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Ein Forschungspapier von Google Quantum AI hat die geschätzte Zahl der für einen Angriff auf Bitcoins Verschlüsselung nötigen Qubits drastisch gesenkt. Die Fehlerkorrektur, an der auch Quantum X Labs arbeitet, gilt als der entscheidende Engpass auf dem Weg dorthin.
Bitcoin ist im September 2026 eines der meistdiskutierten Anlagethemen - nicht zuletzt wegen einer wissenschaftlichen Debatte, die im Frühjahr an Fahrt aufgenommen hat: Wie verwundbar ist die Verschlüsselung digitaler Vermögenswerte gegenüber künftigen Quantencomputern? Ein am 31. März 2026 veröffentlichtes Forschungspapier von Google Quantum AI, einer Forschungseinheit der Alphabet Inc. (WKN: A14Y6F | ISIN: US02079K3059), an dem laut Angaben der Autoren auch der Ethereum-Forscher Justin Drake und der Stanford-Kryptograf Dan Boneh mitwirkten, hat die Diskussion neu befeuert.
Google senkt die Qubit-Schätzung um den Faktor 20
Nach Angaben der Google-Forscher könnte die elliptische Kurvenkryptografie, die Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen zur Absicherung von Transaktionen nutzen, mit weniger als 500.000 physischen Qubits und einer Rechenzeit von wenigen Minuten gebrochen werden. Die zuvor gängige Schätzung aus dem Jahr 2023 ging noch von rund 9 Millionen Qubits aus - ein Rückgang um etwa das Zwanzigfache. Andere Forschergruppen, etwa von Caltech, UC Berkeley und dem Unternehmen Oratomic, kamen am selben Tag mit einem alternativen Hardware-Ansatz auf Basis neutraler Atome zu einem vergleichbaren Ergebnis mit sogar nur rund 10.000 bis 26.000 Qubits, allerdings bei einer deutlich längeren Rechenzeit von rund zehn Tagen.
Zur Einordnung: Nach Marktbeobachtungen verfügen die leistungsfähigsten heute öffentlich bekannten Quantenprozessoren über deutlich weniger als 3.000 physische Qubits - IBMs Heron-Prozessor der International Business Machines Corporation (WKN: 851399 | ISIN: US4592001014) kommt auf 156 Qubits, Googles Sycamore-Chip auf 53. Die genannten Schwellenwerte liegen damit weiterhin um Größenordnungen über dem aktuellen Stand der Technik. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern dürfte ein Rechner mit 500.000 fehlertoleranten physischen Qubits kaum vor den frühen 2030er-Jahren erreicht werden; IBM selbst nennt für sein Starling-Projekt das Jahr 2029 als Ziel für einen fehlertoleranten Rechner mit 200 logischen Qubits.
Der Engpass heißt Fehlerkorrektur
Der Grund für die große Lücke zwischen heutiger Hardware und einem "kryptografisch relevanten" Quantencomputer liegt nach überwiegender Einschätzung der Fachwelt nicht primär in der Zahl physischer Qubits, sondern in deren Fehleranfälligkeit: Um ein stabiles, rechenfähiges "logisches" Qubit zu erzeugen, müssen nach aktuellem Stand der Technik hunderte bis tausende physische Qubits redundant zusammengeschaltet und laufend fehlerkorrigiert werden. Diese Quantenfehlerkorrektur gilt branchenweit als der zentrale technische Engpass auf dem Weg zu nutzbaren, fehlertoleranten Quantencomputern.
Genau an diesem Punkt setzt Quantum X Labs Inc. (WKN: A40KCG | ISIN: US9267113002) mit seiner KI-gestützten Fehlerkorrekturarchitektur an. Das Unternehmen meldete im August 2026 nach eigenen Angaben verbesserte Ergebnisse seines Decoders im Vergleich zu etablierten Referenzverfahren, getestet anhand eines von Google veröffentlichten Datensatzes aus einem realen Hardware-Experiment. Im September 2026 verstärkte Quantum X Labs zudem sein wissenschaftliches Beratungsgremium um den früheren Mossad-Chef Yossi Cohen, der das Unternehmen nach eigenen Angaben strategisch unter anderem im Bereich Quantenkryptografie unterstützen soll.
Einordnung
Die Debatte um die Quantenbedrohung für Bitcoin und andere Kryptowährungen zeigt vor allem eines: Fortschritte bei der Fehlerkorrektur - dem Bereich, in dem Quantum X Labs tätig ist - bestimmen maßgeblich mit, wie schnell theoretische Risikoszenarien praktisch relevant werden könnten.
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Quellen:
https://thequantuminsider.com/2026/03/31/q-day-just-got-closer-three-papers-in-three-months-are-rewriting-the-quantum-threat-timeline/
https://postquantum.com/quantum-threat-crypto/resource-estimates-blockchain-cryptography/
https://altfins.com/knowledge-base/can-quantum-computers-break-bitcoin/
https://qubitchain.io/blog/how-many-qubits-to-break-bitcoin-ecdsa-2026
https://www.nasdaq.com/press-release/quantum-x-labs-announces-additional-advancement-quantum-error-correction-using-nvidia
https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/0000797542/000149315226042665/ex99-1.htm
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Quantum X Labs Inc
Land: Israelisch / ISIN: US9267113002
https://quantumxlabs.xyz
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