Frankfurt a.M./Bonn (ots) -
Die IG-Metall Vorsitzende Christiane Benner kritisiert die geplante Eröffnung eines Audi-Werkes in Georgia in den USA, die Audi-Chef Gernot Döllner am Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Donald Trump angekündigt hat. Die Beschäftigten im VW-Konzern, zu dem auch Audi gehört, bangten in Deutschland in vier Werken um ihren Job. Die IG Metall arbeite an Perspektiven für diese Werke. Durch den Auftritt von Trump und Döllner seien die Menschen nun zusätzlich verärgert und verunsichert. "Wir fordern ja den Konzern auf, auch neue Märkte zu erschließen. Und dazu gehört selbstverständlich auch Nordamerika. Aber gleichzeitig brauchen wir eine sichere Perspektive für die Beschäftigten in den hiesigen Werken. Und wir erwarten, dass der Vorstand beides erfüllt, nämlich zu sehen, wie kann der Konzern erfolgreicher werden, indem er auf neue Märkte geht, aber auch Sicherheit für die Kolleginnen und Kollegen hier in den hiesigen Werken zu schaffen. Das muss ja nicht notwendigerweise ein Widerspruch sein", sagte Benner im Gespräch mit dem TV-Sender phoenix.
Als Konsequenz fordere die Gewerkschaft nun umso härter, "dass die Beschäftigten die Sicherheit bekommen und nicht die Leidtragenden davon werden, dass eventuell der Konzern dadurch einen weiteren Imageschaden davon trägt." Außerdem machte Benner deutlich: "Ich erwarte dort einfach ein ganz, ganz klares Bekenntnis zu den Beschäftigten und zu den Standorten hier."
Das ganze Gespräch sehen Sie in Kürze auf www.phoenix.de.
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Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
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Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6378256
Die IG-Metall Vorsitzende Christiane Benner kritisiert die geplante Eröffnung eines Audi-Werkes in Georgia in den USA, die Audi-Chef Gernot Döllner am Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Donald Trump angekündigt hat. Die Beschäftigten im VW-Konzern, zu dem auch Audi gehört, bangten in Deutschland in vier Werken um ihren Job. Die IG Metall arbeite an Perspektiven für diese Werke. Durch den Auftritt von Trump und Döllner seien die Menschen nun zusätzlich verärgert und verunsichert. "Wir fordern ja den Konzern auf, auch neue Märkte zu erschließen. Und dazu gehört selbstverständlich auch Nordamerika. Aber gleichzeitig brauchen wir eine sichere Perspektive für die Beschäftigten in den hiesigen Werken. Und wir erwarten, dass der Vorstand beides erfüllt, nämlich zu sehen, wie kann der Konzern erfolgreicher werden, indem er auf neue Märkte geht, aber auch Sicherheit für die Kolleginnen und Kollegen hier in den hiesigen Werken zu schaffen. Das muss ja nicht notwendigerweise ein Widerspruch sein", sagte Benner im Gespräch mit dem TV-Sender phoenix.
Als Konsequenz fordere die Gewerkschaft nun umso härter, "dass die Beschäftigten die Sicherheit bekommen und nicht die Leidtragenden davon werden, dass eventuell der Konzern dadurch einen weiteren Imageschaden davon trägt." Außerdem machte Benner deutlich: "Ich erwarte dort einfach ein ganz, ganz klares Bekenntnis zu den Beschäftigten und zu den Standorten hier."
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