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De.mem treibt sein Geschäft mit industrieller Abwasseraufbereitung in Deutschland weiter voran. Zwei Projekte für Kunden aus der Galvanikindustrie erreichen zusammen ein Volumen von rund einer Million australischen Dollar. Damit setzt der Wassertechnologiespezialist seinen Wachstumskurs in einem Markt fort, der hohe technische Anforderungen mit zunehmendem regulatorischem Druck verbindet.
Ein Projekt ist bereits abgeschlossen. Die wesentlichen Zahlungseingänge erfolgten im ersten Quartal 2026. Ein zweiter Auftrag befindet sich derzeit in der Umsetzung. Beide Projekte zeigen, dass De.mem auch bei komplexen industriellen Anwendungen gefragt ist. Deutschland zählt für das Unternehmen zu den wichtigsten europäischen Industriemärkten und bietet aus Sicht des Managements weiteres Potenzial für moderne Wasser- und Abwasserlösungen.
Spezialanlage für einen deutschen Maschinenbauer
Über das erste Projekt hatte De.mem bereits im Quartalsbericht zum September 2025 informiert. Der Auftrag besitzt ein Volumen von rund 500.000 AUD (etwa 300.000 EUR). Die wesentlichen Zahlungen gingen im ersten Quartal 2026 ein.
Im Zentrum stand die Entwicklung, Lieferung und Inbetriebnahme einer hoch spezialisierten, vollautomatisierten Anlage. Sie behandelt Abwässer aus der Galvanikproduktion und wurde in einem Werk in Süddeutschland installiert. Die Technik ist auf anspruchsvolle industrielle Fertigungsprozesse zugeschnitten.
Auftraggeber ist ein größeres deutsches Mittelstandsunternehmen. Es entwickelt und produziert Präzisionsmaschinen, darunter Schleifmaschinen, und vertreibt diese sowohl in Deutschland als auch auf internationalen Märkten. Die neue Anlage soll die Abwasserbehandlung effizienter und nachhaltiger machen. Gleichzeitig unterstützt sie das Unternehmen dabei, hohe Umweltstandards einzuhalten.
Für De.mem ist das Projekt ein Beleg für die eigene Stärke bei maßgeschneiderten Lösungen. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Automatisierung, Prozesssicherheit und technischer Spezialisierung. Gerade in der Oberflächen- und Galvanotechnik kommt es darauf an, Abläufe zuverlässig zu steuern und Abwässer präzise zu behandeln.
Modernisierung für einen internationalen Gebäudetechnikkonzern
Das zweite Projekt betrifft die Modernisierung einer bestehenden Abwasseraufbereitungsanlage. Auftraggeber ist ein international tätiger Gebäudetechnikkonzern. Der Auftrag soll bis Ende 2026 umsatzwirksam werden und stärkt die Stellung von De.mem als Spezialanbieter im deutschen Industriemarkt.
Erstmals vorgestellt wurde das Projekt im Quartalsbericht zum Dezember 2025. Das Volumen liegt ebenfalls bei rund 500.000 AUD (etwa 300.000 EUR). Die Fertigung der Anlagentechnik läuft bereits. Auslieferung und Installation werden derzeit vorbereitet. Den Großteil der Zahlungseingänge erwartet De.mem bis Ende 2026.
Bei dem Projekt wird eine bestehende Abwasseraufbereitungsanlage für eine Galvaniklinie modernisiert. Zentrale Komponenten werden durch leistungsfähigere Systeme ersetzt. Dadurch sollen Betriebssicherheit und Effizienz steigen. Zugleich wird die Anlage an aktuelle technische und regulatorische Anforderungen angepasst.
Die Installation erfolgt an einem Produktionsstandort in Nordrhein-Westfalen. Auftraggeber ist die deutsche Tochtergesellschaft einer weltweit tätigen Unternehmensgruppe. Das Unternehmen entwickelt und produziert Hardwarelösungen für Gebäude. Zum Sortiment gehören Türsysteme, Schließanlagen und weitere sicherheitsrelevante Gebäudekomponenten für internationale Märkte.
Zwei Projekte mit Signalwirkung
Mit dem Modernisierungsauftrag zeigt De.mem, dass das Unternehmen nicht nur neue Anlagen plant und liefert. Auch die Nachrüstung und Optimierung bestehender Systeme gehört zum Leistungsspektrum. Gerade in der Galvanotechnik wächst der Bedarf an effizienten und nachhaltigen Lösungen zur Abwasserbehandlung.
Die beiden Projekte stärken damit die Rolle von De.mem als Spezialanbieter für industrielle Wasser- und Abwasseraufbereitung in Europa. Zugleich deckt das Unternehmen zwei unterschiedliche Einsatzfelder ab: den Neubau einer Anlage und die Modernisierung eines bestehenden Systems.
Das kombinierte Auftragsvolumen von rund einer Million AUD unterstreicht das Potenzial des deutschen Industriemarktes. Für De.mem entsteht daraus eine solide Grundlage für weiteres Wachstum und zusätzliche Umsätze bis Ende 2026.
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De.mem
ISIN: AU000000DEM4
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Land: Australien
Quelle:
https://www.boersennews.de/nachrichten/meldungen/irw-news/irw-news-dr-reuter-investor-relations-de-mem-sieht-stabilen-wachstumspfad-und-blickt-positiv-in-die-zukunft/5186826/
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