DJ Aktien Schweiz etwas fester - Roche-Aktie gesucht
DOW JONES--Etwas fester hat der schweizerische Aktienmarkt den ersten Handelstag der Woche beendet. Für Erleichterung sorgte die Bestätigung der Bonitätseinstufung Frankreichs mit "Aa3" durch die Ratingagentur Moody's - trotz des stetigen Anstiegs der Verschuldung und der politischen Zersplitterung, welche die Eindämmung der Kreditaufnahme erschwert. Moody's begründete dies mit der diversifizierten Wirtschaft des Landes und den starken öffentlichen Institutionen.
Teilnehmer sprachen von einem zurückhaltenden Handel. Im Fokus stehen unter anderem die Zinsentscheidungen der US-Notenbank, der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan im Wochenverlauf. Bei der US-Notenbank wird zur Wochenmitte unmittelbar vor den Zwischenwahlen in den USA mit keiner Zinserhöhung gerechnet. Daher stehen vor allem die Aussagen von US-Notenbankpräsident Kevin Warsh zum weiteren Zinspfad im Blickpunkt. Dem FedWatch-Tool der CME zufolge erwarten Marktteilnehmer weitgehend, dass die US-Notenbank die Zinssätze in dieser Woche unverändert lässt, sehen jedoch eine Wahrscheinlichkeit von fast 80 Prozent für eine Zinserhöhung im Dezember.
Zudem stehen im Wochenverlauf eine ganze Reihe von Unternehmenszahlen auf der Agenda. So legt Novartis am Dienstag die Zahlen für die ersten 9 Monate vor, am Mittwoch folgt die UBS mit den Ergebnissen für das dritte Quartal. Die Novartis-Aktien fielen im Vorfeld um 0,4 Prozent. Daneben werden unter anderem Sandoz und Logitech in dieser Woche einen Blick in die Bücher gewähren.
Der SMI verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 14.539 Punkte.
Für die Titel von Roche ging es um 1,4 Prozent nach oben. Roche will eine von dem Schweizer Pharmakonzern entwickelte Pille zu einer Standardbehandlung für eine fortgeschrittene Form von Lungenkrebs machen. Es ist der erste Vorstoß des Pharma-Konzerns in ein aufstrebendes Feld innerhalb des Onkologie-Marktes. In Studienergebnissen, die am Sonntag auf dem Jahreskongress der European Society for Medical Oncology vorgestellt wurden, erklärte Roche, dass sein Medikament das Sterberisiko im Vergleich zu verfügbaren Behandlungen von Amgen und Bristol Myers Squibb um 44 Prozent gesenkt habe.
Die Aktien von Zurich Insurance legten um 0,1 Prozent zu. Die Deutsche Bank und ihre Vermögensverwaltungstochter DWS arbeiten weiterhin mit dem Schweizer Versicherer zusammen. Wie die Bank mitteilte, wurde die Partnerschaft mit Zurich bis 2042 verlängert. Die Kooperation umfasst weiterhin ein Angebot an Lebens-, Risiko- und Sachversicherungen von Zurich sowie Fondsanlageangebote der DWS.
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October 26, 2026 12:48 ET (16:48 GMT)
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