Bayer hat den wichtigsten juristischen Durchbruch seit der Übernahme von Monsanto erzielt: Der Oberste Gerichtshof der USA hat im Fall Monsanto v. Durnell entschieden und damit die warnungsbasierten Ansprüche, die den Großteil der Roundup-Klagen ausmachen, direkt geschwächt. Zwar bleiben verbleibende rechtliche Risiken und Vergleichsmechanismen bestehen, doch dürfte die Entscheidung die Volatilität von Urteilen deutlich reduzieren, die Verhandlungsmacht der Kläger schwächen und die Transparenz hinsichtlich künftiger Mittelabflüsse verbessern. Damit wandelt sich der Roundup-Überhang von einem potenziell offenen Haftungsrisiko zu einem besser eingrenzbaren Risiko. Da diese Risikoreduzierung nun auf eine verbesserte operative Entwicklung im Bereich Crop Science, zunehmende Produkteinführungsdynamik im Pharmageschäft sowie positive Effekte aus der Kostenrestrukturierung trifft, sehen wir das Re-Rating-Potenzial als deutlich gestärkt an. Wir erhöhen unser Kursziel von EUR 52,00 auf EUR 65,00 und bestätigen unsere Kaufempfehlung. Dies spiegelt ein strukturell niedrigeres Rechtsstreitigkeitsrisiko wider. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/bayer-ag
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