DJ Fresenius verdient im 3. Quartal mehr als erwartet
Von Britta Becks
DOW JONES--Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im dritten Quartal 2026 einmal mehr von der Entwicklung seinen Wachstumsvektoren, die ihren Anteil am Umsatz und Ergebnis ausbauen konnten, profitiert, und hat die Ergebniserwartungen der Analysten übertroffen.
Im abgelaufenen Quartal wuchs Fresenius organisch um 5 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Dazu trugen sowohl Kabi als auch Helios bei. Analysten hatten im Mittel 5,8 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert.
Das EBIT vor Sondereinflüssen legte währungsbereinigt um 10 Prozent auf 638 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 11,0 von 10,5 Prozent vor einem Jahr. Hier hatte die Konsensschätzung auf 619 Millionen Euro EBIT bzw eine Marge von 10,7 Prozent gelautet.
Das Konzernergebnis stieg überproportional zum Umsatz währungsbereinigt um 14 Prozent auf 403 Millionen Euro. Die neue Steuerungskennzahl, das Kern-Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, legte währungsbereinigt auf 0,72 (Vorjahr 0,62) Euro zu.
Seine Jahresprognose hatte der DAX-Konzern am Montag im Zuge der Bekanntgabe seiner Biosimilars-Entwicklungsvereinbarung mit Wuxi Biologics bekräftigt. Wie er nun mitteilte, erwartet er beim Kern-Ergebnis je Aktie ein währungsbereinigtes Wachstum in der oberen Hälfte der unveränderten Spanne von 10 bis 15 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge sieht Fresenius in diesem Jahr nun über (zuvor bei rund) 11,5 Prozent landen.
Zudem plant der Bad Homburger Konzern weiterhin mit 4 bis 7 Prozent organischem Umsatzwachstum.
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November 04, 2026 00:45 ET (05:45 GMT)
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