Swiss Life Holding AG
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Zürich, 25. Juni 2026 Die neuste Swiss Life-Studie zeigt: Zwar wünscht sich fast die Hälfte der kinderlosen 18- bis 45-Jährigen hierzulande ein Kind, doch die Geburtenrate sinkt unaufhaltsam. Die befragten Eltern sind nicht unzufriedener als Kinderlose, obwohl sie sich häufiger überlastet fühlen und deutlich mehr unbezahlte Arbeit leisten.
Die Geburtenraten sinken weltweit: 2023 wurden pro Frau noch halb so viele Kinder geboren wie 1950. In Europa erreichte im selben Jahr kein einziges Land eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau, die für den Ersatz der Elterngeneration nötig wäre. Dies gilt auch für die Schweiz: Mit 1,28 Kindern pro Frau erreichte die Geburtenrate 2025 einen historischen Tiefstand. «Sinkende Geburtenraten in diesem Ausmass führen in absehbarer Zeit zu weniger Arbeitskräften, die in den Arbeitsmarkt eintreten. Dies kann das Wirtschaftswachstum negativ beeinflussen und stellt unser Altersvorsorgesystem vor grosse Herausforderungen», sagt Nadia Myohl, Leiterin Research Vorsorge bei Swiss Life Schweiz. Eine Erholung ist nicht in Sicht: Gemäss dem Bevölkerungsszenario des Bundesamts für Statistik, das am ehesten der aktuell gemessenen Geburtenrate entspricht, wird es in der Schweiz ab 2031 mehr Todesfälle als Geburten geben. Bis 2075 kommen auf jede Person im Rentenalter nur noch zwei Personen im Erwerbsalter - heute sind es drei.
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