DJ Infineon fährt sein KI-Geschäft im neuen Jahr "wesentlich" hoch
DOW JONES--Im Geschäft mit Leistungshalbleitern für die Stromversorgung klassischer KI-Rechenzentren wird Infineon in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro mehr Umsatz einfahren als bislang geplant. Für das neue Geschäftsjahr 2026/27 stellte Vorstandschef Jochen Hanebeck ebenfalls mehr als bisher geplant in Aussicht. Details werde es bei Vorlage der Bilanz im November geben, sagte er in der Telefonpressekonferenz zu den Drittquartalszahlen. "Wir erwarten, dass diese Anpassung wesentlich sein wird", so Hanebeck.
Bislang sahen die Planungen so aus, dass Infineon für das nächste Geschäftsjahr Kapazitäten für KI-Rechenzentren mit einem Umsatzvolumen von 2,5 Milliarden Euro schaffen wollte. "Dieser Teil unseres Geschäfts ist in Allokation", sagte Hanebeck. Die Nachfrage nach KI-Stromversorgungslösungen übersteige weiterhin das verfügbare Angebot.
Noch in diesem Jahr ergebe sich die Möglichkeit, das Umsatzvolumen in diesem Geschäft von bisher geplanten 1,5 auf 1,6 Milliarden Euro auszuweiten. "Das ist einfach dass hier unsere Operations einen guten Job gemacht hat und mehr herausbringt", so der Manager. So würden etwa Kapzitäten umgewidmet. In Dresden hat Infineon eine neue Fabrik eröffnet, wo derzeit die Anlagen hochgefahren werden.
Infineon gilt als führender Lieferant von Leistungshalbleitern für den Betrieb von KI-Rechenzentren. Mit mehreren Kunden wurden und werden aktuell Reservierungsvereinbarungen geschlossen, die nach Aussage von Hanebeck bestimmte Chip-Volumina festlegen, aber nicht den Preis. Insgesamt gehe es aber um ein Umsatzvolumen im insgesamt hohen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich. Außerdem gebe es gewisse Anzahlungen. Für Infineon steige dadurch die Planungssicherheit.
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August 05, 2026 05:05 ET (09:05 GMT)
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