Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 12.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Mehr als 20.000 Meter gebohrt - kurz vor dem Abschluss der Radar-Bohrungen!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: 865985 | ISIN: US0378331005 | Ticker-Symbol: APC
Tradegate
12.08.26 | 21:59
262,20 Euro
-0,72 % -1,90
1-Jahres-Chart
APPLE INC Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
APPLE INC 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
261,95262,5022:08
262,05262,4522:01
Dow Jones News
1.113 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Apple-Preiserhöhungen dämpfen Micron-Euphorie

DJ MÄRKTE USA/Apple-Preiserhöhungen dämpfen Micron-Euphorie

DOW JONES--Uneinheitlich haben die US-Börsen den Handel am Donnerstag beendet. Etwas Rückenwind kam von Micron Technology und beruhigenden Inflationsdaten. Einen Dämpfer erhielt die Stimmung jedoch von Apple, die die Preise einiger Produkte erhöht. Der Dow-Jones-Index gewann 0,1 Prozent auf 51.920 Punkte und markierte im Verlauf ein Rekordhoch. Der S&P-500 schloss kaum verändert. Der Nasdaq-Composite gab um 0,5 Prozent nach, belastet von Kursverlusten bei Software-Aktien. Für den Nasdaq-100 ging es dagegen um 0,8 Prozent aufwärts, vor allem dank des kräftigen Anstiegs der Micron-Aktie. An der Nyse wurden 1.504 (Mittwoch: 1.500) Kursgewinner gesehen, denen 1.263 (1.270) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 62 (80) Titel.

Der Speicherchiphersteller Micron Technology hauchte der KI-getriebenen Rally am Aktienmarkt neues Leben ein. Das Unternehmen hatte die Markterwartungen bei praktisch allen wichtigen Finanzkennziffern klar übertroffen und den Ausblick mit einer beeindruckenden Prognose angehoben - die Aktien haussierten um rund 16 Prozent.

Marktakteure werteten den Zahlenausweis als Vertrauensbeweis für das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz. Die Geschäftszahlen "haben die Hoffnungen auf KI-getriebenes Wachstum neu entfacht und dazu beigetragen, die Angst vor einer möglichen Blase zu zerstreuen", urteilte Marktstratege Henry Allen von der Deutschen Bank. Im Schlepptau von Micron kletterten im Sektor Sandisk um 22 Prozent, Western Digital um 4,9 Prozent und Qualcomm um 3,8 Prozent. Qualcomm hatte auf seiner Investorenveranstaltung eine neue Partnerschaft mit Meta Platforms zur Entwicklung von Prozessoren für den Social-Media-Konzern angekündigt und das Umsatzziel 2029 für das Non-Handset-Geschäft (Umsätze abseits von Smartphone-Chips) auf 40 von 22 Milliarden Dollar erhöht.

Die Ölpreise legten am Donnerstag etwas zu in Reaktion auf Berichte, wonach der Iran ein Frachtschiff in der Straße von Hormus angegriffen hat. Die Nachricht weckte Zweifel an einer reibungslosen Wiederöffnung der Meerenge. US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um etwa 2,5 Prozent auf 72 Dollar je Barrel, nachdem es zeitweise weniger als 70 Dollar gekostet hatte und damit etwa so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs.

Mit Erleichterung wurden derweil Inflationsdaten aufgenommen. Der im Zusammenhang mit den Daten zu den Persönlichen Einkommen und Ausgaben veröffentlichte PCE-Index bewegte sich im Mai im Rahmen der Konsensschätzung von Volkswirten. Der Index ist das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Daneben ist die Beschäftigungslage in den USA noch immer gut: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der vergangenen Woche von einem ohnehin recht niedrigen Niveau noch etwas stärker als angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt der USA wuchs in dritter Lesung im ersten Quartal stärker als erwartet und als zunächst gemeldet. Dagegen fiel der Auftragseingang bei langlebigen Gütern im Mai etwas deutlicher als erwartet, und der Chicago Fed National Activity Index rutschte im Mai geringfügig in negatives Terrain.

Die Inflationsdaten linderten Zinserhöhungsängste, was am Anleihemarkt die Renditen leicht nachgeben ließ. Die Zehnjahresrendite sank um 1 Basispunkt auf 4,39 Prozent. Der Dollar gab anfängliche Gewinne ab und tendierte knapp behauptet. Davon profitierte das Gold: Der Preis für die Feinunze stieg um x,x Prozent auf 4.0xx Dollar. Das Edelmetall, das keine Zinsen abwirft, wird bei fallenden Zinsen für Anleger interessanter.

Die Apple-Aktie fiel um gut 6 Prozent. Der Konzern erhöht die Preise für seine Macs und iPads wegen der stark steigenden Speicherchippreise.

Bio-Techne Corporation schossen um 20 Prozent in die Höhe. Das Life-Science-Unternehmen wird von der deutschen Merck KGaA geschluckt. ARS Pharmaceuticals teilte mit, dass keine privaten Krankenversicherer das Neffy-Nasenspray im aktuellen Versicherungszyklus in ihre Pläne aufgenommen hätten. Die Aktien stürzten um 24 Prozent ab.

MillerKnoll verbuchte im vergangenen Quartal zwar höhere Umsätze, der designierte Interims-CEO Jeff Stutz sagte jedoch, das Unternehmen sei mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Anleger waren offenbar anderer Meinung - der Kurs stieg um 12 Prozent. Passage Bio sackten um gut 26 Prozent ab, das Pharma-Unternehmen fusioniert mit Remix Therapeutics per Aktientausch.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          51.920,62  +0,1   +71,72    51.848,90 
S&P-500         7.357,49  -0,0   -0,73    7.358,22 
NASDAQ Comp      25.358,60  -0,5  -118,03    25.476,64 
NASDAQ 100       29.440,32  +0,8  +220,27    29.220,06 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,13 -0,01    4,16      4,09 
5 Jahre           4,17 -0,02    4,20      4,14 
10 Jahre          4,39 -0,01    4,42      4,36 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 19:00 Uhr 
EUR/USD          1,1372  +0,1   0,0015     1,1357     1,1360 
EUR/JPY          183,99  +0,1   0,2400     183,75    183,7300 
EUR/CHF          0,9207  -0,2  -0,0018     0,9225     0,9220 
EUR/GBP          0,8616  -0,1  -0,0008     0,8624     0,8623 
USD/JPY          161,78  +0,0   0,0100     161,77    161,7500 
GBP/USD          1,3196  +0,2   0,0031     1,3165     1,3170 
USD/CNY          6,7976  -0,2  -0,0130     6,8106     6,8106 
USD/CNH          6,801  -0,2  -0,0114     6,8124     6,8138 
AUS/USD          0,691  +0,2   0,0011     0,6899     0,6900 
Bitcoin/USD      59.549,61  -2,2 -1.351,30    60.900,91   59.831,91 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         72,07  +2,5    1,73      70,34 
Brent/ICE         75,36  +2,2    1,62      73,74 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.028,93  +0,7   28,51    4.000,42 
Silber           57,90  +0,8    0,47      57,44 
Platin         1.598,76  +1,3   20,51    1.578,25 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 25, 2026 16:12 ET (20:12 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.