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Was passiert, wenn die Satellitenverbindung abbricht? Kann Australiens Nodestream in der Ukraine helfen?

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In einem Bunker nahe der Front im Donbas wird eine technische Abhängigkeit unmittelbar spürbar: Die Internetgeschwindigkeit sinkt, die Verbindung zum Hauptquartier verschlechtert sich. So schilderte ein ukrainischer Artillerist der Nachrichtenagentur Reuters am 16. Oktober die Folgen eingeschränkter Satellitenkommunikation. Wenn Informationen über Ziele und Bedrohungen verspätet eintreffen, wird eine schwache Datenverbindung zum Sicherheitsrisiko.

Die Ukraine meldete am 24. Oktober zwar die Wiederherstellung der benötigten Geschwindigkeiten. Doch die grundsätzliche Frage bleibt: Wie lässt sich wichtige Kommunikation aufrechterhalten, wenn leistungsfähige Verbindungen plötzlich nur eingeschränkt verfügbar sind? Für Anleger führt sie zu einem weniger sichtbaren Teil moderner Verteidigungstechnik: der zuverlässigen Übertragung von Daten.

Wenn die Verbindung zum Engpass wird

Im Mittelpunkt der jüngsten Einschränkungen stand Starshield, das militärisch ausgerichtete, auf Starlink-Technologie basierende Satellitensystem. Nach ukrainischen Angaben wurden Verbindungen bei Geschwindigkeiten oberhalb von rund 160 Kilometern pro Stunde unterbrochen. Das beeinträchtigte unter anderem schnelle Drohnen und deren Einsatzmöglichkeiten.

Der Reuters-Bericht vom 16. Oktober beschrieb zudem langsamere Internetverbindungen und erschwerte Kommunikation mit der Führung. Die Folgen reichten damit über einzelne Fluggeräte hinaus.

Dabei müssen unterschiedliche Probleme auseinandergehalten werden. Eine vom Betreiber abgeschaltete Verbindung lässt sich durch effizientere Software nicht wiederherstellen. Besteht jedoch weiterhin ein nutzbarer, aber langsamer oder instabiler Übertragungsweg, kann ein geringerer Bandbreitenbedarf praktisch relevant werden.

Eutelsat baut die europäische Infrastruktur aus

Auf der Infrastrukturseite arbeitet Eutelsat (ISIN: FR0010221234) an der Erneuerung seines OneWeb-Netzes. Die Satellitenkonstellation in niedriger Erdumlaufbahn bietet eine europäische Grundlage für Kommunikationsdienste, die Unternehmen, Behörden und Regierungen benötigen.

Am 2. Oktober meldete Eutelsat die Fertigstellung der ersten 32 neuen OneWeb-Satelliten. Sie gehören zu einem geplanten Programm mit 669 neuen Satelliten. Die ersten Einheiten wurden für den Transport und die anschließende Startvorbereitung bereitgemacht.

Mit dem Programm will Eutelsat ausgediente Satelliten schrittweise ersetzen, die Kontinuität seiner Dienste sichern und die Fähigkeiten des Netzes verbessern. Das verdeutlicht die industrielle Dimension verlässlicher Kommunikation: Sie erfordert langfristige Investitionen in Infrastruktur und deren laufende Erneuerung.

Für Investoren sind daneben Technologien interessant, die mit der am Einsatzort tatsächlich verfügbaren Kapazität auskommen. Denn selbst ein leistungsfähiges Netz garantiert unter schwierigen Bedingungen keine durchgehend hohe Übertragungsrate.

Nodestream setzt beim Datenbedarf an

Hier setzt Nodestream (ISIN: AU0000481509) an. Das australische Unternehmen, ehemals Harvest Technology Group, entwickelt eine Plattform für die Übertragung von Video, Sprache, Telemetrie und Daten über verfügbare Netzverbindungen.

Nach Unternehmensangaben arbeitet die Technologie bei Bandbreiten ab 8 kbit/s und unterstützt auch beeinträchtigte Satelliten- und Mobilfunkverbindungen. Welche Bildqualität, Verzögerung und Datenmenge dabei erreichbar sind, hängt von der jeweiligen Anwendung und den Verbindungsbedingungen ab.

