Das muss erst einmal jemand nachmachen: Binnen fünf Handelstagen verlor die Aktie von IBM rund 25 %. Warum? Am 14. Juli 2026 hatte IBM vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht. Diese lagen komplett unter den Erwartungen: Der Umsatz erreichte rund 17,2 Mrd. $ statt der erwarteten etwa 17,86 Mrd. $, das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 2,93 $ gegenüber einer Konsensschätzung von rund 3,01 $. In einem Brief an die Investoren räumte der Konzernchef (A. Krishna) ein, das Management habe auf eine Verschiebung der Kundenausgaben nicht schnell genug reagiert. So hätten Kunden ihre Budgets gegen Ende Juni 2026 verstärkt in Server, Speicher und Arbeitsspeicher umgeleitet, um sich Kapazitäten vor erwarteten Preiserhöhungen zu sichern. Dadurch kamen mehrere große Abschlüsse nicht wie geplant zustande. Und daraufhin ging es mit der Aktie in unerwartete Tiefen.
Wie geht es nun weiter? Eigentlich gilt auch hier: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Heißt: Die verschobenen Aufträge sind nicht verloren, sondern nur zeitlich versetzt. Außerdem bleibt das Kerngeschäft mit Software und der neuen z17-Mainframe-Generation langfristig intakt. Hinzu kommen die Investitionspläne im Quantencomputing sowie eine langjährige Dividendenhistorie mit einer Rendite von rund 3,1 %. Für uns also kein Grund, die Aktie zu ignorieren.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Wie geht es nun weiter? Eigentlich gilt auch hier: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Heißt: Die verschobenen Aufträge sind nicht verloren, sondern nur zeitlich versetzt. Außerdem bleibt das Kerngeschäft mit Software und der neuen z17-Mainframe-Generation langfristig intakt. Hinzu kommen die Investitionspläne im Quantencomputing sowie eine langjährige Dividendenhistorie mit einer Rendite von rund 3,1 %. Für uns also kein Grund, die Aktie zu ignorieren.
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