Anzeige
Mehr »
Freitag, 31.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
SEAS meldet US-Compliance: Kobalt-Ziele in zwei Ozeanen im Fokus
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A3C291 | ISIN: NL0015000IY2 | Ticker-Symbol: 0VD
Tradegate
31.07.26 | 14:56
14,565 Euro
-17,01 % -2,985
1-Jahres-Chart
UNIVERSAL MUSIC GROUP NV Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
UNIVERSAL MUSIC GROUP NV 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
14,52014,53014:58
14,50514,55514:58
Dow Jones News
314 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/Freundlich - Schaeffler und UMG brechen ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Freundlich - Schaeffler und UMG brechen ein

DOW JONES--Mit Aufschlägen zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Freitagmittag. Der DAX legt um 0,6 Prozent auf 25.760 Punkte zu, damit ist das Rekordhoch bei 25.900 Punkten in Reichweite. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,9 Prozent auf 6.399 Punkte. Die bisher überzeugend verlaufende Berichtssaison legt nach einer arbeitsreichen Woche am Freitag eine Pause ein. Anleihen tendieren etwas erholt. Der Ölpreis der Sorte Brent notiert 1,1 Prozent höher bei 90,04 Dollar je Fass.

Für etwas Mißstimmung sorgt die Inflation im Euroraum. Sie hat sich auf plus 2,9 Prozent im Juli beschleunigt nach 2,8 Prozent im Vormonat. Haupttreiber waren die Energiepreise, die nach dem Auslaufen des Tankrabatts in Deutschland und angesichts der Eskalation im Nahen Osten um 10,0 Prozent stiegen. Dagegen ging der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln von 1,5 Prozent im Juni auf 1,2 Prozent zurück. "Insgesamt ist der Preisdruck unserer Meinung nach von den Energiepreisen getrieben, die indirekten Effekte daraus sind bisher eher begrenzt. Aufgrund der Volatilität an den Energiemärkten ist aber weiterhin Wachsamkeit von Seiten der EZB geboten", betont DWS-Volkswirtin Ulrike Kastens. Sie rechnet daher weiter mit einer Zinserhöhung auf 2,50 Prozent im September.

Stützend wirken die Quartalszahlen vom Vorabend von Amazon, Apple und Sony. Wie andere Quartalszahlen großer US-Tech-Konzerne haben sie die Sorgen um Investitionen in Rechenzentren gemildert. "Stärkere Ergebnisse von Amazon nach US-Börsenschluss bestärken die Ansicht, dass KI-bezogene Investitionen weiterhin für eine robuste Nachfrage und attraktive Renditen sorgen", so die Analysten von Commerzbank Research. Doch es gibt auch mahnende Stimmen, so von Trust Wealth. Sie verweisen auf die schwache Umsatzprognose von Apple. Hier zeichnet sich die Kaufzurückhaltung durch die explodierenden Speicherpreise ab.

Technologiewerte mit KI-Bezug und Chipwerte legen in Europa zu: Im DAX steigen Infineon um 6,5 und Siemens Energy um 3,7 Prozent sowie Hochtief um 1,6 Prozent. Bei europäischen Chip-Aktien wie ASML und BE Semi geht es um bis zu 2 Prozent nach oben.

Ein enttäuschendes Abo-Wachstum von Universal Music Group (UMG) lässt den Kurs um 23,4 Prozent einbrechen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal haben nach der Schwäche im ersten Quartal nicht die von vielen erhoffte Aufholjagd gebracht und sähen auf allen Ebenen enttäuschend aus, so Bernstein. Auch die Aktien von UMG-Großaktionär Vivendi werden um 17,6 Prozent nach unten gedrückt. UMG ist der Hauptgewinnbringer für Vivendi.

Saint Gobain gewinnen 8,8 Prozent. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg um 2,6 Prozent zum Vorjahr an. Dies habe noch über den hauseigenen und den Konsensschätzungen gelegen, heißt es von Davy Research. Wichtig sei vor allem die Belebung der Nachfrageaktivität, denn dies sei das erste Volumenwachstum seit dem ersten Quartal 2022 gewesen.

