DJ Carl Zeiss Meditec von Währungseffekten und China-Schwäche belastet
DOW JONES--Die Carl Zeiss Meditec AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang verzeichnet, die Prognose für das Gesamtjahr aber bestätigt. Der Medizintechnikkonzern wurde von negativen Währungseffekten, einem schwächeren Verbrauchsmaterialiengeschäft sowie einem gedämpften Investitionsumfeld im Gerätegeschäft, insbesondere in der Region Asien/Pazifik (APAC) belastet.
Um der Ertragsschwäche entgegenzuwirken, hat das Unternehmen das Effizienzprogramm ProfitUp initiiert und erste Restrukturierungsmaßnahmen beschlossen. "Die Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern wurden aufgenommen und verlaufen konstruktiv und vertrauensvoll", heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.
In den ersten neun Monaten sank der Konzernumsatz laut Mitteilung um 2,9 Prozent auf 1,554 Milliarden Euro. Währungsbereinigt entwickelte sich das Geschäft jedoch stabil. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (EBITA) brach um 38,2 Prozent auf 108,4 Millionen Euro ein, womit sich die entsprechende Marge von 11,0 Prozent auf 7,0 Prozent verschlechterte. Bereinigt um Sondereffekte verschlechterte sich die Marge auf 8,0 von 11,1 Prozent im Vorjahr. Das Konzernergebnis sank deutlich auf 66,1 Millionen von 88,1 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr 2025/26 erwartet Carl Zeiss Meditec weiterhin einen Umsatz von 2,15 bis 2,20 Milliarden Euro und eine bereinigte EBITA-Marge von 8,0 bis 10,0 Prozent. Für das vierte Quartal kündigte das Management im Bereich Ophthalmology zudem eine Goodwill-Abschreibung von rund 150 Millionen Euro an.
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August 06, 2026 02:56 ET (06:56 GMT)
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