Frankfurt/Main - Der Dax ist am Dienstag mit leichten Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.320 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Adidas und Vonovia, am Ende Infineon, Siemens Energy und Hochtief.
"Die Technologiebranche gerät zunehmend unter Druck. Berichte über die Entwicklung leistungsfähiger KI-Chips durch ein chinesisches Unternehmen lösen massive Gewinnmitnahmen bei Halbleiteraktien in Südkorea und anderen asiatischen Märkten aus", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die technologische Konkurrenz aus dem Reich der Mitte nähre die Sorge, wie lange sich die hohen Bewertungen und Gewinnmargen der etablierten Chipkonzerne noch rechtfertigen ließen.
Auch die beginnende Berichtssaison lieferte erste Enttäuschungen. "Der französische Luxuskonzern LVMH konnte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen nicht erfüllen", so Lipkow. "Vor allem die anhaltende Konsumschwäche in China belastet das Geschäft und dürfte heute auch andere europäische Luxus- und Konsumwerte unter Druck setzen." Am Nachmittag folgen mit JPMorgan, Citigroup und Goldman Sachs die ersten großen US-Banken.
Für die Aktienmärkte werde die Luft dünner, fügte der Analyst hinzu. "Während die KI-Euphorie durch neue Konkurrenz unter Druck gerät, müssen die Unternehmen in der Berichtssaison ihre hohen Bewertungen rechtfertigen. Gleichzeitig droht von den Energiepreisen neuer Inflationsdruck." Ausgerechnet jetzt, wo die Börsen dringend positive Unternehmensnachrichten benötigten, wachse die Zahl der Belastungsfaktoren.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1181 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8944 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 105,30 US-Dollar; das waren 137 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
"Die Technologiebranche gerät zunehmend unter Druck. Berichte über die Entwicklung leistungsfähiger KI-Chips durch ein chinesisches Unternehmen lösen massive Gewinnmitnahmen bei Halbleiteraktien in Südkorea und anderen asiatischen Märkten aus", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die technologische Konkurrenz aus dem Reich der Mitte nähre die Sorge, wie lange sich die hohen Bewertungen und Gewinnmargen der etablierten Chipkonzerne noch rechtfertigen ließen.
Auch die beginnende Berichtssaison lieferte erste Enttäuschungen. "Der französische Luxuskonzern LVMH konnte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen nicht erfüllen", so Lipkow. "Vor allem die anhaltende Konsumschwäche in China belastet das Geschäft und dürfte heute auch andere europäische Luxus- und Konsumwerte unter Druck setzen." Am Nachmittag folgen mit JPMorgan, Citigroup und Goldman Sachs die ersten großen US-Banken.
Für die Aktienmärkte werde die Luft dünner, fügte der Analyst hinzu. "Während die KI-Euphorie durch neue Konkurrenz unter Druck gerät, müssen die Unternehmen in der Berichtssaison ihre hohen Bewertungen rechtfertigen. Gleichzeitig droht von den Energiepreisen neuer Inflationsdruck." Ausgerechnet jetzt, wo die Börsen dringend positive Unternehmensnachrichten benötigten, wachse die Zahl der Belastungsfaktoren.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1181 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8944 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 105,30 US-Dollar; das waren 137 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
