Wiesbaden - Die meisten Studienanfänger beginnen ihr Studium in dem Bundesland, in dem sie auch die Hochschulreife erworben haben. Im Wintersemester 2025/26 war das bei 69 Prozent der Studienanfänger der Fall, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag zum Start des Wintersemesters mitteilte.
Dabei gilt: Je vielfältiger das Studienangebot innerhalb des Bundeslandes, desto mehr junge Menschen bleiben zum Studium dort. So blieben im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen mit seinen vielen Hochschulstandorten mit einem Anteil von 82 Prozent besonders viele Studienanfänger im Land, nachdem sie die Hochschulreife erworben hatten. Vergleichsweise gering war dieser Anteil dagegen in Brandenburg mit 33 Prozent. Von dort gingen fast ebenso viele junge Menschen zum Studieren ins Nachbarland Berlin (32 Prozent).
Neben der Hochschulvielfalt in einem Bundesland und der Attraktivität der Lebensumstände bestimmt die räumliche Nähe zum eigenen Bundesland die Wahl des Studienorts. Beginnen junge Menschen ihr Studium in einem anderen Bundesland als in demjenigen ihrer Hochschulreife, zieht es sie häufig in ein Bundesland in der Nähe. So kamen 17 Prozent der Personen, die im Wintersemester 2025/26 ein Studium in Hamburg begonnen hatten, aus Schleswig-Holstein, weitere 16 Prozent aus Niedersachsen. Personen mit Hochschulzugangsberechtigung aus Niedersachsen stellten wiederum 35 Prozent der Studienanfänger in Bremen, ähnlich viele wie aus Bremen selbst (38 Prozent).
Einen besonders geringen Anteil an Erstsemestern mit Hochschulzugangsberechtigung aus dem eigenen Land gab es mit 34 Prozent in Thüringen. Im dortigen Erfurt hat die Internationale Hochschule (IU) ihren Hauptsitz, die - gemessen an den Studierendenzahlen - größte Hochschule Deutschlands. Die IU bietet vor allem Fernstudiengänge an - Studienanfänger aus anderen Bundesländern müssen also für ein Studium an der IU nicht nach Thüringen ziehen.
Insgesamt hatte im vergangenen Wintersemester ein Viertel der rund 308.000 Studienanfänger mit Hochschulzugangsberechtigung aus Deutschland die Hochschulreife in Nordrhein-Westfalen erworben, weitere 14 Prozent stammten aus Baden-Württemberg und elf Prozent aus Bayern, so Destatis.
Dabei gilt: Je vielfältiger das Studienangebot innerhalb des Bundeslandes, desto mehr junge Menschen bleiben zum Studium dort. So blieben im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen mit seinen vielen Hochschulstandorten mit einem Anteil von 82 Prozent besonders viele Studienanfänger im Land, nachdem sie die Hochschulreife erworben hatten. Vergleichsweise gering war dieser Anteil dagegen in Brandenburg mit 33 Prozent. Von dort gingen fast ebenso viele junge Menschen zum Studieren ins Nachbarland Berlin (32 Prozent).
Neben der Hochschulvielfalt in einem Bundesland und der Attraktivität der Lebensumstände bestimmt die räumliche Nähe zum eigenen Bundesland die Wahl des Studienorts. Beginnen junge Menschen ihr Studium in einem anderen Bundesland als in demjenigen ihrer Hochschulreife, zieht es sie häufig in ein Bundesland in der Nähe. So kamen 17 Prozent der Personen, die im Wintersemester 2025/26 ein Studium in Hamburg begonnen hatten, aus Schleswig-Holstein, weitere 16 Prozent aus Niedersachsen. Personen mit Hochschulzugangsberechtigung aus Niedersachsen stellten wiederum 35 Prozent der Studienanfänger in Bremen, ähnlich viele wie aus Bremen selbst (38 Prozent).
Einen besonders geringen Anteil an Erstsemestern mit Hochschulzugangsberechtigung aus dem eigenen Land gab es mit 34 Prozent in Thüringen. Im dortigen Erfurt hat die Internationale Hochschule (IU) ihren Hauptsitz, die - gemessen an den Studierendenzahlen - größte Hochschule Deutschlands. Die IU bietet vor allem Fernstudiengänge an - Studienanfänger aus anderen Bundesländern müssen also für ein Studium an der IU nicht nach Thüringen ziehen.
Insgesamt hatte im vergangenen Wintersemester ein Viertel der rund 308.000 Studienanfänger mit Hochschulzugangsberechtigung aus Deutschland die Hochschulreife in Nordrhein-Westfalen erworben, weitere 14 Prozent stammten aus Baden-Württemberg und elf Prozent aus Bayern, so Destatis.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
