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XETRA-SCHLUSS/Fest - Deutsche Telekom brechen ein

DJ XETRA-SCHLUSS/Fest - Deutsche Telekom brechen ein

DOW JONES--Nach schwierigen Tagen hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag fest und wieder über 25.000 Punkten geschlossen. Der DAX gewann 1,1 Prozent auf 25.087 Zähler. Die Ölpreise kamen zunächst leicht zurück, nachdem US-Präsident Donald Trump von produktiven Gesprächen mit Teheran gesprochen und zumindest kurzfristig keine Angriffe auf den Iran avisiert hatte. Aus Teheran war derweil zu hören, dass US-Vorschläge zur Lösung des Konflikts im Nahen Osten geprüft werden. Allerdings drehten die Ölpreise im späten Geschäft knapp ins Plus, was der positiven Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Gut im Markt lagen Softwaretitel. Marktteilnehmer spekulierten über eine günstige Interpretation der Meldungslage um OpenAI. Schon seit geraumer Zeit werde der zunehmende Einsatz von KI als Bedrohung für Softwareentwicklung und -anwendung gesehen. Nun gab es Berichte, dass der annualisierte Jahresumsatz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI möglicherweise deutlich unter den bisherigen Annahmen ausfallen könnte. SAP gewannen 3,7 Prozent, für Nemetschek ging es 4,9 Prozent nach oben.

Dagegen brachen Deutsche Telekom als DAX-Schlusslicht um 7,9 Prozent ein. Das Raketen- und KI-Unternehmen SpaceX verstärkt seine Anstrengungen, ins Mobilfunkgeschäft in den USA einzusteigen. Mit dem Dienst Starlink bietet SpaceX bereits schnelles Internet direkt von Satelliten aus dem All an. Die Deutsche Telekom ist über die Tochter T-Mobile US stark in den USA präsent.

Mit Abschlägen von 0,2 Prozent partizipierten BASF nicht an der Rally des Gesamtmarkts. Belastend dürfte ein Reuters-Bericht gewirkt haben, wonach laut einem Insider die aktuelle Offerte von BASF für Evonik nicht das letzte Wort ist. Aus Marktsicht wäre das keine echte Überraschung. Evonik gewannen 1,8 Prozent auf 21,36 Euro. Damit blieb das Papier aber noch unter dem aktuellen Gebot von BASF von vermeintlich 22,15 Euro je Anteilsschein.

Um 6,6 Prozent nach oben ging es für Rational, nachdem RBC die Aktie des Großküchenherstellers auf "Outperform" erhöht hatte. Gleiches machte das Analysehaus mit Heidelberg Materials, hier ging es um 1,8 Prozent nordwärts. Salzgitter schossen nach einer Hochstufung auf "Buy" durch die UBS sogar um 13,4 Prozent nach oben, im Sog ging es für die Titel von Thyssenkrupp um 6,7 Prozent nach oben.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.087  +1,1    2,5 
DAX-Future   25.247  +0,5    1,1 
XDAX      25.110  +0,7    2,2 
MDAX      29.990  +1,6    -2,0 
TecDAX      3.978  +0,3    9,9 
SDAX      18.098  +1,5    5,5 
zuletzt        +/- Ticks 
Bund-Future   120,90 +23,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf/cbr

(END) Dow Jones Newswires

October 09, 2026 11:56 ET (15:56 GMT)

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Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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