Der wirtschaftlich interessante Ansatz: Wenn Übertragungskapazität knapp wird, sollen wichtige Informationen möglichst wenig davon beanspruchen. Für ferngesteuerte Systeme, maritime Anwendungen oder die Zusammenarbeit verteilter Teams könnte dies den Nutzen vorhandener Verbindungen erhöhen.

Nodestream baut dabei kein eigenes Satellitennetz. Seine Plattform benötigt einen verfügbaren Übertragungsweg und kann weder eine vollständige Abschaltung noch Nutzungsbeschränkungen eines Netzbetreibers aufheben.

Eine konkrete Verbindung zur Ukraine

Am 23. Juli unterzeichnete das Unternehmen eine nicht bindende Absichtserklärung mit der ukrainischen Forschungs- und Technologieorganisation Technopark Flight City 4.0.

Die Parteien wollen mögliche Anpassungen und Integrationen der Nodestream-Plattform in unbemannte Luftfahrzeuge, Bodenroboter und Minenräumsysteme untersuchen. Vorgesehen sind mögliche Tests unter elektronischen Gegenmaßnahmen, hohen Datenpaketverlusten sowie instabilen Satelliten- und Mobilfunkverbindungen.

Damit besteht ein konkreter Ansatzpunkt für die Prüfung unter anspruchsvollen Bedingungen. Die Vereinbarung ist jedoch noch kein Kundenauftrag. Weitere Arbeiten setzen einen separaten bindenden Vertrag und erforderliche australische Exportgenehmigungen voraus.

Bereits bestehendes Geschäft meldete Nodestream im Juni-Quartalsbericht: Abonnementverlängerungen eines NATO-Kunden sowie eines weiteren Verteidigungskunden über einen Partner. Im August engagierte das Unternehmen außerdem Waypoint Strategic Partners zur operativen Unterstützung seines US-Markteintritts. Dieses Beratungsmandat ist ebenfalls kein Umsatzauftrag.

Fazit

Die Einschränkungen der Satellitenkommunikation haben gezeigt, wie stark moderne Einsätze von funktionierenden Datenverbindungen abhängen. Die später gemeldete Wiederherstellung beseitigt diese strukturelle Abhängigkeit nicht. Zusätzliche Infrastruktur und ein effizienterer Umgang mit verfügbarer Bandbreite adressieren unterschiedliche Teile derselben Herausforderung.

Nodestream besitzt hier einen nachvollziehbaren technologischen Ansatz und mit dem ukrainischen MOU einen möglichen Weg zur weiteren Validierung. Die gemeldeten Verlängerungen bestehender Verteidigungsabonnements liefern zusätzlich einen kommerziellen Anknüpfungspunkt. Ein bestätigter ukrainischer Einsatz oder daraus gesicherte Erlöse sind durch die vorliegenden Unterlagen bislang nicht belegt.

Für Anleger bleibt die Umsetzung entscheidend. Im Juniquartal standen 426.000 australische Dollar Umsatz einem operativen Mittelabfluss von rund 1,52 Millionen Dollar gegenüber. Eine im Juli abgeschlossene Kapitalaufnahme über 6,5 Millionen Dollar vor Kosten unterstützte die Finanzierung.

Die wichtigsten weiteren Meilensteine sind belastbare Testergebnisse, bindende Vereinbarungen und zusätzliche wiederkehrende Umsätze. Nodestreams Chance liegt darin, auch aus knapper Übertragungskapazität eine praktisch nutzbare Verbindung zu machen.


Quellen:

https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/starlink-disruptions-are-being-felt-front-lines-ukraine-2026-10-16/
https://www.investing.com/news/world-news/ukraine-says-starlink-and-starshield-operating-at-400-kph-after-week-of-throttling-4970757
https://www.mynewsdesk.com/eutelsat/pressreleases/eutelsats-oneweb-renewal-moves-toward-launch-as-first-new-satellites-ship-3470442
https://www.nodestream.tech/

---

Lassen Sie sich in den Verteiler für Nodestream oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler Nodestream" oder "Nebenwerte".e-reuter@dr-reuter.eu

Nodestream

ISIN: AU0000481509

https://www.nodestream.tech

Disclaimer/Risikohinweis

Interessenkonflikte: Mit Nodestream existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Nodestream. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Nodestream können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Nodestream einsehen: https://www.nodestream.tech/

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Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

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Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

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+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

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