DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
DELIVERY HERO/UBER - Delivery Hero steht vor der Übernahme durch Uber in einem Deal, der das Unternehmen mit rund 12,5 Milliarden Euro bewertet. Es wird erwartet, dass der deutsche Lieferkonzern den Deal bereits am Donnerstag bekannt gibt, wobei Uber rund 41 Euro pro Aktie zahlt, wie die Financial Times berichtet. Durch die Transaktion wird Delivery Hero aufgeteilt, wobei der Konzern seinen türkischen Zweig Yemeksepeti zusammen mit mehreren europäischen Geschäften an eine US-Investmentfirma veräußert. Dies sei ein Versuch, die geografischen Überschneidungen mit Uber zu verringern, die eine behördliche Prüfung aufgrund von Wettbewerbsbedenken auslösen könnten, so die Zeitung. (Financial Times)
THYSSENKRUPP STEEL - Die Essener Thyssenkrupp AG könnte die Mehrheit ihrer Stahlsparte an die Börse bringen. Nach Informationen des Manager Magazins könnte die Stahltochter Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) im Wege eines Spin-off verselbstständigt werden, ähnlich wie schon zuvor die Marinesparte TKMS und bis zum Jahresende auch die Handelstochter TK Accelis. Bei einem Spin-off würde den Thyssenkrupp-Aktionären je nach Wertermittlung zusätzlich eine bestimmte Anzahl Stahlaktien ins Depot gelegt. Danach könnte der Börsenhandel beginnen. Anders als bei TKMS und TK Accelis wäre Thyssenkrupp-CEO Miguel López bei TKSE bereit, auch die Mehrheit der Aktien abzugeben, so das Magazin. Die Überlegungen befinden sich in einem frühen Stadium, offizielle Beschlüsse gibt es noch nicht. Thyssenkrupp wollte sich auf Anfrage zu einem möglichen Spin-off nicht explizit äußern. (Manager Magazin)
BAYWA - Bayerns Genossenschaftspräsident Stefan Müller hat bei den Gläubigern für das neue Sanierungskonzept für den angeschlagenen Baywa-Konzern geworben. "Die Alternative wäre ein Totalschaden gewesen", sagte Müller im Interview mit dem Handelsblatt. Das neue Rettungspaket sieht einen möglichen Schuldenschnitt sowie eine weitere Kapitalspritze der genossenschaftlichen Mehrheitseigentümer vor. Diese hätten bereits mit rund 550 Millionen Euro über Kapitalerhöhungen und andere Maßnahmen zur Sanierung beigetragen, erklärte Müller. (Handelsblatt)
OPENAI - Dem von Sam Altman geführte Startup hinter dem KI-Chatbot ChatGPT ist es bislang nicht gelungen, "OPENAI" als Wortmarke für bestimmte Geschäftsfelder und Dienstleistungen in der Europäischen Union eintragen zu lassen. Nach einer Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union (EuG) vom Mittwoch ist der Tech-Konzern nun auch mit einer Klage gegen die verweigerte Eintragung der Wortmarke gescheitert. Für bestimmte Waren und Dienstleistungen aus den Bereichen Software und IT sei die Bezeichnung rein beschreibend und habe keine Unterscheidungskraft, entschieden die Richter in Luxemburg. Gegen das Urteil kann Open AI noch Rechtsmittel vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) einlegen. Ein Sprecher von Open AI erklärte auf Anfrage: "Diese Entscheidung betrifft lediglich eine Etappe im laufenden Verfahren zur Eintragung der Marke. Wir werden die Eintragung auch in den verbleibenden Verfahrensstufen weiterverfolgen." (FAZ)
XXLLUTZ - Die Vorwürfe wiegen schwer: Obwohl die Europäische Union (EU) die Fusion der Möbelhändler XXXLutz und Porta noch nicht genehmigt hat, sollen die beiden Unternehmen schon enger zusammengearbeitet haben, als es die EU-Fusionskontrollverordnung erlaubt. Das kann eine Millionenbuße nach sich ziehen - und die gesamte Übernahme gefährden. Die EU hat deshalb ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Doch das Unternehmen weist diese Beschuldigungen deutlich von sich. "Im gesamten Prozess haben wir auf die Einhaltung aller Vorgaben geachtet und werden dies auch weiterhin tun", stellte XXXLutz auf Nachfrage des Handelsblatts klar. "Die Anschuldigungen haben uns verwundert und überrascht." (Handelsblatt)
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July 16, 2026 00:22 ET (04:22 GMT)
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