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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Schneider Electric brechen mit Milliardenübernahme von PTC ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Schneider brechen mit Milliardenübernahme ein

DOW JONES--Mit leichten Aufschlägen präsentiert sich der europäische Aktienmarkt am Montagmittag. Am Umfeld hat sich wenig geändert: Brent notiert zu Wochenbeginn weiter über 100 Dollar das Fass, während 10-jährige US-Benchmarkanleihen mit hohen 5,28 Prozent rentieren. Dazu kommen die Sorgen um die finanzielle Stabilität in Frankreich. Letzteres setzt vor allem dem Euro zu. Daneben hat die spanische Minderheitsregierung unter Pedro Sanchez am Wochenende nicht ganz überraschend das Handtuch geworfen. Die Ankündigung vorgezogener Wahlen auf den 29. November stößt an der spanischen Börse aber auf ein positives Echo.

Der DAX gewinnt 0,2 Prozent 25.285 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,1 Prozent nach unten. Der Euro fällt um 0,4 Prozent auf 1,1216 Dollar zurück. Die Sorgen wegen der angespannten Haushaltslage in Frankreich nehmen zu. Der vielbeachtete Spread zwischen 10-jährigen französischen und deutschen Staatsanleihen erreichte am Freitag mehr als 160 Basispunkte - und war damit höher als zu Zeiten der Schuldenkrise in der Eurozone. An der französischen Börse geht es mit den Aktienkursen um 0,8 Prozent nach unten.

Dagegen steigt der Ibex in Madrid um 0,7 Prozent. Eine absolute Mehrheit von PP und Vox ist nach Einschätzung von JP Morgan ein plausibles Ergebnis. Nach Einschätzung der Analysten wird ein breiter Konsolidierungstrend bestehen bleiben. Der Politikmix dürfte sich jedoch erheblich vom Ansatz des Mitte-Links-Blocks unterscheiden, mit einem stärkeren Fokus auf Ausgabenzurückhaltung, Steuersenkungen und potenziell höheren Verteidigungsausgaben. Während der Euroskeptizismus von Vox gelegentlich zu Reibereien mit Brüssel führen könnte, dürfte das Gesamtverhältnis Spaniens zur EU unter einer PP-geführten Regierung voraussichtlich konstruktiv bleiben.

Der Markt warte nun auf den ISM-Index für den US-Dienstleistungssektor am Nachmittag. Sollte sich hier Lohndruck zeigen, könnte die Zuversicht nach dem US-Arbeitsmarktbericht schnell wieder einen Dämpfer bekommen, heißt es im Markt.

Unter den Einzelwerten sacken Schneider Electric in Paris um 10 Prozent ab angesichts einer Milliardenübernahme. Die industrielle Logik hinter dem Kauf des US-Softwareunternehmens PTC kommt gut an. Mit über 20 Milliarden Dollar wäre es die größte Übernahme in der Firmengeschichte von Schneider. "Allerdings steht die Bewertung von Industriesoftware-Werten aufgrund von KI-Bedenken unter Druck, und obwohl wir dies für weitgehend unbegründet halten, ändert es nichts an der Tatsache, dass sich Schneiders-Risikoprofil gegenüber diesen Bedenken dadurch erhöhen wird", heißt es bei RBC. Zudem dürfte die Integration kompliziert werden und der Markt werde voraussichtlich auch die Diskussionen über die Kapitalallokation neu aufrollen.

Nach neuen Mittelfristzielen ziehen Air Liquide um 2,5 Prozent an. Das Margenziel übertreffe die Erwartungen, heißt es bei Jefferies. Das Industriegaseunternehmen strebe bis 2030 ein jährliches Wachstum des Gewinns je Aktie von durchschnittlich 10 Prozent an, während gleichzeitig eine Verbesserung der Marge um 400 bis 600 Basispunkte angestrebt werde. Die Konsenserwartungen für das Margenwachstum lägen derzeit bei rund 360 Basispunkten, merken sie an.

Deutsche Autoaktien halten sich gut zu Wochenbeginn. Continental gewinnen 2,5 Prozent, nachdem Morgan Stanley die Aktie auf "Overweight" erhöht hat. Dass der Ifo-Branchenindex der Autohersteller überraschend düster ausgefallen ist, belastet nicht. Nach den jüngsten Erholungszeichen wie den erholten Exporterwartungen während der Sommermonate brach er nun ein. Die Unternehmen bewerteten ihre Geschäftslage deutlich schlechter als im August und rechnen mit einer sinkenden Ertragslage. Mercedes-Benz gewinnen 0,9 Prozent und VW 0,7 Prozent.

In Kopenhagen geht es für Novo Nordisk um 1,1 Prozent nach unten. Der Pharmariese hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Mitteilung erhalten, dass die Prüfung des Wirkstoffs Denecimig zur Behandlung von Hämophilie A noch andauere. Carl Zeiss verlieren nach einer Abstufung auf "Sell" durch Goldman Sachs 2 Prozent.

=== 
Index          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.241,40  +0,1    2,90    6.238,50    7,8 
Stoxx-50        5.326,61  +0,5   28,25    5.298,36    8,3 
DAX          25.284,86  +0,2   53,66    25.231,20    3,2 
MDAX          30.460,88  +0,0   10,88    27.039,42    -0,5 
TecDAX         4.091,52  +0,2    9,60    3.091,28    13,0 
SDAX          18.243,20  +0,3   48,50    13.062,07    6,2 
FTSE          10.515,52  +0,5   53,57    10.461,95    5,9 
CAC           7.847,46  -0,6   -49,73    7.897,19    -3,7 
SMI          13.782,86  +0,9   121,94    13.660,92    3,9 
ATX           6.750,96  +0,5   32,71    6.718,25    26,8 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:59 
EUR/USD          1,1205  -0,4  -0,0048     1,1253   1,1256 
EUR/JPY          177,35  -0,2  -0,2600     177,61  177,6800 
EUR/CHF          0,9309  -0,2  -0,0017     0,9326   0,9333 
EUR/GBP          0,8475  -0,3  -0,0021     0,8496   0,8505 
USD/JPY          158,26  +0,3   0,4300     157,83  157,8300 
GBP/USD          1,3219  -0,2  -0,0022     1,3241   1,3231 
USD/CNY          6,7045  +0,0   0,0015     6,7045   6,7045 
USD/CNH          6,7075  +0,0   0,0014     6,7061   6,7060 
AUS/USD          0,6959  +0,1   0,0006     0,6953   0,6948 
Bitcoin/USD      86.057,03  +0,3   241,97    85.815,06 85.179,46 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         90,30  -0,9   -0,81      91,11 
Brent/ICE         102,29  +0,0    0,04     102,25 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.153,62  +0,3   11,28    4.142,34 
Silber           61,61  +2,0    1,22      60,39 
Platin         1.725,38  +1,6   27,01    1.698,37 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

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October 05, 2026 07:48 ET (11:48 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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