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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Wall Street mit Abgaben - Accenture legen nach Zahlen kräftig zu

DJ MÄRKTE USA/Wall Street mit Abgaben - Accenture legen nach Zahlen kräftig zu

DOW JONES--Nach anfänglichen leichten Gewinnen hat die Wall Street am Donnerstagmittag (Ortszeit) ins Minus gedreht. Vor allem die deutlich steigenden Ölpreise belasten das Sentiment. Die Renditen am Anleihemarkt geben dagegen nach und notieren damit unter ihren Tageshochs. Im Verlauf war die 10-jährige Rendite mit 5,34 Prozent auf den höchsten Stand seit 2002 gestiegen. Laut dem FedWatch-Tool der CME preisen Händler aktuell noch eine 39-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank im Oktober ein, nachdem die PCE-Inflationsdaten am Vortag schwächer als erwartet ausgefallen waren. Der nächste wichtige Impulsgeber für den weiteren Fed-Zinskurs dürfte der US-Arbeitsmarktbericht für September am Freitag sein.

Der Dow-Jones-Index verliert 0,3 Prozent auf 50.766 Punkte. Für den breiter gefassten S&P-500 geht es um 0,2 Prozent nach unten, und auch die technologielastigen Nasdaq-Indizes fallen um bis zu 0,2 Prozent.

Die veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge fielen im Rahmen der Erwartungen aus, sind jedoch bereits die vierte Woche in Folge gesunken. "Ein wichtigeres Signal waren die letzten Challenger-Daten, die einen deutlichen Rückgang der Entlassungen in den USA zeigten", so ein Händler. Die ersten neun Monate dieses Jahres wiesen 39 Prozent weniger Entlassungen als im Vorjahreszeitraum aus. Dies untermauere das Bild der boomenden US-Konjunktur, das viele Zahlen im Wochenverlauf gezeigt hatten.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im September fiel in der zweiten Lesung schwächer als erwartet aus. Eine weitere Bestätigung der boomenden US-Wirtschaft sehen Händler dagegen im ISM-Einkaufsmanager-Index der US-Industrie. "Beschäftigung, neue Aufträge und vor allem der Preisanstieg nehmen zu - und das noch stärker als erwartet", sagt ein Händler. Die US-Bauausgaben sind im August stärker gestiegen als von befragten Analysten erwartet worden war.

Die Ölpreise legen deutlich zu, da die Spannungen im Nahen Osten trotz der sich erholenden Rohölexporte aus der Golfregion weiter hoch sind. Die regionalen Rohölströme haben Analysten zufolge zwar wieder das Vorkriegsniveau erreicht, aber das Angebot an raffinierten Produkten bleibt deutlich knapper. Der nun führende Dezember-Kontrakt für Brent gewinnt 3,6 Prozent auf 101,57 Dollar je Barrel.

Der Dollar klettert auf den höchsten Stand seit drei Monaten. Der Dollar-Index legt um 0,6 Prozent zu. Der Greenback wird von der Aussicht auf weitere Zinserhöhungen durch die US-Notenbank gestützt. Der Präsident der Federal Reserve von Minneapolis, Neel Kashkari, sagte am Mittwoch, der Preisdruck sei weiterhin hoch. Dies gelte, obwohl das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß, der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), am Mittwoch schwächer als erwartet ausgefallen war.

Der Goldpreis baut seine Vortagesgewinne leicht aus. Die Feinunze gewinnt 0,4 Prozent auf 4.174 Dollar. "Eine schwächere Inflation stützt Gold etwas, aber erhöhte Renditen und anhaltende Straffungsrisiken bleiben die wichtigsten Gegenwinde, wobei der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag der nächste wichtige Impulsgeber für den Ausblick der Fed ist", meint Soojin Kim von MUFG.

Am ersten Handelstag des vierten Quartals rücken zudem Unternehmensberichte in den Fokus. Für die Micron-Aktie geht es trotz besser als erwartet ausgefallener Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal um 1,6 Prozent nach unten. Der Markt hatte mit den kräftigen Kursgewinnen im Vorfeld bereits starke Zahlen eingepreist, heißt es. Micron hat mit seinen Zahlen die Erwartungen deutlich übertroffen und einen optimistischen Ausblick gegeben, was nach Einschätzung der Analysten von JP Morgan auf eine starke, mehrjährige Gewinnentwicklung des Unternehmens hindeutet. Das Management von Micron habe zudem die Bereitschaft signalisiert, ein Aktienrückkaufprogramm zu starten, so JP Morgan.

Die Papiere von Broadcom fallen um 1,0 Prozent. Broadcom und Anthropic rücken einem Agenturbericht zufolge enger zusammen. Wie Reuters berichtet, hat sich der US-Chipkonzern bereit erklärt, dem KI-Startup bis zu 42 Milliarden US-Dollar zu leihen. Zudem werde Anthropic nächstes Jahr der größte Kunde von Broadcom.

Für die Nike-Aktie geht es um 1,3 Prozent nach oben. Der Sportartikel-Hersteller wird nach der Schlussglocke die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal vorlegen.

Die Aktie von Accenture haussiert um 18 Prozent. Die Ergebnisse des Beratungsunternehmens übertrafen die Erwartungen der Wall Street. Das Unternehmen stellte zudem ein weiteres Gewinn- und Umsatzwachstum für das kommende Jahr in Aussicht.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          50.765,57  -0,3  -140,48    50.906,05 
S&P-500         7.638,52  -0,2   -13,02    7.651,54 
NASDAQ Comp      26.806,74  -0,2   -54,33    26.861,06 
NASDAQ 100       30.359,52  -0,2   -48,99    30.408,50 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,78 -0,10    4,92      4,78 
5 Jahre           5,01 -0,08    5,14      5,01 
10 Jahre          5,25 -0,05    5,34      5,24 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:08 Uhr 
EUR/USD          1,1237  -0,8  -0,0091     1,1328     1,1352 
EUR/JPY          177,07  -0,7  -1,2500     178,32    178,4300 
EUR/CHF          0,9334  -1,4  -0,0132     0,9466     0,9480 
EUR/GBP          0,8512  -0,3  -0,0026     0,8538     0,8550 
USD/JPY          157,56  +0,1   0,1700     157,39    157,1700 
GBP/USD          1,3198  -0,5  -0,0067     1,3265     1,3275 
USD/CNY          6,7045  +0,0   0,0015     6,7045     6,7045 
USD/CNH          6,7182  +0,1   0,0096     6,7086     6,7087 
AUS/USD          0,6914  -0,4  -0,0029     0,6943     0,6953 
Bitcoin/USD      84.278,57  +0,8   651,67    83.626,90   83.843,64 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         92,22  +2,0    1,80      90,42 
Brent/ICE         101,57  +3,6    3,54      98,03 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.174,09  +0,4   18,10    4.155,99 
Silber           60,71  +0,5    0,30      60,41 
Platin         1.708,49  +0,1    2,24    1.706,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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October 01, 2026 12:19 ET (16:19 GMT)

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