilly
Lilly verbindet Fürsorge mit Forschergeist, um Medikamente zu entwickeln, die das Leben von Menschen verbessern. Seit 150 Jahren leisten wir Pionierarbeit, erzielen wissenschaftliche Durchbrüche und haben Therapieoptionen für einige der schwierigsten Gesundheitsprobleme gefunden. Heute helfen unsere Medikamente Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.
Mit Erkenntnissen aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie und Genetik treiben unsere Wissenschaftler:innen neue Entdeckungen voran, um einige der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Welt zu lösen. So arbeiten sie daran, die Behandlung von Diabetes immer weiter zu optimieren, Adipositas zu behandeln und deren gravierende Langzeitfolgen einzudämmen, den Kampf gegen Alzheimer-Krankheit voranzubringen, Lösungen für folgenschwere Störungen des Immunsystems zu finden und schwer zu behandelnde Krebsarten in beherrschbare Krankheiten zu verwandeln.
Bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer gesünderen Welt geht es uns vor allem um eines: das Leben von Millionen Menschen zu verbessern. Das bedeutet auch, dass wir klinische Studien durchführen, die die Vielfalt unserer Welt abbilden. Und wir setzen uns dafür ein, dass unsere Medikamente weltweit zugänglich und bezahlbar sind.
Weitere Informationen über Lilly Deutschland finden Sie hier:
www.lilly.com/de
www.linkedin.com/showcase/lilly-deutschland
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Lilly Deutschland GmbH
Werner-Reimers-Straße 2-4
61352 Bad Homburg
www.lilly.com/de
Ariane Althoff/Mario Nagel
Telefon: +49 6172 273-2738
E-Mail: pressestelle@lilly.com
Im Fall einer Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.
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