In Deutschland steigen Aixtron um weitere 10 Prozent. Analysten hatten die starken Ergebnisse vom Vortag gelobt. Als positive Überraschung wurde vor allem der Auftragseingang bezeichnet. Angesichts dessen sei die Prognose zu konservativ ausgefallen und lasse auf deutlich höhere Gewinne im zweiten Halbjahr schließen.

Siemens Healthineers (-0,9%) kappt nach einem deutlichen Umsatzrückgang in der Labordiagnostik im dritten Quartal schon wieder die Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr. Erwartet wird nun ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen 3,5 und 4,0 Prozent zum Vorjahr (zuvor: 4,5 bis 5,0 Prozent). Die Kursreaktion sei demgegenüber gering, heißt es im Handel.

Schaeffler brechen um 13 Prozent ein. Der Auto- und Industriezulieferer hat seinen mittelfristigen Umsatzausblick gesenkt. Der Konzern rechnet für 2028 mit Umsatzerlösen zwischen 24 und 26 Milliarden Euro, hier liegt der Konsens bei rund 26,5 Milliarden Euro. Bei bestätigter EBIT-Marge und bestätigtem freiem Cashflow (FCF) sieht der Kurseinbruch nach Händlerangaben aber etwas überzogen aus.

Bei Hensoldt geht es nach Geschäftszahlen 45,8 Prozent tiefer. Die Jefferies-Analysten stufen das zweite Quartals als "solide" ein, die DZ Bank weist auf einen freien Cashflow (FCF) unterhalb des Konsens hin.

Nach dem Kursabsturz von Adidas (-1,6%) am Vortag überzeugen auch die Quartalszahlen von Puma (-2,2%) nicht. Pumas Umsatzrückgang - der alle Produktsparten und bis auf Asien/Pazifik und Großchina alle Regionen betraf - hängt laut Puma mit einer Neupositionierung zusammen, mit denen man auf einen profitablen Wachstumspfad zurückfinden will.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.398,86  +0,9   54,46    6.344,40    10,5 
Stoxx-50        5.481,50  +0,4   22,10    5.459,40    11,5 
DAX          25.760,08  +0,6   148,05    25.612,03    5,2 
MDAX          32.234,73  +0,1   18,07    27.039,42    5,3 
TecDAX         3.851,95  +0,6   22,70    3.091,28    6,3 
SDAX          18.491,73  +0,2   29,42    13.062,07    7,7 
FTSE          10.930,67  +0,3   33,40    10.897,27    10,0 
CAC           8.554,95  +0,8   69,31    8.485,64    5,0 
SMI          14.427,91  +0,3   35,42    14.392,49    8,7 
ATX           6.518,65  +1,0   63,86    6.454,79    22,4 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:05 
EUR/USD          1,1492  -0,3  -0,0035     1,1527   1,1500 
EUR/JPY           184  +0,1   0,1400     183,86  183,4200 
EUR/CHF          0,9302  +0,3   0,0023     0,9279   0,9287 
EUR/GBP          0,8553  -0,1  -0,0006     0,8559   0,8565 
USD/JPY          160,08  +0,4   0,5700     159,51  159,5000 
GBP/USD          1,3432  -0,2  -0,0032     1,3464   1,3422 
USD/CNY          6,7509  -0,1  -0,0041     6,7550   6,7550 
USD/CNH          6,7516  +0,1   0,0041     6,7475   6,7492 
AUS/USD          0,7026  +0,0   0,0001     0,7025   0,7005 
Bitcoin/USD      63.864,12  -1,3  -864,53    64.728,65 64.676,76 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         84,89  +1,6    1,30      83,59 
Brent/ICE          89,6  +0,6    0,57      89,03 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.057,65  -1,1   -44,75    4.102,40 
Silber           57,92  -1,8   -1,07      58,99 
Platin         1.632,57  -1,7   -27,61    1.660,18 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 31, 2026 07:39 ET (11:39 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.