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Die Aktie von Lahontan Gold ist aktuell einer der spannendsten Goldminentitel.
Der Small Cap aus Kanada hat sich auf Jahressicht mehr als verdreifacht und könnte demnächst zum nächsten Sprung ansetzen, denn im Geschäftsmodell der Nordamerikaner schlummert noch viel Wachstumsfantasie. Das dürfte auch eine neue Wirtschaftlichkeitsstudie belegen, die mit Spannung erwartet wird und bis Ende August erstellt werden soll. Sie könnte dem Hotstock neuen Schwung geben.
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Perfekter Einstiegszeitpunkt
Der Zeitpunkt zum Kauf der Aktie von Lahontan Gold könnte jetzt für spekulative Anleger kaum besser sein. Gold hat zwar zuletzt korrigiert, bleibt aber auf einem historisch hohen Niveau. Schon Kurse um 4.000 USD je Unze reichen aus, um viele alte Goldprojekte wieder hochinteressant zu machen. Genau hier liegt der Charme von Lahontan. Die Kanadier müssen nicht auf der grünen Wiese nach dem großen Fund suchen. Sie besitzen mit Santa Fe in Nevada eine ehemalige Produzentenmine, die zwischen 1988 und 1995 bereits rund 359.000 Unzen Gold und mehr als 700.000 Unzen Silber geliefert hat. Edelmetallfunde sind dort keine bloße Theorie, sondern belegbare Bergbaugeschichte mit bekannten Zonen, vorhandenen Daten und einer intakten Infrastruktur.
Kostengünstige Exploration
Der eigentliche Hebel liegt in der Reaktivierung der Mine. Lahontan will Santa Fe nicht als teures Untertageabenteuer entwickeln. Das Projekt eignet sich vielmehr für einen Tagebau mit kostengünstiger Haufenlaugung. Ein großer Teil der bekannten Ressource liegt in oxidiertem Material. Genau dieses Gestein lässt sich in Nevada häufig vergleichsweise einfach und günstig verarbeiten. Das ist keine Garantie für Erfolg, aber ein wichtiger Unterschied zu vielen komplizierten Goldprojekten, die zwar schöne Unzen im Boden haben, aber wirtschaftlich kaum vom Fleck kommen. Während viele Goldentwickler hohe Geldsummen für komplexe Untertageprojekte benötigen, könnte Santa Fe mit überschaubarem Kapitaleinsatz wieder in Produktion gebracht werden, hofft Gründerin und Firmenchefin Kimberly Ann.
Goldpreis wird zum Gewinnhebel
Schon bei einem Goldpreis von rund 2.700 USD je Unze kam die frühere Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) auf einen Projektwert nach Steuern von rund 200 Mio. USD. Bei 3.500 USD je Unze stieg der Wert bereits auf 368 Mio. USD. Bei einem aktuellen Goldpreis von rund 4.000 USD je Unze taxiert Managerin Ann den Projektwert dort auf rund 472 Mio. USD nach Steuern mit einer Rendite (IRR = Internal Rate of Return) von stattlichen 66,6%. Das bedeutet, dass sich das investierte Kapital bereits nach weniger als zwei Jahren amortisieren würde. Zum Vergleich: Der aktuelle Börsenwert von Lahontan liegt bei gut 110 Mio. USD oder umgerechnet rund 156 Mio. CAD. Und je höher der Goldpreis steigt, desto stärker wächst der Hebel. Mittelfristig könnte der Goldpreis wieder das Rekordhoch bei über 5.000 USD ins Visier nehmen. Die Kosten steigen indes nicht eins zu eins mit dem Goldpreis. Zusätzliche Erlöse schlagen deshalb überproportional auf die Projektwirtschaftlichkeit durch.
Genau deshalb ist die angekündigte neue Wirtschaftlichkeitsstudie so wichtig. Sie soll bis Ende August vorliegen und dürfte zum Lackmustest für die gesamte Investmentstory werden. Vorher soll noch eine aktualisierte Ressourcenschätzung kommen. Gelingt es Lahontan, die bestehende Ressource zu bestätigen, zu vergrößern oder qualitativ aufzuwerten, könnte die neue PEA ein ganz anderes Gewicht bekommen als die alte Studie. Dann würde der Markt die Firma nicht mehr nur als kleinen Explorer mit hübscher Nevada-Story betrachten, sondern als fortgeschrittenen Minenentwickler mit realistischem Weg zur Produktion.
Erfolgreiche Bohrungen
Rückenwind liefern die jüngsten Bohrergebnisse. Eigentlich dienten mehrere Bohrungen vor allem geotechnischen Untersuchungen für die spätere Minengenehmigung. Doch selbst diese Bohrungen trafen auf relevante Goldmineralisierung. Besonders wichtig ist Calvada. In Bohrloch CAL26-02C fand man auf rund 90,8 Meter 0,44 g/t Goldäquivalent in oxidiertem Material. Darin enthalten war ein höhergradiger Abschnitt von 12,3 Metern mit 1,22 g/t Goldäquivalent. Entscheidend ist nicht nur der absolute Gehalt, sondern die Lage. Die Mineralisierung wurde nahe am Boden und teilweise unterhalb der aktuellen Ressourcengrube gefunden. Das kann bedeuten, dass das bestehende Modell konservativ ist und die spätere Grube größer oder tiefer ausfallen könnte als bislang angenommen.
