30.10.2026 -
Midterms: Mit Donald wie mit Ronald?
Kommt es häufig oder nur manchmal anders als man denkt? In den USA finden am kommenden Dienstag die Zwischenwahlen zum Kongress statt, tintesparender schlicht als "Midterms" bezeichnet. Eine Diskussion der Prognosen, Inhalte und Streitpunkte würde den Rahmen einer CONCLUSIO sprengen. Ich schaue lieber auf die Finanzmärkte: Welche typischen Kursmuster lassen sich rund um die Midterms erkennen? Welche Rolle spielen die Partei des Präsidenten und die Zusammensetzung des Kongresses? Fazit vorneweg: Wenn Donald Trump ein "normaler" republikanischer Präsident wäre, dann müssten sich die Anleger - statistisch gesehen - eigentlich keine großen Sorgen machen. Aber dann kommt das "Aber".
Zur Wahl stehen am Dienstag 35 Sitze des 100-köpfigen Senats und das gesamte Repräsentantenhaus. Derzeit dominieren in beiden Kammern die Republikaner. Den Prognosen zufolge wird das Repräsentantenhaus an die Demokraten gehen, die Mehrheit im Senat ist stark umkämpft. Seit 1946 zeigt der Aktienmarkt unabhängig von der Zusammensetzung des Kongresses nach den Midterms eine positive Performance.
