DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
UBER - In München könnten bereits Anfang kommenden Jahres die ersten autonomen Fahrten mit Uber starten, wenn auch zunächst mit einem Sicherheitsfahrer. Das kündigt Igal Raichelgauz, CEO und Gründer des israelischen Startups Autobrains, im Interview mit dem Handelsblatt an. Autobrains will gemeinsam mit Nvidia und Uber die ersten Robotaxis in der bayerischen Landeshauptstadt auf die Straße bringen. Den vollständigen Übergang zu Level 4, bei dem das Fahrzeug ohne Sicherheitsfahrer fahren darf, plant das Unternehmen für Frühsommer 2027. Autobrains testet die Technologie seit Anfang Juni in München. Zunächst kommt ein Ford Mustang Mach-E zum Einsatz, der rund um den Olympiapark unterwegs ist. "Ehrlich gesagt, hat uns das Ergebnis selbst überrascht - auf die gute Art", sagt Autobrains-Chef Raichelgauz dem Handelsblatt. (Handelsblatt)
ROCKET LAB - Der US-Raumfahrtkonzern Rocket Lab erwägt die Produktion von Satelliten in Deutschland. Nach der Übernahme des Münchner Laserkommunikations-Spezialisten Mynaric hat Rocket Lab ein deutsches Tochterunternehmen gegründet, das unter dem Namen Rocket Lab Germany GmbH firmiert. Die Amerikaner sehen dadurch die "Möglichkeit, die Produktion in Deutschland um Satelliten, Nutzlasten und weitere Komponenten zu erweitern", wie Rocket Lab am Dienstag in München mitteilte. Ziel sei es, "Europa Zugang zu souveränen Weltraumfähigkeiten zu ermöglichen". Die Nachfrage auf dem Kontinent werde im kommenden Jahrzehnt "ein beispielloses Niveau erreichen". (Börsen-Zeitung)
UNICREDIT - Die HVB-Mutter Unicredit ist in einem Steuerstreit mit dem italienischen Staat auch in der zweiten Instanz unterlegen. Ein Gericht der Region Latium wies eine Berufung der Bank gegen das erstinstanzliche Urteil ab. Unicredit hatte in einer Klage die Rückerstattung einer Steuerzahlung von knapp 400 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Neubewertung ihrer Beteiligung an der Banca d'Italia aus dem Jahr 2014 verlangt. Auch die Versicherung Generali und die inzwischen zur BPER gehörende Genueser Sparkasse Carige mussten damals zahlen. Die Unicredit-Zahlung ist bereits damals erfolgt. Unicredit kann Rechtsmittel dagegen einlegen und vor den Obersten Kassationsgerichtshof ziehen. Ob die Großbank das tut, ist aber einstweilen noch offen. (Börsen-Zeitung)
- Alle Angaben ohne Gewähr.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/sha/brb
(END) Dow Jones Newswires
August 12, 2026 00:13 ET (04:13 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.




