DJ Aktien Schweiz etwas leichter - ABB und Partners Group unter Druck
DOW JONES--Der weiter andauernde Iran-Krieg hat am Donnerstag die Stimmung am schweizerischen Aktienmarkt gedämpft. Die USA setzen ihre Angriffe auf iranische Ziele fort, und die Blockade der Straße von Hormus dauert an. Bei Einzelwerten setzte derweil die Bilanzsaison Akzente.
Der SMI verlor 0,3 Prozent auf 14.267 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursgewinner und acht -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 19,74 (zuvor: 21,47) Millionen Aktien.
ABB fielen um 5,9 Prozent. Der Konzern hatte zwar starke Geschäftszahlen vorgelegt, aber auch die Übernahme der britischen Rotork für 5,6 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Die Analysten von Bernstein kritisierten den Kauf als teuer.
Nach Vorlage von Zahlen verbilligten sich Partners Group um 6 Prozent. Der Zweitquartalsbericht habe zwar keine negativen Nachrichten enthalten, so Thomas Mills, Analyst bei Jefferies. Allerdings lasse sich die künftige Entwicklung schwer vorhersagen. Dem Vermögensverwalter könnte eine Phase nachlassender Nachfrage nach Private-Asset-Fonds bevorstehen, so der Analyst. "Das Fehlen eines Präzedenzfalls dafür, wie ein andauernder Nachfragerückgang bei Evergreen-Fonds aussehen könnte, erschüttert unser Vertrauen in die Beständigkeit unserer Prognosen", kommentierte Mills, der sein Kursziel für die Aktie von 760 Franken auf 710 Franken senkte und die Einstufung "Hold" bekräftigte. Evergreen-Fonds bieten Anlegern in typischerweise illiquiden privaten Vermögenswerten zeitweise Liquidität. Obwohl die Evergreen-Fonds in der ersten Hälfte des Jahres 2026 Bruttozuflüsse von 4,2 Milliarden US-Dollar verzeichneten, werde erwartet, dass fünf Fonds Rücknahmegrenzen auslösen werden, so der Analyst.
Richemont profitierten mit einem Plus von 0,9 Prozent weiter von den starken Zahlen, die der Luxusgüterkonzern am Vortag veröffentlicht hatte. Unter den Indexschwergewichten rückten Nestle um 0,8 Prozent vor, Novartis legten um 1 Prozent zu und Roche um 0,4 Prozent.
Die Aktien der Bank UBS verloren nachrichtenlos 2,1 Prozent. Versicherer hielten sich etwas besser als der breite Markt. Swiss Life gewannen 0,1, Swiss Re 1,2 und Zurich 1,1 Prozent.
Gesucht waren Alcon, die um 2,9 Prozent zulegten, und Amrize mit einem Plus von 1,9 Prozent.
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July 16, 2026 11:59 ET (15:59 GMT)
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