Berlin - Grüne und Linkspartei geben Rekordsummen für ihre Wahlkämpfe in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern aus. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf die Parteien.
In Sachsen-Anhalt verfügen die Grünen laut einem Sprecher über ein Wahlkampf-Budget von rund 1,5 Millionen Euro. Davon entfielen etwa 1,2 Millionen Euro auf den Landesverband und rund 300.000 Euro auf die Kreisverbände. Es handele sich um "das bislang höchste Wahlkampf-Budget des Landesverbands". Es sei mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Höchststand. 40 Prozent davon stammten aus Spenden und diese wiederum fast ausschließlich von Privatpersonen. Das Spendenaufkommen sei deutlich höher im Vergleich zu früheren Landtagswahlkämpfen.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern haben Spenden die Wahlkampfkassen der Grünen gefüllt. "Ende 2025 hatten wir für den Landtagswahlkampf einen Haushalt von 350.000 Euro beschlossen. Inzwischen konnten wir ihn auf 800.000 Euro erhöhen", so ein Sprecher. Ermöglicht hätten das mehrere Faktoren, darunter "starke Spendenaufrufe unseres Bundesverbandes" und Unterstützung durch andere Landes-, Kreis- und Ortsverbände. Eine Rolle habe zudem die Spendenkampagne "einpunktmehr" eines Hamburger Unternehmers in Kooperation mit einem Baden-Württemberger Unternehmer gespielt. Sie verdoppeln Privatspenden an die Grünen.
Auch die Linkspartei setzt auf Rekordsummen in den Ost-Landtagswahlkämpfen. Die Linke Mecklenburg-Vorpommern geht mit 600.000 Euro ins Rennen. Höher sei das Budget nie gewesen, so ein Sprecher. Auch dort heißt es: "Wir verzeichnen in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Wahlkampf ein überdurchschnittlich hohes Spendenaufkommen, diese kommen allesamt von Privatpersonen."
Das Budget der Linken in Sachsen-Anhalt ist mit rund 562.000 Euro etwas geringer. "Im Vergleich mit den Landtagswahlkämpfen 2021 und 2016 handelt es sich um unser bislang höchstes Wahlkampfbudget", so ein Sprecher. Auch in Sachsen-Anhalt zeichne sich ein etwas höheres Spendenaufkommen als bei vergangenen Landtagswahlen ab. "Wir sehen darin vorsichtig auch einen Zusammenhang mit der gegenwärtig stärkeren politischen Aufmerksamkeit für die Linke und unseren aktuellen Umfragewerten."
In Sachsen-Anhalt verfügen die Grünen laut einem Sprecher über ein Wahlkampf-Budget von rund 1,5 Millionen Euro. Davon entfielen etwa 1,2 Millionen Euro auf den Landesverband und rund 300.000 Euro auf die Kreisverbände. Es handele sich um "das bislang höchste Wahlkampf-Budget des Landesverbands". Es sei mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Höchststand. 40 Prozent davon stammten aus Spenden und diese wiederum fast ausschließlich von Privatpersonen. Das Spendenaufkommen sei deutlich höher im Vergleich zu früheren Landtagswahlkämpfen.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern haben Spenden die Wahlkampfkassen der Grünen gefüllt. "Ende 2025 hatten wir für den Landtagswahlkampf einen Haushalt von 350.000 Euro beschlossen. Inzwischen konnten wir ihn auf 800.000 Euro erhöhen", so ein Sprecher. Ermöglicht hätten das mehrere Faktoren, darunter "starke Spendenaufrufe unseres Bundesverbandes" und Unterstützung durch andere Landes-, Kreis- und Ortsverbände. Eine Rolle habe zudem die Spendenkampagne "einpunktmehr" eines Hamburger Unternehmers in Kooperation mit einem Baden-Württemberger Unternehmer gespielt. Sie verdoppeln Privatspenden an die Grünen.
Auch die Linkspartei setzt auf Rekordsummen in den Ost-Landtagswahlkämpfen. Die Linke Mecklenburg-Vorpommern geht mit 600.000 Euro ins Rennen. Höher sei das Budget nie gewesen, so ein Sprecher. Auch dort heißt es: "Wir verzeichnen in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Wahlkampf ein überdurchschnittlich hohes Spendenaufkommen, diese kommen allesamt von Privatpersonen."
Das Budget der Linken in Sachsen-Anhalt ist mit rund 562.000 Euro etwas geringer. "Im Vergleich mit den Landtagswahlkämpfen 2021 und 2016 handelt es sich um unser bislang höchstes Wahlkampfbudget", so ein Sprecher. Auch in Sachsen-Anhalt zeichne sich ein etwas höheres Spendenaufkommen als bei vergangenen Landtagswahlen ab. "Wir sehen darin vorsichtig auch einen Zusammenhang mit der gegenwärtig stärkeren politischen Aufmerksamkeit für die Linke und unseren aktuellen Umfragewerten."
© 2026 dts Nachrichtenagentur
