Die FinTech-Industrie hat eine mehrjährige Konsolidierungsphase mit weltweit kontinuierlich abnehmenden Finanzierungsrunden hinter sich, was die Unternehmen aus dem Sektor unter Druck gesetzt hat. Das hat auch die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft, kurz DEWB, zu spüren bekommen, die in die Branche investiert und deren Kurs sich über inzwischen längere Zeit rückläufig entwickelt hat.
Ein erster dynamischer Erholungsversuch im Sommer 2025 hatte zwar Hoffnung auf eine nachhaltige Trendwende geweckt, erwies sich letztlich aber als nicht tragfähig. Inzwischen notiert die Aktie wieder in der Nähe der früheren Tiefs, ohne diese klar zu unterschreiten. Die zuletzt zu beobachtende Seitwärtsbewegung unter erhöhten Schwankungen deutet immerhin darauf hin, dass der zuvor dominierende kurzfristige Abwärtstrend an Dynamik verloren hat.
Das nährt die Hoffnungen auf eine Bodenbildung, doch für eine echte Trendwende dürfte es frischen positiven Newsflow brauchen. Ein möglicher Impuls könnte vom anstehenden Geschäftsbericht ausgehen, dessen Veröffentlichung für den 25. Juni angekündigt ist. Besonders wichtig werden dabei neue Einblicke in die Entwicklung der Kernbeteiligungen sein.
Im Fokus stehen vor allem der börsennotierte Asset Manager LAIQON sowie Stableton, die sich auf alternative Investments spezialisiert haben. Sollten beide Beteiligungen operative Fortschritte bestätigen, könnte dies auch die Investmentstory von DEWB wieder stärker in den Vordergrund rücken und der Aktie neue Impulse verleihen.
(aktien-globlal.de, erstellt 19.06.26, 15:47 Uhr, veröffentlicht 19.06.26, 15:51 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/)
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_dewb/dewb_bodenbildung__mit_chance_auf_mehr-24216/


