DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
AMPRION - Bis 2030 will Amprion 42 Mrd. Euro in den Netzausbau stecken. Dabei sollen 60 Prozent mit Fremdkapital und 25% mit Eigenkapital finanziert werden, wie Peter Rüth, Finanzchef des Übertragungsnetzbetreibers, im Interview der Börsen-Zeitung erläutert . Dass der hohe Eigenkapitalbedarf schon einige Gesellschafter zum Verkauf der Amprion-Beteiligung bewegt hat, ist aus Sicht von Rüth nachvollziehbar: "Wir sind gesetzlich verpflichtet, unsere Projekte umzusetzen. Daraus ergibt sich dann auch eine Verpflichtung für die Eigentümer." Aufgrund des wachsenden Eigenmittelbedarfs sei Amprion aber "für manchen Investor zum Klumpenrisiko geworden." (Börsen-Zeitung)
BASF - Bei einer potenziellen Übernahme von Evonik würde der Chemieriese BASF die Standort- und Beschäftigungsgarantien des Spezialchemiekonzerns nicht antasten. BASF sei bereit, in einer Vereinbarung mit Evonik entsprechende Zusagen zu machen, sagten am Montag zwei Personen aus dem Umfeld des Konzerns. Trotz des geplanten Stellenabbaus hat Evonik betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland bis 2032 ausgeschlossen. Der Abbau muss also auf freiwilliger Basis mit Abfindungen erfolgen. "Daran fühlt sich BASF gebunden. Man würde daran nicht rütteln", sagte einer der Insider. Mit solchen Zusagen könnte BASF versuchen, die Arbeitnehmervertreter von Evonik und die Politik in Nordrhein-Westfalen zu beschwichtigen, die einem Verkauf des Unternehmens skeptisch gegenüberstehen. (Börsen-Zeitung)
Vonovia - Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia deutet angesichts der Vergesellschaftungspläne der Linken in Berlin erste Konsequenzen für seine Investitionen an. "Für neue Projekte benötigen wir, wie alle Unternehmen, die in Berlin bauen möchten, dringend Klarheit", sagte Vonovia-Chef Luka Mucic dem Handelsblatt. Bei künftigen Projekten sei Berlin, das derzeit einen hohen Anteil der Vonovia-Bauvorhaben ausmache, in der Pipeline schwächer vertreten. Aber es sei kein Baustopp in der Stadt geplant. (Handelsblatt)
NVIDIA - Chinesische Technologieunternehmen haben in diesem Jahr mehr als 1 Million Gaming- und Workstation-Chips von Nvidia gekauft und greifen damit auf Produkte zurück, die nie für den Betrieb fortschrittlicher KI-Systeme konzipiert wurden, da das Land Schwierigkeiten hat, die steigende Nachfrage nach Rechenleistung zu befriedigen. Der Kaufrausch inmitten einer inländischen Chip-Knappheit, der der FT von mehreren Brancheninsidern enthüllt wurde, zeigt die bedeutende Rolle, die der US-Chiphersteller in China spielt. (Financial Times)
GALERIA - Galeria ist dabei, einen Investorenprozess aufzugleisen. Nach Informationen der Börsen-Zeitung ist der Warenhauskonzern mit M&A-Beratungen in Kontakt getreten, um eine Käufersuche in Gang zu setzen. Eine Entscheidung, wer den Prozess federführend begleiten soll, soll zeitnah erfolgen, berichten mit der Sache vertraute Personen. Geplant ist demnach, dass das Mandat möglichst noch im Laufe dieser Woche vergeben wird. Bei Galeria laufen damit die Vorbereitungen für den zweiten Eigentümerwechsel binnen weniger Jahre an. Der Warenhauskonzern hat Anfang Oktober zum vierten Mal seit dem Jahr 2020 Insolvenz angemeldet. (Börsen-Zeitung)
META - Laut Konzernchef Mark Zuckerberg hat Meta in Sachen KI zu seinen Konkurrenten aufgeschlossen. Er sagte weiteren enormen Investitionen zu und spielte im Gespräch mit der Financial Times zugleich Warnungen vor den Risiken einer außer Kontrolle geratenden KI-Technologie herunter. Mit Blick auf Metas KI-Modell Muse Wonder sagte Zuckerberg, das neue System werde "viel anspruchsvollere Verhaltensweisen ermöglichen, die an der Spitze dessen stehen, was im KI-Bereich gemacht wird". Laut Meta soll Muse Wonder bei einigen Aufgaben besser abschneiden als vergleichbare Modelle von Anthropic und OpenAI. (Financial Times)
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October 13, 2026 00:27 ET (04:27 GMT)
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