Noch mehr Fantasie liefert Slab West. Dort hat Lahontan westlich der bestehenden Slab-Ressource eine bislang nicht erkannte Goldzone entdeckt. Vier von fünf Bohrungen trafen Gold. Wenn Slab West zusätzliche Unzen in Reichweite der geplanten Infrastruktur liefert, kann diese Zone für die spätere Produktionsplanung wertvoll werden. Vor allem ist Slab West in alle Richtungen offen. Lahontan hat dort also womöglich nicht das Ende, sondern erst den Anfang eines neuen Systems angebohrt. Genau das will der Markt in dieser Phase sehen. Nicht jede neue Bohrung muss sofort spektakulär aussehen. Wichtiger ist, dass das Projekt geologisch wächst und sich die spätere Mine nicht nur auf eine einzelne Lagerstätte stützt. Je breiter Santa Fe wird, desto stärker wird die Argumentation für einen Produktionsentscheid.
Genehmigung auf gutem Weg
Mindestens genauso wichtig wie die Geologie ist der Fortschritt bei der Genehmigung. Auch hier liefert Lahontan gute Nachrichten. Das geotechnische Bohrprogramm ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Mine. Dabei geht es um Grundwasser, Abraumgestein und geochemische Eigenschaften. Das klingt trocken, ist aber entscheidend. Lahontan meldete, dass bei den geotechnischen Arbeiten keine wesentlichen Grundwasserprobleme festgestellt wurden.
Die Newspipeline für die kommenden Monate ist prall gefüllt. In Kürze stehen sowohl eine aktualisierte Ressourcenschätzung als auch eine neue PEA auf der Agenda. Zudem gibt es weitere Genehmigungsarbeiten, zusätzliche Exploration in Santa Fe, Bohrungen auf West Santa Fe und Untersuchungen der historischen Heap-Leach-Halden. Gerade die alten Halden könnten noch für einen Bonus sorgen. Zwischen 1988 und 1994 wurden in Santa Fe rund 16 Mio. Tonnen mineralisiertes Material verarbeitet. Lahontan prüft nun, ob darin noch wirtschaftlich gewinnbare Mengen an Gold und Silber stecken. Bei den heutigen Metallpreisen wäre das mehr als nur Resteverwertung.
Dazu kommt West Santa Fe als zweiter Wachstumsmotor. Das Satellitenprojekt liegt nur rund 13 Kilometer von Santa Fe entfernt und könnte die Story mittelfristig verbreitern. Wenn dort eine erste Ressource gelingt, wäre Lahontan nicht mehr nur die Wette auf den Neustart einer alten Mine, sondern ein Nevada-Goldentwickler mit mehreren potenziellen Bausteinen. Genau solche Plattformen sind für größere Produzenten interessant. Die Großen suchen nicht nur einzelne Unzen. Sie suchen Reviere, Skalierbarkeit und Projekte, die sich in bestehende Strukturen einfügen lassen.
Übernahmefantasie als zusätzlicher Treiber
Da sich Lahontan Gold derzeit am Übergang vom Explorer zum Entwickler befindet, gilt die Aktie auch als potenzieller Übernahmekandidat. Denn wiederbelebbare Projekte wie die Santa-Fe-Mine mit vorhandener Infrastruktur und fortgeschrittener Entwicklung sind selten und begehrt und stehen im Visier großer Minenkonzerne. Newmont oder Barrick Mining suchen händeringend nach neuen Projekten, und Lahontan sitzt in einem der attraktivsten Golddistrikte der Welt. Das verleiht dem Pennystock zusätzliche Kursfantasie. Bei einer Übernahme wären deutlich höhere Kurse denkbar. Angesichts des operativen Potenzials des Unternehmens, müssten Aufkäufer dann jedoch Angebote oberhalb von 1 CAD platzieren, um erfolgreich zu sein.
Ausbruch aus dem Seitwärtstrend erwartet
Die Aktie hat sich auf Jahressicht auf einen aktuellen Kurs von 0,35 CAD zwar schon mehr als verdreifacht. Doch das Ende der Fahnenstange ist längst noch nicht erreicht. Aktuell verschnauft das Papier im Seitwärtstrend, seit einigen Monaten bewegt sich der Kurs in einem Korridor zwischen 0,32 CAD und 0,44 CAD. Sollten demnächst wie erwartet gute Nachrichten in der neuen Wirtschaftlichkeitsstudie veröffentlicht und neue Bohrerfolge verkündet werden, könnte die Aktie charttechnisch wieder nach oben ausbrechen. Im Hoch Mitte März lag der Kurs bereits bei 0,52 CAD. Dieses Kursniveau ist zeitnah wieder erreichbar, mittelfristig erscheinen auch Kurse oberhalb von 1 CAD gerechtfertigt.

Gelingt der Aktie von Lahontan bald der Ausbruch aus Seitwärtstrend?
Fazit
Trotz aller Fantasie bleibt Lahontan Gold eine spekulative Aktie. Wer in den Wert investiert, sollte mit volatilen Kursbewegungen umgehen können. Im Gegenzug bekommen risikobereite Anleger aber auch eine der heißesten Börsenstorys im Goldminensektor mit hohem Hebel auf weiter steigende Kurse. Sollte es in den kommenden Wochen wie erwartet positive Nachrichten zu der neuen Wirtschaftlichkeitsstudie und einer aktualisierten Ressourcenschätzung geben, dürfte der Hotstock wieder kräftig anspringen. Eine Kursverdopplung in den Folgewochen erscheint dann durchaus möglich.
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